Nach Duzis, KI und Nachtzulage

Luks will Massnahmen für attraktive Stellen ausweiten

Die Verantwortlichen des Luks zeigen sich zufrieden mit der «Magnet»-Initiative. (Bild: zentralplus)

Das Luzerner Kantonsspital hat innert Jahresfrist diverse Massnahmen eingeführt, um als Arbeitgeber attraktiver zu werden. Eine Auswertung zeige, dass die Initiative wirke. Sie werde nun ausgebaut.

Seit April 2023 setzt das Luzerner Kantonsspital gezielt Massnahmen um, um Fachkräfte zu finden und Angestellte länger zu halten. Es sollen attraktivere Rahmenbedingungen geschaffen werden. So erhöhte das Luks nach eigenen Angaben beispielsweise die Zulagen für Spät-, Nacht und Wochenenddienste sowie die Löhne für HF-/FH-Studenten nichtärztlicher Berufe. Ausserdem baute das Spital das Kita-Angebot aus, flexibilisierte Arbeitsmodelle und führte einen zusätzlichen Ferienkauf ein.

Gerade im Bereich der Pflege, wo der Mangel an ausgebildeten Fachkräften schweizweit besonders akut sei, zeige die «Magnet-Initiative» Wirkung, schreibt das Luzerner Kantonsspital in einer Mitteilung. Jacqueline Rohrbach, Leiterin der Personalabteilung, wird wie folgt zitiert: «Die Anzahl der unbesetzten Stellen sowie auch der temporär angestellten Mitarbeitenden hat sich über alle Funktionsgruppen signifikant reduziert. Unsere bereinigte Fluktuationsrate liegt im schweizerischen Vergleich mit unter elf Prozent im ersten Quartal 2024 unter dem Branchendurschnitt.»

Seit Anfang Jahr wird im Luks geduzt

Trotzdem gelte es, weiterhin in die Mitarbeiter «zu investieren» und die Rahmenbedingungen weiterzuentwickeln. Dazu gehöre die Einführung einer automatisierten Dienstplanung mittels künstlicher Intelligenz. Damit will das Spital den Aufwand für die Planung reduzieren (zentralplus berichtete). Auch das Einführen der «Du-Kultur» gehöre dazu. Seit Anfang Jahr duzen sich sämtliche Angestellte im Luks (zentralplus berichtete).

Die Laufbahnmodelle in der Pflege sollen überarbeitet werden. Zudem will das Luks auch junge Ärzte in ihrer Karriereplanung unterstützen.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung des Luzerner Kantonsspitals
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