News weltweit
20.09.2020, 02:12 Uhr - 20.09.2020, 02:12 Uhr

GB: Bussen bis zu 12’000 Franken

Wer in Grossbritannien gegen die Quarantäne-Regeln verstösst, muss künftig mit einer hohen Busse rechnen. Es drohten Geldstrafen von umgerechnet bis zu 12'000 Franken, sagte Premierminister Boris Johnson. Johnson reagiert damitWer in Grossbritannien gegen die Quarantäne-Regeln verstösst, muss künftig mit einer hohen Busse rechnen. Es drohten Geldstrafen von umgerechnet bis zu 12'000 Franken, sagte Premierminister Boris Johnson. Johnson reagiert damit auf die stark steigenden Corona-Infektionszahlen in Grossbritannien. Am Samstag wurde der grösste Anstieg an Neuansteckungen seit Anfang Mai gemeldet. Johnson will zudem dafür sorgen, dass sich auch Leute mit geringem Einkommen an die Quarantäne-Regeln halten. Sie sollen eine Entschädigung von umgerechnet 600 Franken erhalten, wenn sie nicht von zu Hause arbeiten können. Ausklappen
20.09.2020, 01:45 Uhr - 20.09.2020, 01:45 Uhr

Trump will Ginsburg-Nachfolge bald

Nach dem Tod der Richterin Ruth Bader Ginsburg will Präsident Donald Trump nächste Woche eine Nachfolgerin für den Sitz am Obersten Gericht nominieren. Er werde sehr wahrscheinlich eine Frau für den Posten vorschlagen, sagte Trump. Der Forderung der Demokraten, mit der Besetzung bis nach der Präsidentschaftswahl zu warten, erteilte er eine Absage. Als gewählter Präsident sei es seine Pflicht, den Posten zu besetzen. Die liberale Bader Ginsburg war am Freitag an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Trump könnte die konservative Ausrichtung des Supreme Courts nun für Jahrzehnte zementieren - weil die Richterinnen und Richter jeweils auf Lebenszeit ernannt werden. Ausklappen
20.09.2020, 00:59 Uhr - 20.09.2020, 00:59 Uhr

Trump stimmt Tiktok-Deal zu

Die chinesische Videoapp Tiktok könnte in den USA nun doch weiter betrieben werden. Laut US-Präsident Donald Trump liegt ein Vertragsentwurf auf dem Tisch: Demnach soll das US-Geschäft von Tiktok an die Firmen Oracle und Walmart übergehen, sagte Trump vor Journalisten im Weissen Haus. Ob der Vertrag tatsächlich zustande kommt ist noch unklar. Ebenso, ob es dafür die Einwilligung der chinesischen Behörden braucht. Trump hatte gedroht, die App in den USA zu sperren, sollte sie in chinesischen Händen bleiben. Er befürchtet, die chinesische Regierung könnte über Tiktok an Daten von rund 100 Millionen Nutzerinnen und Nutzern in den USA gelangen. Ausklappen
19.09.2020, 22:17 Uhr - 19.09.2020, 22:17 Uhr

Couvert mit Rizin an Trump geschickt

Laut Medienberichten ist ein Brief mit Rizin ans Weisse Haus geschickt worden. Der Brief mit dem Giftstoff sei an US-Präsident Donald Trump adressiert gewesen und diese Woche abgefangen worden, berichtetenLaut Medienberichten ist ein Brief mit Rizin ans Weisse Haus geschickt worden. Der Brief mit dem Giftstoff sei an US-Präsident Donald Trump adressiert gewesen und diese Woche abgefangen worden, berichteten die «New York Times», CNN und das «Wall Street Journal». Er sei nach Erkenntnissen von Ermittlern wahrscheinlich aus Kanada gekommen. Die Behörden versuchten nun festzustellen, ob weitere, ähnliche Briefe verschickt worden seien. Die Medien berufen sich auf Aussagen von Bundesbeamten. Das FBI bestätigte Ermittlungen im Zusammenhang mit einem verdächtigen Brief. Bereits 2013 waren mit Rizin versehene Briefe an Präsident Barack Obama sowie an Michael Bloomberg geschickt worden. Ausklappen
19.09.2020, 21:02 Uhr - 19.09.2020, 21:02 Uhr

