Bundesgericht weist Beschwerde ab

Am Schulprovisorium Lüssiweg wird wieder gebaut

Das Schulhaus Guthirt ist ausgelastet. Das Provisorium soll nun Abhilfe schaffen. (Bild: Andreas Busslinger)

Die Stadt Zug kann die im April gestoppten Bauarbeiten am Schulprovisorium am Lüssiweg wieder aufnehmen. Das Bundesgericht hat eine Beschwerde abgewiesen.

Eigentlich wollte die Stadt Zug nach Ostern 2023 mit dem Bau eines temporären Kleinschulhauses im Gebiet Lüssi beginnen. Doch das Verwaltungsgericht schob dem Bauprojekt im April vorerst den Riegel vor (zentralplus berichtete). Grund für den damaligen Baustopp waren verschiedene Einsprachen aus der Nachbarschaft.

Jetzt werden die Bauarbeiten auf dem städtischen Gründstück aber wieder aufgenommen, wie aus einer Mitteilung der Stadt Zug hervorgeht. Das Bundesgericht ist auf eine Beschwerde, die ein superprovisorisches Bauverbot zu erwirken versuchte, nicht eingetreten.

Stadt Zug spricht von akutem Bedarf an Schulraum

Die Arbeiten dauern voraussichtlich vier Monate. Im zweigeschossigen Pavillon werden Räume für vier Kindergarten- und Unterstufenklassen geschaffen.

Aufgrund der gestiegenen Schülerzahlen bestehe im Schulkreis Guthirt ein akuter Bedarf für zusätzlichen Schulraum, schreibt die Stadt Zug. Das Schulprovisorium am Lüssiweg ist befristet und werde nach Bezug des geplanten zweiten Schulhauses für das Quartier-Guthirt wieder vollständig zurückgebaut.

Verwendete Quellen
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