Einkaufscenter in Ebikon

«Unter der Woche herrscht tote Hose»: So läuft’s in der Mall

2017 wurde die Mall of Switzerland feierlich eröffnet. (Bild: bic)

Das Einkaufscenter Mall of Switzerland hat wichtige Mieter verloren – schon wieder. Doch wie läuft es im Einkaufstempel tatsächlich? zentralplus nimmt die Mall in Ebikon in Augenschein.

Es hätte noch einen Platz – oder rund zehn weitere: Im Coiffeursalon sind gerade einmal zwei Stühle besetzt. Teenager schlendern mit Turnbeuteln an ihren Rücken umher, einen Becher Bubble Tea in den Händen. Schuhe quietschen auf den hellen Fliesen, von nebenan dröhnt Hip-Hop-Musik aus einem Laden, wir hören Kindergeschrei.

In einem Buchladen steht eine Verkäuferin hinter der Kasse. Gespannt blickt sie zum Eingang. Doch da kommt niemand.

Zweifellos: Viel los ist im grössten Einkaufstempel der Zentralschweiz, der Mall of Switzerland, an diesem späten Mittwochnachmittag nicht.

Das bestätigt eine Store-Managerin, die ihren Namen nicht in der Zeitung lesen möchte. «An diesem Tag haben wir bis jetzt 40 Eintritte verzeichnet», sagt sie. Ein Blick auf die Uhr zeigt: Es ist kurz nach 17 Uhr. Die Mall hat noch knapp zwei Stunden geöffnet. 40 Menschen haben bis jetzt also diesen Laden betreten – einschliesslich den Verkäuferinnen. Viel mehr werden es wohl nicht mehr werden. «40 Eintritte, das ist nichts. Manchmal ist es echt frustrierend.»

Dass heute so wenig läuft, ist keine Seltenheit. «Freitagabend und Samstag sind Spitzentage. Doch unter der Woche …» Sie hält ihren rechten Arm waagrecht in die Höhe, um die Flaute, die ausbleibenden Kundinnen, zu verbildlichen. «An der Eröffnung war es hier pumpenvoll. Und was ist jetzt?»

So gross war der Andrang in der Mall of Switzerland in den ersten Tagen nach der Eröffnung. (Bild: zvg/Manuel Lopez)

Ein Kommen und Gehen

Doch nicht nur bei Luzernerinnen steht ein Besuch in der Mall nicht gerade zuoberst auf der Prioritätenliste. Manchmal haben auch die Mieter keine Lust mehr, in der Mall zu bleiben. Seit der Eröffnung vor fünf Jahren sind Auszüge und leere Ladenflächen kein Novum. Erst kürzlich hat die «Luzerner Zeitung» berichtet, dass die Mall mit Terranova, Footlocker, Skechers und dem Café Rock weitere wichtige Mieter verliert. Eine Recherche derselben Zeitung zeigte im November 2022, dass bei der Eröffnung 20 der 125 verschiedenen Geschäfts- und Gastroflächen frei waren. Im November 2022 waren es rund 40 und damit rund ein Drittel aller Flächen.

Beunruhigt darüber zeigen sich die Verantwortlichen der Mall nicht. «Handel ist Wandel!», lässt die Medienabteilung euphorisch verlauten. «Ein modernes Einkaufszentrum unterliegt einem ständigen Wechsel. Das ist normal und gehört dazu.» Sie seien laufend im Gespräch mit möglichen neuen Geschäften. Bleiben Ladenflächen leer, würden diese von Pop-ups belebt oder für Ausstellungen und «Attraktionen» wie Ostereiersuche oder Selfie-Boxen genutzt werden.

Von leeren Ladenflächen ist hier nicht viel zu sehen – doch es erstaunt auch nicht, dass auf einer Ladenfläche schicke Autos und Sportmotorräder stehen. Einen Verkäufer sucht man im Innern vergebens. Dafür gibt's Tafeln, die etwas über die ausgestellten Töffs verraten.

