News weltweit
26.05.2022, 10:07 Uhr

Ausnahmezustand in El Salvador

In El Salvador ist der Ausnahmezustand erneut verlängert worden. Hintergrund ist die Bekämpfung der Bandenkriminalität im mittelamerikanischen Land. Ende März hatte die Regierung einen 30-tägigen Ausnahmezustand verhängt. Dieser ist nun vom Parlament ein zweites Mal um weitere 30 Tage verlängert worden. Der ursprüngliche Auslöser waren zahlreiche Tötungen im Umfeld von kriminellen Banden mit teils mehreren Dutzend Opfern an einem Tag. Amnesty International kritisiert den Ausnahmezustand. Sie spricht von willkürlichen Massenverhaftungen und schlechter Behandlung der Gefangenen. Laut Behördenangaben wurden seit April 34'500 Bandenmitglieder verhaftet. Ausklappen
26.05.2022, 09:08 Uhr

WWF engagiert sich gegen Foodwaste

Der WWF hat den heutigen Tag zum «Tag der Lebensmittelrettung» erklärt: Rein rechnerisch und aufs ganze Jahr gesehen, sind alle Lebensmittel, die seit Anfang Jahr produziert wurden, weggeworfen worden. Denn laut WWF landen 40 Prozent der weltweit produzierten Lebensmittel im Abfall. Die Umweltorganisation ruft die Detailhandelsbranche, aber auch die Konsumenten dazu auf, den «Schönheitswahn» bei Obst und Gemüse aufzugeben und auch optisch vielleicht nicht einwandfreie Lebensmittel zu essen. Die Schweiz will mit verbesserten Angaben zur Haltbarkeitsdauer und vermehrten Lebensmittelspenden den Lebensmittel-Abfallberg verkleinern. Ausklappen
26.05.2022, 08:23 Uhr

Russen bedrängen Ukrainer weiter

Im Osten der Ukraine bringen massive russische Angriffe mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen die ukrainischen Verteidiger weiter in Bedrängnis. Der Beschuss auf die Grossstadt Sjewjerodonezk dauerte den ganzen Mittwoch an, wieIm Osten der Ukraine bringen massive russische Angriffe mit Artilleriebeschuss und Luftangriffen die ukrainischen Verteidiger weiter in Bedrängnis. Der Beschuss auf die Grossstadt Sjewjerodonezk dauerte den ganzen Mittwoch an, wie der ukrainische Generalstab mitteilte. Das Verwaltungsgebiet Luhansk im Donbass sei zu 95 Prozent von russischen Truppen erobert, sagte Gouverneur Serhij Hajdaj. Die Lage sei «extrem schlecht». Mindestens 150 Menschen hätten in einem Massengrab in Lyssytschansk begraben werden müssen. Ausländische Kriegsbeobachter befürchten, dass bald mehrere ukrainische Brigaden in Sjewjerodonezk von den Russen eingekesselt werden könnten. Ausklappen
26.05.2022, 08:06 Uhr

Autos stauen sich vor Gotthard-Tunnel

Vor dem Nordportal des Gotthard-Strassentunnels hat sich erneut ein rund acht Kilometer langer Stau gebildet – was einer Wartezeit von einer Stunde und 20 Minuten entspricht. In der Nacht auf Donnerstag hatte sich der Stau zunächst für wenige Stunden aufgelöst, nachdem er am Mittwochabend zeitweise eine Länge von zehn Kilometern erreicht hatte. Autoreisenden in den Süden wird empfohlen, auf Alternativrouten auszuweichen. Die SBB ihrerseits setzen zu Auffahrt und an Pfingsten Anfang Juni je 25 Extrazüge ins Tessin und zurück ein. Pro Wochenende stünden den Reisenden damit rund 35'000 zusätzliche Sitzplätze zur Verfügung. Ausklappen
26.05.2022, 04:59 Uhr

Suworow-Denkmal in Uri wurde gesäubert

Das Suworow-Denkmal in im Kanton Uri ist nach einem Farbanschlag im Mai und einer Kontroverse um die Reinigung zwischen Uri und Russland gesäubert worden. Menschen aus Russland und der Schweiz hätten die Initiative dazu ergriffen, teilte die russische Botschaft mit. Sie hatte am 16. Mai in einem Brief ans Schweizer Aussendepartement die Beschmutzung des Denkmals verurteilt, eine Aufklärung der Tat und eine Reinigung durch die Schweiz gefordert. Uri aber weigerte sich, das Denkmal zu reinigen. Die kantonale Regierung erklärte, für die Beseitigung der Farben sei Moskau zuständig. Ausklappen
26.05.2022, 04:44 Uhr

