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Redaktion

Lena Berger

In der zentralplus Community seit: 03.06.2019

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Redaktionsleiterin

  • Luzernerin wird von ihrem Bruder vergewaltigt – und von allen im Stich gelassen

    Der Artikel basiert auf dem begründeten Urteil. Verhandelt wurde auf Wunsch des Opfers unter Ausschluss der Öffentlichkeit, weshalb ich diese Frage nicht beantworten kann. Da allerdings der Grossteil der Delikte bereits verjährt war, kann ich mir nicht vorstellen, dass die Bezugspersonen noch zur Rechenschaft gezogen werden könnten.

  • FC Luzern meldet sich zurück

    Vielen Dank für den Hinweis, wir haben das angepasst. Schnell sein ist gut, aber es sollte dann auch richtig sein. Wir nehmen es uns zu Herzen und bitten um Entschuldigung.

  • Veloweg am Rotsee: Signalisation wurde zu früh angepasst

    In dem Artikel wird die Idee thematisiert, einen neuen Veloweg am Rotsee zu schaffen. Deshalb wurden Stellungnahmen von Pro Velo und der Gemeinde Ebikon eingeholt. Selbstverständlich freuen wir uns, wenn sich die Organisation "Fussverkehr Schweiz" ebenfalls zu Wort meldet und den Artikel kommentiert. Um solche Debatten zu fördern, hat zentralplus vor ein paar Wochen die Registrierungspflicht abgeschafft. Meinungsbeiträge sind also immer willkommen. zentralplus beschäftigt sich stark mit Mobilitätsfragen und wenn Fussgänger sich zu wenig berücksichtigt fühlen, haben wir dafür ein offenes Ohr. Wir sind über die Kommentare, die sozialen Medien, per Mail und per Telefon jederzeit erreichbar. Den Artikel aber als journalistische Fehlleistung zu bezeichnen, zählt aus meiner Sicht nicht als konstruktive Kritik und bringt auch die Diskussion nicht weiter. Es ist nicht möglich, in jedem journalistischen Beitrag sämtliche möglichen Beteiligten zu befragen. Wenn es so wäre, hätten wohl auch noch der Quartierverein, die Nachbarn, das Ruderzentrum und der Fährendienst zu Wort kommen müssen.

  • Wenn Eltern die Besuchszeiten torpedieren, ist die Kesb weitgehend machtlos

    Um bei den Fakten zu bleiben: Die Kesb hat ihre Arbeit erst 2013 aufgenommen und hat mit der Platzierung von Verdingkindern nichts zu tun. Es stimmt allerdings, dass es schwierig ist, sich als unabhängige Journalistin ein Bild von der Qualität der Entscheide zu machen, welche die Kesb trifft. Und zwar weil diese aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht öffentlich gemacht werden, was ich nachvollziehbar finde. zentralplus hat sich dem Thema in den letzten drei Monaten gewidmet und über verschiedene Fälle geschrieben, die ans Kantonsgericht weitergezogen wurden. Auf diese Weise wollten wir unseren Lesern einen Einblick geben, wie die Kesb arbeitet und mit welchen Fällen sie sich beschäftigt. Nicht immer wurden die Entscheide der Kesb gestützt, teilweise wurden diese hart kritisiert. Der Vorwurf als Sprachrohr der Kesb zu dienen finde ich daher nicht fair.

  • Wenn Eltern die Besuchszeiten torpedieren, ist die Kesb weitgehend machtlos

    Es stimmt, in Art. 220 StGB wird die Entziehung Minderjähriger mit Strafe bedroht. Die Kesb ist aber keine Strafverfolgungsbehörde und kann daher auch niemanden strafrechtlich verurteilen. Als Gerichtsberichterstatterin habe ich es zweimal erlebt, dass ein Mann seine Ex-Frau verklagt hat, weil sie das Besuchsrecht nicht eingehalten hat. Im ersten Fall hatten sich die Kinder nach einem Streit mit dem Vater geweigert, diesen zu besuchen. Der Mann fand, seine Ex entziehe ihm seine Kinder, wenn sie diese nicht dazu anhalte, zu ihm zu kommen. Nach einem (!) verpatzten Besuchswochenende zeigte er seine Ex an. Das Gericht sprach die Frau frei. Wenn das Besuchsrecht einmal nicht eingehalten werde, sei der Tatbestand damit noch nicht erfüllt. Anders endete der zweite Fall. Da kamen drei begleitete Treffen zwischen dem Vater und den Kindern nicht zustande. In der Familie war es früher zu häuslicher Gewalt gekommen. Nach der Trennung herrschte so lange Funkstille, dass die (noch sehr kleinen Kinder) ihren Vater gar nicht kannten. Das Gericht kam zum Schluss, dass die Mutter trotz allem die Pflicht gehabt hätte, die Kinder zu den Besuchen zu bringen. Der Richter verhängte eine Busse von 400 Franken, zudem musste sie Verfahrenskosten von 1000 Franken tragen. Es gibt also durchaus die Möglichkeit, jemanden strafrechtlich zu belangen, der die Besuchsrechte nicht einhält. Dann läuft das Verfahren aber über die Staatsanwaltschaft und nicht über die Kesb.

