News weltweit
26.05.2022, 09:08 Uhr

WWF engagiert sich gegen Foodwaste

Der WWF hat den heutigen Tag zum «Tag der Lebensmittelrettung» erklärt: Rein rechnerisch und aufs ganze Jahr gesehen, sind alle Lebensmittel, die seit Anfang Jahr produziert wurden, weggeworfen worden. Denn laut WWF landen 40 Prozent der weltweit produzierten Lebensmittel im Abfall. Die Umweltorganisation ruft die Detailhandelsbranche, aber auch die Konsumenten dazu auf, den «Schönheitswahn» bei Obst und Gemüse aufzugeben und auch optisch vielleicht nicht einwandfreie Lebensmittel zu essen. Die Schweiz will mit verbesserten Angaben zur Haltbarkeitsdauer und vermehrten Lebensmittelspenden den Lebensmittel-Abfallberg verkleinern. Ausklappen
26.05.2022, 03:51 Uhr

Twitter bezahlt 150 Millionen US-Dollar

Der Kurznachrichtendienst Twitter hat 150 Millionen US-Dollar im Rahmen eines Vergleichs mit den US-Strafverfolgungsbehörden bezahlt. Die Regierung warf Twitter vor, die Plattform habe E-Mail-Adressen und Telefonnummern seiner Nutzerinnen und Nutzer für die eigene Werbeplattform verwendet. Twitter habe um die Daten gebeten, um Konten wieder freizuschalten wie etwa dann, wenn ein Passwort vergessen oder verloren ging. Danach habe Twitter die Daten aber auch genutzt, um personalisierte Werbung anzuzeigen, so der Vorwurf. Mit der Zahlung von 150 Millionen US-Dollar wendet Twitter nun ein Gerichtsverfahren ab. Ausklappen
25.05.2022, 11:19 Uhr

Arme Länder profitieren bei Medis

Der US-Pharmakonzern Pfizer will ärmeren Ländern mehr als 20 Medikamente und Impfstoffe zum Selbstkostenpreis liefern. Dazu zählen auch der Impfstoff und Medikamente gegen Covid-19. Das kündigte der Pharmakonzern am WEF in Davos an. Profitieren sollen laut Pfizer rund 1,2 Milliarden Menschen. Ziel sei es, die Chancengleichheit im Gesundheitsbereich von 45 Ländern mit niedrigem Einkommen zu verbessern. Die meisten der Länder befinden sich in Afrika. Auf der Liste stehen aber auch Syrien oder Nordkorea. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte Pfizer aufgefordert, seine Covid-19-Behandlungen ärmeren Ländern besser zugänglich zu machen. Ausklappen
25.05.2022, 11:07 Uhr

EU: Stärkster Preisanstieg im Osten

Die jüngsten Preissteigerungen bei Nahrungsmitteln belasten die Menschen im Osten der EU besonders stark, dies zeigen Zahlen von Eurostat, dem Statistik-Amt der EU. Am stärksten gestiegen sind die Preise demnach in Litauen. Nahrungsmittel waren dort im April über 22 Prozent teurer als vor einem Jahr. Dahinter folgen Bulgarien, Lettland und Ungarn. Zu den Preissteigerungen komme hinzu, dass die Menschen in Osteuropa ohnehin einen vergleichsweise hohen Teil ihres Budgets für Nahrungsmittel ausgäben, so Eurostat weiter. Am geringsten stiegen die Nahrungsmittelpreise mit einem Plus von 3,6 Prozent in Irland. Ausklappen
25.05.2022, 09:24 Uhr

Stadler darf Züge für SBB bauen

Der Ostschweizer Zug-Hersteller Stadler darf 286 Züge für die SBB bauen. Der französische Konkurrent Alstom ist mit einer Beschwerde gegen die Vergabe des Auftrags in Milliardenhöhe vor dem Bundesverwaltungsgericht gescheitert, wie die SBB und Stadler mitteilen. Man habe während des Ausschreibeverfahrens die beschaffungsrechtlichen Vorgaben und die Gleichbehandlung der Anbieter eingehalten, schreibt das Bahnunternehmen. Das Gerichtsverfahren verzögere jedoch die Auslieferung der Fahrzeuge. Diese würden nun erst im Laufe des Jahres 2026 in Betrieb genommen, statt wie geplant Ende 2025. Ausklappen
25.05.2022, 08:13 Uhr

Glencore: Der Korruption schuldig

Der Zuger Rohstoff-Konzern Glencore hat einen milliardenschweren Vergleich akzeptiert. Glencore bekennt sich unter anderem der Korruption schuldig und bezahlt dafür in den USA über eine Milliarde Dollar, wie das US-Justizministerium schreibt. Weitere knapp 40 Millionen Dollar bezahlt Glencore in Brasilien und in Grossbritannien wegen Schmiergeldzahlungen. Auch in anderen Fällen sollen noch Zahlungen folgen. Dabei geht es etwa um Geschäfte in der Demokratischen Republik Kongo, Nigeria und Venezuela. Glencore rechnet insgesamt mit Vergleichszahlungen von rund 1,5 Milliarden Dollar. Ausklappen
24.05.2022, 14:12 Uhr