Alan Kurdi nimmt 114 Flüchtlinge auf

Das Rettungsschiff Alan Kurdi hat im Mittelmeer insgesamt 114 Menschen aus einem Schlauch- und aus einem Holzboot gerettet. Unter den Geretteten seien acht Kinder und acht Frauen, meldet die deutscheDas Rettungsschiff Alan Kurdi hat im Mittelmeer insgesamt 114 Menschen aus einem Schlauch- und aus einem Holzboot gerettet. Unter den Geretteten seien acht Kinder und acht Frauen, meldet die deutsche Hilfsorganisation Sea-Eye. Weder die Küstenwache noch die europäische Rettungsleitstelle hätten auf Notrufe reagiert, so die Organisation. Die libysche Küstenwache und die Internationale Organisation für Migration äusserten sich zunächst nicht zur Rettung. Es war der Erste Einsatz der Alan Kurdi nach rund vier Monaten. So lange hatten die italienischen Behörden das Schiff festgesetzt. Ausklappen
19.09.2020, 20:47 Uhr - 19.09.2020, 20:47 Uhr

Bodyguard vergisst Waffe in Flugzeug

Ein Bodyguard des britischen Aussenministers Dominic Raab hat nach einem Transatlantik-Flug eine geladene Waffe auf seinem Flugzeugsitz liegen gelassen. Der Mann ist nun offenbar aus dem aktiven Dienst entfernt worden. Die Maschine mit dem Minister und seinem Bewacher an Bord landete am Freitag aus Washington kommend auf dem Flughafen London-Heathrow. Eine Reinigungskraft entdeckte die geladene Pistole in einem Holster und rief die Polizei, wie die Zeitung «The Sun» berichtete. Vergangenen Februar gab es schon einmal einen ähnlichen Fall: Damals vergass ein Bodyguard des früheren Premierministers David Cameron eine Waffe in der Toilette eines Flugzeugs. Ausklappen
19.09.2020, 20:20 Uhr - 19.09.2020, 20:20 Uhr

Corona-Zahlen auf neuen Höhen in Europa

Die Corona-Fallzahlen in vielen europäischen Staaten steigen so stark wie seit dem Frühsommer nicht mehr. Das Robert-Koch-Institut meldet fast 2300 neue bestätigte Infektionen in Deutschland in 24 Stunden. Das sindDie Corona-Fallzahlen in vielen europäischen Staaten steigen so stark wie seit dem Frühsommer nicht mehr. Das Robert-Koch-Institut meldet fast 2300 neue bestätigte Infektionen in Deutschland in 24 Stunden. Das sind so viele, wie seit Ende April nicht mehr. Auch Grossbritannien hat mit 4400 neuen bestätigten Fällen vom stärksten Anstieg seit Monaten berichtet. Frankreichs Behörden melden fast 13'500 neue bestätigte Corona-Fälle. So viele gab es dort innerhalb eines Tages noch nie. Nach zuletzt vier Tagen mit rasantem Anstieg hat sich die Zahl der Neuinfektionen in Tschechien mit 3130 Fällen hingegen etwas abgeschwächt. Ausklappen
19.09.2020, 20:09 Uhr - 19.09.2020, 20:09 Uhr

Tote bei Angriff auf Taliban in Kundus

Die Luftwaffe Afghanistans hat in der Region Kundus mindestens zwei Luftschläge gegen eine mutmassliche Basis der radikal-islamischen Taliban ausgeführt. Dabei wurden gemäss Augenzeugen mindestens zehn Personen getötet. Das Verteidigungsministerium spricht sogar von bis zu 40 getöteten Taliban-Kämpfern. Die Taliban selbst geben an, bei den Luftangriffen seien mindestens 40 Zivilpersonen ums Leben gekommen. Augenzeugen berichten gegenüber Nachrichtenagenturen, dass Taliban-Kämpfer und Zivilisten getötet wurden. Der Angriff des Militärs kam zu einem Zeitpunkt, in dem in Doha Vertreter der Regierung und der Taliban über ein mögliches Friedensabkommen verhandeln. Ausklappen
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