  • Mutter seit 320 Tagen in Sicherheitshaft – das sorgt für Kritik

    Das stimmt, die Legalprogonose ist der Grund, warum die Frau weiterhin in Sicherheitshaft ist. Ich kann auch absolut nachvollziehen, dass dies nötig ist, wenn eine Person so häufig delinqiert. Wenn jemand 320 Tage lang jeweils 23 Stunden am Tag in einer Zelle eingesperrt ist, bin ich mir aber nicht sicher, ob man da noch von einem Warnschuss sprechen kann. Ich verstehe auch nicht, warum ein so hartes Regime nötig ist, wenn es nur darum geht, die Frau von Diebstählen abzuhalten. Im Normalvollzug wäre sie auch hinter Gittern, könnte aber arbeiten, vielleicht eine Ausbildung machen - und nach der Entlassung unter besseren Voraussetzungen einen Neustart versuchen. Das wäre aus meiner Sicht sinnvoller. Für sie selber, vor allem aber für die Gesellschaft.

  • Mutter seit 320 Tagen in Sicherheitshaft – das sorgt für Kritik

    Es stimmt, die Frau hat Delikte begangen, um ihre Drogensucht zu finanzieren. Dafür ist sie erstinstanzlich zu 14 Monaten Gefängnis verurteilt worden und das wird auch seine Richtigkeit haben. Aber: Warum soll die Tochter mitbestraft werden, in dem sie mit ihrer Mutter weder telefonieren noch sie besuchen darf? Warum muss die Frau 23 Stunden am Tag in ihrer Zelle sitzen? Diese Praxis ist aus meiner Sicht unnötig, wenn es im Moment ja nur darum geht, die Frau von weiteren Straftaten abzuhalten. Das Urteil gegen sie ist ja noch nicht einmal rechtskräftig. Dieses rigide Regime in der Untersuchungshaft entspricht im übrigen nicht den Europäischen Strafvollzugsgrundsätzen und wird deshalb international kritisiert. In kaum einem anderen Land werden Straftäter in der Untersuchungshaft derart in ihrer Freiheit eingeschränkt. Von Kuscheljustiz zu sprechen, ist deshalb meiner Meinung nach falsch.

  • Missbrauchsvorwürfe: Die schwierige Aufgabe der Kinderschützer

    Lieber Jérôme, das "noch" in dem Satz bezieht zieht darauf, dass das Mädchen damals noch nicht nicht vier Jahre alt war, sprich "noch jünger". Ich sehe jetzt aber dank Deinem Hinweis, dass man es auch anders verstehen kann und werde den Satz deshalb mit einem "damals" ergänzen. Merci!

  • Pfanne mit Öl hat Hausbrand in Ebikon ausgelöst

    Vielen Dank für die richtige und wichtige Ergänzung.

  • Luzerns bekanntester Obdachloser landet nach Zusammenbruch im Spital

    Ich verstehe den Einwand. Die Redaktion hat gestern beobachtet, wie gross die Anteilnahme auf Facebook gewesen ist, weil Felisch so vielen Menschen begegnet und sein Schicksal offenbar in der Stadt sehr bewegt. Die Meldung von seinem Tod hat sich rasend schnell verbreitet. Sie hat aber nicht gestimmt. Wenn eine Person stirbt, dann wird umgehend die Melde- und Beratungsstelle Friedental informiert, die organisatorisch bei der Friedhofsverwaltung angesiedelt ist. Eine Falschmeldung zu entkräften ist nur möglich, wenn man auf die offizielle Quelle verweist. Deshalb haben wir das gemacht. Philipp Waser hat der Öffentlichkeit mehrfach in Medienberichten einen Einblick in sein Leben gegeben. Wir haben nichts geschrieben, was nicht durch ihn selber bekannt gemacht wurde. Das Bild stammt aus einer Fotoreportage, bei er mitgemacht hat und die für den Swiss Photo Award nominiert war.