GPKs kritisieren Corona-Management

Zu Beginn der Corona-Krise, Anfang 2020, sei der Bundesrat zu passiv gewesen. Das kritisieren die Geschäftsprüfungskommissionen GPK von National- und Ständerat in einem Bericht. Der Bundesrat habe zu spät erkannt, dass es sich um eine weltweite Krise handle und deren Dauer unterschätzt. Die verschiedenen Departemente hätten unkoordiniert gearbeitet. Zudem habe das Bundesamt für Gesundheit sehr viel Macht gehabt, so der Bericht der GPK weiter. Unbefriedigend sei auch die Zusammenarbeit mit den Kantonen gewesen. Für künftige Krisen geben die GPK elf Empfehlungen ab. Der Bundesrat wird dazu bis im Herbst Stellung nehmen. Ausklappen
24.05.2022, 12:43 Uhr

Jeder Fünfte will den Job wechseln

Schweizer Arbeitnehmende sind im globalen Vergleich unzufriedener. Fast jeder Fünfte will in den kommenden zwölf Monaten darum die Stelle wechseln. Das geht aus einer globalen Studie des Beratungsunternehmens PwC hervor.Schweizer Arbeitnehmende sind im globalen Vergleich unzufriedener. Fast jeder Fünfte will in den kommenden zwölf Monaten darum die Stelle wechseln. Das geht aus einer globalen Studie des Beratungsunternehmens PwC hervor. Dafür wurden weltweit 52'000 Arbeitnehmende befragt, 1043 davon aus der Schweiz. Bei der Umfrage gab nur jeder zweite Schweizer an, mit seinem Job zufrieden zu sein. Zum Vergleich: Global sind 57 Prozent der Teilnehmer mit ihrer Arbeit zufrieden. Unterschiede gibt es auch nach Generation. Am zufriedensten sind die Babyboomer, am wenigsten zufrieden die Generation Z. Dieser Effekt zeigt sich global wie auch in der Schweiz. Ausklappen
24.05.2022, 11:12 Uhr

Nationalbankgewinne sollen in die AHV

Der Schweizer Gewerkschaftsbund (SGB) hat die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative "Nationalbankengewinne für eine starke AHV" begonnen. Die Initiative fordert, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) Gewinne an die AHV ausschüttet. ZusätzlichDer Schweizer Gewerkschaftsbund (SGB) hat die Unterschriftensammlung für die Volksinitiative "Nationalbankengewinne für eine starke AHV" begonnen. Die Initiative fordert, dass die Schweizerische Nationalbank (SNB) Gewinne an die AHV ausschüttet. Zusätzlich sollen sämtliche seit 2015 angefallenen Gewinne aus den Negativzinsen nachträglich in die AHV fliessen. "Die AHV wäre für die nächsten zehn Jahre finanziert", sagte Daniel Lampart, Sekretariatsleiter und Chefökonom des SGB, an einer Medienkonferenz in Bern. Die Initiantinnen und Initianten haben nun 18 Monate Zeit, um die nötigen 100'000 Unterschriften zu sammeln. Ausklappen
24.05.2022, 10:12 Uhr

Air France-KLM will Kapital erhöhen

Die französisch-niederländische Luftfahrtgruppe Air France-KLM will ihr Kapital erhöhen. Dazu sollen Aktien im Gesamtwert von knapp 2,3 Milliarden Euro ausgegeben werden, wie das Unternehmen in Paris mitteilte. Mit einem GrossteilDie französisch-niederländische Luftfahrtgruppe Air France-KLM will ihr Kapital erhöhen. Dazu sollen Aktien im Gesamtwert von knapp 2,3 Milliarden Euro ausgegeben werden, wie das Unternehmen in Paris mitteilte. Mit einem Grossteil des neuen Geldes will Air France-KLM die staatliche Unterstützung zurückzahlen, welche die Gruppe vor gut einem Jahr im Zuge der Corona-Pandemie erhalten hatte. Der französische Staat ist mit fast 29 Prozent an der Gesellschaft beteiligt. Der Mitteilung zufolge will er bei der geplanten Kapitalerhöhung mitziehen und seine Beteiligung damit stabil halten. Gleiches gelte für die Niederlande, die fast 10 Prozent der Aktien halten. Ausklappen
24.05.2022, 09:45 Uhr

Sri Lanka: Benzin wird deutlich teurer

Die Regierung in Sri Lanka hat die Preise für Benzin und Diesel deutlich erhöht. Für Benzin müssen Konsumentinnen und Konsumenten nun 20 bis 24 Prozent mehr bezahlen, für Diesel garDie Regierung in Sri Lanka hat die Preise für Benzin und Diesel deutlich erhöht. Für Benzin müssen Konsumentinnen und Konsumenten nun 20 bis 24 Prozent mehr bezahlen, für Diesel gar 35 bis 38 Prozent. Auf Twitter kündigte der Energieminister Sri Lankas zudem an, dass auch der öffentliche Verkehr und weitere öffentliche Dienste teurer würden. Der Minister rief die Bevölkerung dazu auf, wenn möglich von zu Hause aus zu arbeiten - das habe einen direkten Einfluss auf den Treibstoff-Verbrauch im Land und helfe, die Energiekrise zu meistern. Ausklappen
24.05.2022, 08:11 Uhr

