News
Im Haus von Ex-Stapi Urs W. Studer

Dachstock in der Bellerivematte hat gebrannt

Beim Brand in der Bellerivematte war für die Rettungskräfte wegen der Solarpanels besondere Vorsicht geboten. (Bild: Feuerwehr Stadt Luzern)

Auf dem Dach eines Hauses in der Bellerivematte in der Stadt Luzern ist am Freitagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Für die Feuerwehr war das Löschen bei diesem Einsatz besonders gefährlich.

Die Feuerwehr der Stadt Luzern war am Freitagnachmittag dabei, einen Brand in der Bellerivematte zu löschen. «In einem Dachstock ist Feuer ausgebrochen», bestätigte Polizeisprecher Urs Wigger auf Anfrage von zentralplus.

Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot vor Ort. Das Gebiet wurde weitläufig abgesperrt. «Die Rauchentwicklung auf dem Dach war gewaltig», wird der ehemalige Luzerner Stadtpräsident Urs W. Studer in der «Luzerner Zeitung» zitiert.

Solaranlage führte zum Brand in der Bellerivematte

Er ist einer der Stockwerkeigentümer in dem Haus. Der langjährige Politiker vermutet, dass ein Kurzschluss bei einem Solarpanel auf dem Dach der Auslöser des Brands sein könnte. Dass die Fotovoltaikanlage brannte, bestätigt Dienstoffizier Markus Portmann in einer Medienmitteilung.

Rund 40 Einsatzkräfte waren beim Brand an der Bellerivenatte vor Ort.
Rund 40 Einsatzkräfte waren beim Brand an der Bellerivenatte vor Ort. (Bild: Feuerwehr Stadt Luzern)

Gefahr von Stromschlägen

Dieser Brand habe für die Einsatzkräfte eine spezielle Gefahr bedeutet. Grund: Solarpanels produzieren bei Sonneneinstrahlung immer Strom und können nicht abgeschaltet werden. «Es besteht deshalb die Gefahr eines Stromschlages für die Einsatzkräfte», schreibt die Feuerwehr der Stadt Luzern in der Mitteilung.

«Deshalb wurden die Interventionen bei der Fotovoltaikanlage mit grosser Vorsicht, unter Einhaltung von Sicherheitsabständen sowie unter Verwendung von Hochvolt-Schutzhandschuhen und Absturzsicherung ausgeführt.»

Das offene Feuer konnte schnell gelöscht werden. Dadurch gelang es, den Schaden auf diesen Bereich einzugrenzen und das Gebäude bleibt bewohnbar. Solaranlagen verursachen immer mal wieder Brände. So beispielweise bei einer Schreinerei in Büron 2018 (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
  • Telefonat Urs Wigger
  • Medienmitteilung Feuerwehr Stadt Luzern
  • Artikel in der «Luzerner Zeitung»
Deine Ideefür das Community-Voting

Die Redaktion sichtet die Ideen regelmässig und erstellt daraus monatliche Votings. Mehr zu unseren Regeln, wenn du dich an unseren Redaktionstisch setzt.

Deine Meinung ist gefragt
Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert. Bitte beachte unsere Netiquette.