Redaktion

Lena Berger

In der zentralplus Community seit: 03.06.2019

412

Redaktionsleiterin

  • Musikerin Laura Livers muss mit 1380 Franken pro Monat auskommen

    Vielen Dank für die positive Rückmeldung auf den Artikel. Was ein unabhängiger journalistischer Artikel kostet, setzt sich aus verschiedenen Posten zusammen. Das hat viel mit der Qualitätssicherung und den entsprechenden Abläufen zu tun. Einerseits ist da das Honorar für die Autorin und die Fotografin. Dann die müssen die Redaktoren bezahlt werden, die den Text redigieren (also zb. inhaltliche Logik, roten Faden und Sprachbilder überprüfen sowie Fakten checken). Die Redaktionleitung überprüft danach, ob Titel und Lead angemessen sind. Als nächstes wird der Artikel von unserem lokalen Korrektorinnen-Team auf Rechtschreibung etc. überprüft. Der letzte Schritt besteht in der Veröffentlichung des Textes durch unser Newsteam, das ebenfalls einen Lohn bezieht. Dieses ist auch für den Vetrieb der Artikel auf Socal Media verantwortlich. Hinzu kommen Kosten für die Arbeitsmaterialien, Miete, Telefongebühren und weitere Spesen. Alles in allem kostet ein Artikel, an dem eine Autorin einen ganzen Arbeitstag gearbeitet hat, rund 800 Franken. Das ist der Grund, weshalb zentralplus auf Spenden angewiesen ist.

  • Falschparkierer bezahlen ihre Busse nun bequem per App

    Vielen Dank für den Hinweis, das ist in den Tat ein bisschen versteckt.

  • Ein 3,3 Tonnen schweres Fettmonster schleimte sich durch Zuger Bäche

    Rindertalg wird gemäss Agroscope vor allem zur Herstellung fettreicher Milchersatzpräparate für Mast- und Aufzuchtkälber verwendet.

  • Diese Fragen will der Zuger Heilmittelinspektor nicht beantworten

    Vielen Dank für die Rückmeldung auf den Artikel. Für mich persönlich ist es noch zu früh, sich ein Bild von dieser Angelegenheit zu machen. Was haben wir bislang? Drei Strafanzeigen. Eine gegen den Arzt, eine gegen den Kantonsarzt und eine gegen den Gesundheitsdirektor. Für alle drei gilt selbstverständlich die Unschuldsvermutung. Die Staatsanwaltschaft hat noch nicht einmal entschieden, ob sie in der Sache überhaupt ein Strafverfahren eröffnen wird. Zu den Vorwürfen äussern können sich die Beschuldigten nicht, weil es sich um ein laufendes Verfahren handelt. So eine Konstellation birgt immer die Gefahr einer medialen Vorverurteilung. Um so wichtiger finde ich, die Person kritisch zu befragen, die sich an die Öffentlichkeit gewandt hat. Was sind die Beweggründe? Was sind mögliche Motive? Warum ging jemand an die Öffentlichkeit? Wenn man darauf Anworten hat, sieht man, in welchem Zusammenhang die Vorwürfe stehen. Das kann einen Sachverhalt auch in einem anderen Licht erscheinen lassen. In diesem Fall blieben die Fragen leider unbeantwortet.

  • Corona-Bussen: Zuger Staatsanwaltschaft verschickte falsche Rechnungen

    Lieber Herr Peter, die Behauptung ich hätte eine «dunkelrote Brille» bringt die Diskussion doch nicht weiter. Ich finde sie auch nicht fair. Ich habe erklärt, warum ich die Schweizer als Personengruppe in der Grafik hervorgehoben habe. Ich habe auf Ihre Nachfrage hin nochmals aufgelistet, wie sich die Personengruppen zusammensetzen. Ich sehe keinen grossen Erkenntnisgewinn darin, weil es dermassen kleine Fallzahlen sind, dass man daraus aus meiner Sicht nicht sehr viel ableiten kann. Es steht Ihnen selbstverständlich frei, Ihre eigenen Schlüsse zu ziehen.

  • Corona-Bussen: Zuger Staatsanwaltschaft verschickte falsche Rechnungen

    Ich nenne die Nationalitäten in den Gerichtstexten, wenn sie bekannt sind. Ich persönlich weiss zwar nicht recht, welcher Erkenntnisgewinn damit verbunden sein soll. Aber wenn wir die Nationalität nicht nennen, wirft man mir als Autorin vor, etwas vertuschen zu wollen. Zudem habe ich festgestellt, dass die Leserinnen und Leser dann immer davon ausgehen, dass die Straftaten von Ausländern begangen wurden – selbst wenn die beschuldigte Person Schweizer ist. Deshalb bin ich da transparent.

  • Corona-Bussen: Zuger Staatsanwaltschaft verschickte falsche Rechnungen

    Die Schweizer (12) sind die grösste Gruppe unter denjenigen, die sich gegen die Busse gewehrt haben. Dann hatte es noch vier Menschen aus Eritrea, drei aus Sri Lanka, drei aus Portugal und je eine Person aus Italien, dem Kosovo, der Türkei, Serbien und Nordmazedonien. Klar kann man diese Nationalitäten alle über einen Kamm scheren. Das ist dann aber auch ein «Narrativ».

  • Wieder sind zwei Jugendliche aus Luzern am Drogenkonsum gestorben

    In der verlinkten Berichterstattung ist detailliert aufgeführt, um welche Substanzen es sich handelt - zudem habe ich es aufgrund des Kommentars von Ludwig ja bereits ergänzt. Beim Tod von inzwischen vier jungen Menschen von einem "gefundenen Fressen für die Medien" zu sprechen, finde ich geschmacklos. Es handelt sich um seltene Unglücke, das stimmt. Aber sie kommen nicht einfach aus dem Nichts, da sind sich Fachstellen und Polizei einig. Was den Alkohol angeht, so ist es zweifellos richtig, dass dieser gefährlich ist - gerade in Kombination mit atemlähmenden Medikamenten. Sollen wir deswegen jedes Mal, wenn illegale Drogen thematisiert werden, darauf hinweisen, dass auch Alkohol gefährlich ist? Das wäre kaum sinnvoll. Für mich klingt das eher nach Whataboutism.

  • Wieder sind zwei Jugendliche aus Luzern am Drogenkonsum gestorben

    Vielen Dank für deinen Kommentar und den spannenden Einblick. Ich finde es interessant, dass der Umgang untereinander so offen ist. Jeder weiss, wer was konsumiert – aber Eltern, Lehrer, Polizistinnen und Sozialarbeiter scheinen davon kaum etwas mitzubekommen. Spannend auch, was aus deiner Sicht die Probleme verursacht: fehlender Freiraum und hoher Leistungsdruck. Ich würde gern ein paar Ideen sammeln, wie man das verbessern könnte. Wenn du Lust hast, mir noch etwas mehr zu erzählen, kannst du dich gern direkt per Mail an mich wenden ([email protected]).

  • Wieder sind zwei Jugendliche aus Luzern am Drogenkonsum gestorben

    Diesbezüglich gibt es unterschiedliche Angaben. Offenbar geht das Repetoire von Kokain, Amphetamin, Marihuana und psychoaktiven Pilzen bis zu verschreibungspflichtigen Medikamenten wie Morphin, Valium, Codein, Rivotril und Dormicum.

1 2 3 6

Abonniere den Newsletter

Und erhalte unsere Post ganz nach Deinen Bedürfnissen und Wünschen: Täglich oder wöchentlich.