Airbnb stellt China-Geschäft ein

Der Online-Vermittler von Unterkünften Airbnb stellt sein Geschäft in China weitgehend ein. Man werde in China keine Wohnungen und Aktivitäten mehr anbieten. Nutzerinnen und Nutzer aus China sollen jedoch weiterhin Unterkünfte im Ausland buchen können. Airbnb startete das China-Geschäft vor sechs Jahren und hatte zuletzt dort etwa 25 Millionen Kundinnen und Kunden. Die Buchungen in China machten aber nur etwa ein Prozent aller Buchungen weltweit aus. Als Grund für den Rückzug aus China gibt Airbnb die starke Konkurrenz an, aber auch die strengen Corona-Massnahmen der Regierung, welche Reisen ins Land praktisch unmöglich machen. Ausklappen
24.05.2022, 08:06 Uhr

Schweizer Tierschutz: «Tierwohlkrise»

Der Anteil an tierfreundlich erzeugtem Labelfleisch im Fleischmarkt ist rückläufig - obwohl der Fleischkonsum in der Schweiz wieder zunimmt. Das belegt die jüngste Labelstatistik des Schweizer Tierschutz STS. Gründe fürDer Anteil an tierfreundlich erzeugtem Labelfleisch im Fleischmarkt ist rückläufig - obwohl der Fleischkonsum in der Schweiz wieder zunimmt. Das belegt die jüngste Labelstatistik des Schweizer Tierschutz STS. Gründe für diese "Tierwohlkrise" sind aus Sicht des STS mangelndes Interesse und falsche Preisanreize der Anbieter in Detailhandel und Gastronomie sowie die sinkende Kaufpriorität bei Konsumentinnen und Konsumenten von tierfreundlich erzeugten Produkten. Der STS fordert die konsequente Aufwertung von Tierwohlprodukten und mehr Engagement von Detailhandel sowie Gastronomie. Ausklappen
24.05.2022, 07:59 Uhr

Sulzer: Rückzug aus Russland-Geschäft

Der Schweizer Maschinenbauer Sulzer zieht sich ganz aus dem russischen Markt zurück. Mit sofortiger Wirkung beginne Sulzer, seine Aktivitäten in Russland zu verkaufen, heisst es in einer Mitteilung. Vom RückzugDer Schweizer Maschinenbauer Sulzer zieht sich ganz aus dem russischen Markt zurück. Mit sofortiger Wirkung beginne Sulzer, seine Aktivitäten in Russland zu verkaufen, heisst es in einer Mitteilung. Vom Rückzug seien 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter betroffen. Sulzer war mehrere Jahrzehnte in Russland tätig. 2021 kamen knapp drei Prozent der weltweiten Bestellungen aus Russland. Vergangene Woche hatte Sulzer bereits seine beiden Niederlassungen in Polen geschlossen, weil die Firma auf die Sanktionsliste der polnischen Behörden geraten war. Hintergrund war die Beteiligung des als Kreml-nah eingestuften Grossaktionärs Viktor Vekselberg. Ausklappen
24.05.2022, 02:58 Uhr

Keine starke Teuerung im Detailhandel

Im Schweizer Detailhandel erwarten die Konjunkturforschenden von BAK Economics für das laufende Jahr eine weniger hohe Teuerung als für den gesamten Konsumsektor. Bereits im ersten Quartal seien die Detailhandelspreise kaum gestiegen, begründen die Ökonomen ihre Prognose. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke seien im April sogar etwas günstiger gewesen als im April 2021. Dies im Unterschied zu den Nachbarländern der Schweiz, wo die Preise für diese Waren stark stiegen. Für das gesamte Jahr erwartet BAK Economics im Detailhandel eine Teuerung von durchschnittlich 1,2 Prozent, im gesamten Konsumbereich 2,1 Prozent. Ausklappen
23.05.2022, 21:01 Uhr

Klimawandel erhöht Hitzewellerisiko

Es ist in der heutigen Zeit deutlich wahrscheinlicher, dass es zu extremen Hitzewellen kommt als noch vor der Industrialisierung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von 30 Forscherinnen und ForschernEs ist in der heutigen Zeit deutlich wahrscheinlicher, dass es zu extremen Hitzewellen kommt als noch vor der Industrialisierung. Zu diesem Schluss kommt eine Studie von 30 Forscherinnen und Forschern auf der ganzen Welt. Sie haben untersucht, inwieweit extremes Wetter und die Erderwärmung zusammenhängen. Hitzewellen wie zuletzt in Indien und Pakistan seien wegen des Klimawandels heute rund 30-mal wahrscheinlicher. Wenn sich die Erde weiter erwärme, würden auch Hitzewellen noch einmal deutlich häufiger, so die Studie. Die jüngste Hitzewelle verursachte in Indien und Pakistan in den letzten Wochen rund 90 Todesfälle. Ausklappen
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