Mario Stübi

In der zentralplus Community seit: 21.01.2013

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  • Wegfallende Parkplätze und Verkehrsberuhigung stehen im Gegenwind

    Liebes Zentralplus, könntet ihr das nächste Mal kritischer nachfragen statt alle Behauptungen von Herrn Eltschinger zu glauben? Allen voran die Busfrequenz: In Spitzenzeiten wie beispielsweise zwischen 17 und 18 Uhr fahren tatsächlich viele Busse beim Anker um die Ecke. Werktags sind es gemäss SBB-Fahplan 37 Kurse. Davon halten jedoch nicht alle an der Kante D und passieren damit die Hotelecke, sondern einige Kurse verkehren via Hirschengraben und halten an der Kante E vor der Franziskanerkirche. Nach meiner Zählweise sind das acht Kurse, bleiben also 29 Busse mit Kurs am Anker vorbei. Das sind nicht mal halb so viele wie Eltschinger behauptet. Gemäss seiner Aussage seien es über 60 Verbindungen. Man merkt, dass der Hotelier mehr Ahnung von Autos als vom ÖV hat, so wie er Parkplätze verteidigt. Jedoch verschleiert er, dass nach dem Ende der Bauarbeiten auch bei der ursprünglichen Verkehrsführung 26 bis 34 Parkplätze wegfallen werden, das haben die Behörden offiziell kommuniziert. Mit der Y-Lösung kommt maximal ein Dutzend hinzu. Mit anderen Worten: Ein Grossteil der Parkiermöglichkeiten fällt «äb so oder so» weg, mit der Y-Lösung kriegt man aber zusätzlich eine riesige Fläche mit Aufenthaltsqualität und erst noch einen massiven Gewinn für die Verkehrssicherheit, weil der gefährliche Zebrastreifen auf der Obergrundstrasse in dieser Form wegfiele. Es ist bedauerlich, dass sich ein einheimischer Gewerbler nicht für die Bevölkerung seines Quartiers einsetzt, sondern sich vor den Karren der Autolobby spannen lässt.

  • Kummerkasten für Fussgänger in Luzern

    Seit es Fussverkehr Luzern gibt, hat sich die Gruppe kaum für ihre Klientel eingesetzt. Dabei liegen die Probleme seit Jahren auf der Strasse: stellenweise zu enge Trottoirs, gefährliche Zebrastreifen, zu kleine Mittelinseln, zu lange Wartezeiten an den Ampel usw. Warum muss jetzt für diese Erkenntnis die Bevölkerung befragt werden? Um noch länger keine Lobby für den Fussverkehr sein zu müssen? Zu den Verzögerungen an der Bahnhofstrasse, seit Jahren dem Fussgängerinnen-Projekt schlechthin, hat man noch nie eine Kritik an Stadtrat oder LUKB vernommen.

  • Langes Warten auf die Baubewilligung – ein Betroffener erzählt

    Journalistischer Tipp: die Gegenseite (Stadt Luzern) zu den Vorwürfen Stellung nehmen lassen (oder ausführen, warum sie dies nicht kann/will).

  • Wie viele Zuschauer da waren? Interessiert mich nicht

    Liebe Leslie, da hast du recht, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich eure Sponsoren nur mit den Besucherzahlen zufrieden geben. Wem die Unterstützung einer Veranstaltung am Herzen liegt, will den Besuchern nicht nur Logo des Betriebs präsentieren, sondern bei ihnen etwas auslösen, damit die Gäste das Engagement des Sponsors mit diesem Erlebnis verbinden. Aber natürlich kann ich mangels Erfahrung nicht ausschliessend, dass es Firmen gibt, die ihre Unterstützung ausschliesslich von einer Mindestanzahl Besucherinnen und Besucher abhängig machen (und ich hoffe es vor allem nicht).

  • Warum gibt man den Pannenstreifen in Zug nicht frei?

    Was für ein tendenziöser Artikel. Macht man Pannenstreifen für den Fall von Autopannen oder um sie bei Stau freizugeben? Mit dieser Argumentation werden dereinst auch die Pannenstreifen im Gotthard zweckentfremdet, wenn die zweite Röhre in Betrieb ist.

  • Gebrüder Amberg befreien Luzerner Jail-Hotel vom «Schrott»

    Mulde? Amberg hätte vorher immerhin der IG Arbeit anrufen können. Intakte Möbel gehören ins Brocki, nicht in den Güsel.

  • Erst die Kündigungen – nun der Lärm

    Vorhin mit dem Velo durchgefahren, abartig! Musste mir die Ohren zuhalten. Und es wird nicht besser, niemand fühlt sich verantwortlich.

  • Kein Tunnel für Fussballfans

    «Auf diesem Abschnitt der Passage ist mittelfristig eine Velostation geplant»: Guter Witz! Diese wurde im Rahmen des B+A 35/2015 mit dem Argument verworfen, dass sie dereinst dem Durchgangsbahnhof im Weg steht. Und ob der jemals realisiert wird, ist fragwürdiger denn je. Es ist in Sachen Posttunnel vor allem die SBB, die sich keinen Millimeter bewegen will. Ob sie die Fläche bereits als neues Shopping-Paradies analog der Unterführung weiter vorne eingeplant hat?

  • «Die grösste Lobby ist die Verwaltung»

    Transparenz sei ihm wichtig, säuselt Bühler im Interview. Dabei gehörte er letzten November zur erdrückenden Mehrheit des Kantonsrats, welche die Einführung des Öffentlichkeitsprinzips im Kanton Luzern mit staatspolitisch fragwürdigen Argumenten aktiv verhinderte. Bürgerliche Heuchelei, wie mans sich gewohnt ist, und niemand hinterfragts.

  • «Ein Affront gegenüber unseren Staatsreligionen»

    Was noch interessant zu wissen wäre: Warum hat die CVP dem Kürzungsantrag der FDP zugestimmt? Was waren ihre Gründe? Die Bevölkerung erfährt es nicht, weil die Fraktion kein Votum abgegeben hat vor der Ratsabstimmung. Nicht das erste mal, dass man bei CVP nicht weiss, warum sie für oder gegen etwas ist, sondern einfach mit der Mehrheit geht.

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