Selenski will keine Gebiete abtreten

Der ukrainische Präsident Wolodimir Selenksi hat Forderungen nach Gebietsabtretungen an Russland erneut vehement zurückgewiesen. In seiner Videoansprache in der Nacht zum Donnerstag zeigte er sich enttäuscht auch von den BeratungenDer ukrainische Präsident Wolodimir Selenksi hat Forderungen nach Gebietsabtretungen an Russland erneut vehement zurückgewiesen. In seiner Videoansprache in der Nacht zum Donnerstag zeigte er sich enttäuscht auch von den Beratungen beim Weltwirtschaftsforum WEF in Davos. Er sagte unter anderem: «Egal, was der russische Staat tut, es gibt immer jemanden, der nur die eigenen Interessen im Blick hat.» Forderungen nach Gebietsabtretungen waren am WEF geäussert vom ehemaligen US-Aussenminister Henry Kissinger worden. Nur so könne der Krieg beendet werden, sagte er weiter. Ausklappen
26.05.2022, 04:37 Uhr

Joe Biden erlässt neue US-Polizeiregeln

Zwei Jahre nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd gelten für Bundespolizistinnen und -polizisten in den USA strengere Regeln. US-Präsident Joe Biden hat gestern einen entsprechenden Erlass unterzeichnet. Unter anderemZwei Jahre nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd gelten für Bundespolizistinnen und -polizisten in den USA strengere Regeln. US-Präsident Joe Biden hat gestern einen entsprechenden Erlass unterzeichnet. Unter anderem ist ein weitgehendes Verbot gewisser Würgegriffe vorgesehen. Auch Vorschriften zu sogenannten Bodykameras, die im Einsatz getragen und eingeschaltet werden müssen, sind geplant. Es solle zudem eine nationale Datenbank für polizeiliches Fehlverhalten geschaffen werden, kündigte Biden an. Der Tod von George Floyd am 26. Mai 2020 hatte Demos gegen Gewalt und Rassismus ausgelöst. Ausklappen
26.05.2022, 04:20 Uhr

Täter habe mit Bekanntschaft gechattet

Nach dem Massaker mit 21 Toten an einer Schule im US-Bundesstaat Texas sind weitere Details zur Tat bekannt geworden. Der 18-jährige Täter hat demnach kurz vor und während der Tat noch mit einer Online-Bekanntschaft in Deutschland gechattet. Dem Mädchen gegenüber habe er seine Tat auch angekündigt, berichtet der Fernsehsender «CNN» nach Sichtung von Screenshots der Nachrichten. US-Präsident Joe Biden hat derweil angekündigt, er wolle den Ort des Massakers möglichst bald persönlich besuchen. Ausklappen
26.05.2022, 03:51 Uhr

Twitter bezahlt 150 Millionen US-Dollar

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat 150 Millionen US-Dollar im Rahmen eines Vergleichs mit den US-Strafverfolgungsbehörden bezahlt. Die Regierung warf Twitter vor, die Plattform habe E-Mail-Adressen und Telefonnummern seiner Nutzerinnen und Nutzer für die eigene Werbeplattform verwendet. Twitter habe um die Daten gebeten, um Konten wieder freizuschalten wie etwa dann, wenn ein Passwort vergessen oder verloren ging. Danach habe Twitter die Daten aber auch genutzt, um personalisierte Werbung anzuzeigen, so der Vorwurf. Mit der Zahlung von 150 Millionen US-Dollar wendet Twitter nun ein Gerichtsverfahren ab. Ausklappen
26.05.2022, 00:16 Uhr

Gleich drei Preise für die 19-Jährige

Bei der Verleihung der Swiss Music Awards hat die Sängerin Joya Marleen in drei Kategorien eine Auszeichnung erhalten. Mit «Nightmare» gewann sie die Auszeichnung für den besten Song und sie wurde als bester weiblicher Act und als Best Talent von SRF 3 geehrt. Die 19-jährige St. Gallerin erklärte bei der Verleihung der Preise, all dies sei surreal, denn am gleichen Tag habe sie noch ihre Maturaprüfungen absolviert. Als Best Male Act ausgezeichnet wurde der Luzerner Mundart Musiker Kunz. Die Auszeichnung für die beste Gruppe ging an das Trio Brandao, Faber, Hunger. Bei den Swiss Music Awards handelt es sich um den grössten Musikpreis der Schweiz. Ausklappen
25.05.2022, 21:42 Uhr

Haft für Berlusconi gefordert

Die italienische Staatsanwaltschaft ist überzeugt, dass der ehemalige italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi nach dem Skandal um seine Partys junge Frauen zu Falschaussagen gedrängt hat. Die Staatsanwaltschaft fordert darum sechs Jahre Haft für Berlusconi. Zudem verlangte sie im Prozess in Mailand, der Staat solle einen Teil von Berlusconis Vermögen beschlagnahmen. Es geht um Bargeld in der Höhe von rund 11 Mio. Euro sowie vier Häuser. Es ist der dritte Prozess zu den privaten Feiern mit jungen Frauen vor mehr als zehn Jahren, die auch als Bunga-Bunga-Partys bekannt wurden. Zweimal wurde Berlusconi freigesprochen. Ausklappen
25.05.2022, 21:15 Uhr

Türkei blockiert Nato-Beitritte weiter

Im Zusammenhang mit den beantragten Nato-Beitritten von Finnland und Schweden hält die Türkei an ihren Forderungen fest. Die Türkei habe ihre Sicherheitsbedenken bei einem Treffen der Delegationen in Ankara nochmalsIm Zusammenhang mit den beantragten Nato-Beitritten von Finnland und Schweden hält die Türkei an ihren Forderungen fest. Die Türkei habe ihre Sicherheitsbedenken bei einem Treffen der Delegationen in Ankara nochmals deutlich gemacht, sagte der türkische Präsidialberater im Anschluss. Finnland und Schweden sollten etwa gegen Propaganda und Finanzierung von kurdischen Terror-Organisationen vorgehen. Die Türkei blockiert aktuell als einziges Nato-Mitglied den Beginn des Aufnahmeprozesses der beiden nordeuropäischen Länder. Ausklappen
25.05.2022, 21:02 Uhr

RUS: Putin kämpft gegen Inflation

Die Renten und Mindestlöhne in Russland sollen um zehn Prozent erhöht werden. Das sagte Präsident Wladimir Putin in einer Rede im russischen Fernsehen. Mit dieser Erhöhung reagiert er auf dieDie Renten und Mindestlöhne in Russland sollen um zehn Prozent erhöht werden. Das sagte Präsident Wladimir Putin in einer Rede im russischen Fernsehen. Mit dieser Erhöhung reagiert er auf die Inflation in seinem Land. Diese war im vergangenen Monat auf 18 Prozent gestiegen. Auch für russische Soldaten, die in der Ukraine kämpfen, soll es mehr Sold geben. Die Gehälter dieser Soldaten seien an die Entwicklung des Devisenmarktes gebunden, sagte Putin der russischen Nachrichtenagentur Interfax. Wie viel mehr Sold es genau geben soll, war zunächst unklar. Ausklappen
25.05.2022, 20:14 Uhr

Mehr Lohn für Schwyzer Regierung

Im Kanton Schwyz erhalten Mitglieder der Regierung künftig mehr Lohn. Das Schwyzer Parlament, der Kantonsrat, hat das entsprechende Gesetz mit grosser Mehrheit angenommen. Demnach bekommen Regierungsrätinnen und Regierungsräte im KantonIm Kanton Schwyz erhalten Mitglieder der Regierung künftig mehr Lohn. Das Schwyzer Parlament, der Kantonsrat, hat das entsprechende Gesetz mit grosser Mehrheit angenommen. Demnach bekommen Regierungsrätinnen und Regierungsräte im Kanton Schwyz künftig rund 250'000 Fr. Lohn pro Jahr. Das sind rund 50'000 Fr. mehr als bis anhin. Und: Wenn sie abtreten, bekommen sie eine einmalige Abfindung statt ein lebenslanges Ruhegehalt. Gleichzeitig nahm der Schwyzer Kantonsrat ein Stabilisierungspaket für die kantonale Pensionskasse an. Unter anderem sinken damit die Renten für die Angestellten des Kantons Schwyz. Ausklappen
25.05.2022, 19:06 Uhr

Migros ruft Sushi zurück

Die Migros ruft zwei Sushi-Produkte zurück. In den betroffenen Reis-Sandwichs und Wraps mit Räucherlachs sei Milch enthalten, obwohl dies nicht deklariert sei, teilte die Migros mit. Kundinnen und Kunden mitDie Migros ruft zwei Sushi-Produkte zurück. In den betroffenen Reis-Sandwichs und Wraps mit Räucherlachs sei Milch enthalten, obwohl dies nicht deklariert sei, teilte die Migros mit. Kundinnen und Kunden mit einer Milchallergie oder einer Laktoseintoleranz sollten diese Produkte nicht konsumieren. Die betroffenen Produkte sind gemäss Migros in der ganzen Schweiz verkauft worden. Mittlerweile seien die Produkte aus den Regalen entfernt worden, teilte die Migros weiter mit. Für Kundinnen und Kunden mit einer Milchallergie oder Laktoseintoleranz könnten allergische Reaktionen beim Verzehr nicht ausgeschlossen werden, hiess es. Ausklappen
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