Weniger Stau, mehr Werbung, besseres Image

Die Store-Managerin hat sich auch schon gefragt, woran es liegt, dass die Kunden ausbleiben. «Wenn ich in meinem Umfeld nachhake, können viele oft gar keinen wirklichen Grund nennen.» Manche hielte der drohende Stau ab, doch das Problem ortet sie woanders: am Image des Einkaufstempels.

«Man müsste das Image der Mall aufpolieren und mehr in die Werbung investieren.»

Store-Managerin in der Mall of Switzerland

«Man müsste das Image der Mall aufpolieren und mehr in die Werbung investieren.» Oder einen breiteren Ladenmix aufstellen. Gerade viele der Kleidergeschäfte seien eher auf Fast Fashion ausgerichtet und sprächen eher Junge als Ältere aus der Mittelklasse an. Wichtig sei es ihrer Meinung nach, nicht nur Luzerner, sondern auch Kunden aus anderen Kantonen in die Mall zu locken. Dennoch bleibt sie optimistisch, dass sich in der Mall in nächster Zeit etwas tut.

Impressionen aus der Mall. (Bild: pze)

Samstag Top – Rest der Woche Flop

Andere Verkäufer erzählen Ähnliches. «Samstag ist spitze – unter der Woche herrscht hier tote Hose», sagt ein Mann hinter der Kasse.

In einem anderen Kleidergeschäft ist ausser zwei Verkäuferinnen niemand anzutreffen. Während die eine Kleiderbügel an der Stange hin und her schiebt, hält die andere einen Pullover in der Hand, den sie faltet und geordnet auf den Tisch zurücklegt. Wie oft sie das an diesem Tag wohl schon gemacht hat?

Anfang Jahr und Anfang der Woche laufe im Einkaufscenter wirklich nicht viel, sagt die junge Frau. Samstags sei «Full House». Kaum zu glauben, wer an diesem Mittwoch seinen Blick über die vier Etagen der Mall schweifen lässt.

«Dann müssen wir uns die Arbeit eben suchen.»

Verkäuferin in der Mall of Switzerland

Ist es nicht frustrierend, zu arbeiten, ohne dass die Kundinnen kommen? «Klar gibt es Tage, an denen wir nach zwei Stunden alles erledigt haben. Dann steht man hier rum … das ist echt mühsam.» Und ihre Kollegin ergänzt: «Dann müssen wir uns die Arbeit eben suchen.»

Sie würde sich wünschen, dass die Mall etwas dafür tun würde, um mehr Besucher anzulocken. «Man sieht ja keine Werbung.» Zwar fänden immer wieder Events statt – wie eine Talent-Show mit «Deutschland sucht den Superstar»-Gewinner Prinz Damian letztes Jahr. «Aber das lockt doch nur Kids an.» Auch ein besserer Ladenmix – mit «moderneren Läden» wie Zara – wäre vielleicht überzeugender.

Vom Pomp ist nichts mehr da

Rückblende: Es war der 8. November 2017, als mehrere hundert Personen es kaum erwarten konnten, den Einkaufstempel zum ersten Mal betreten zu dürfen. Der damalige Luzerner Baudirektor, Robert Küng, war einer von ihnen. Er war zugegen, um feierlich das rote Band zu durchtrennen. Die Mall wurde mit viel Pomp eröffnet, mit Trommlern, die mit Seilen an der Decke befestigt waren und überdimensional grossen Alphörnern.

Zwei kostümierte Frauen halten ein rotes Band. Im Hintergrund Regierungsrat Robert Küng, der dieses gleich durchschneiden wird. (Bild: giw)

Von diesem Tamtam ist nach fünf Jahren nicht viel übrig geblieben. Zum fünfjährigen Jubiläum gab's ein Glücksrad und Entenfischen für die Kleinen (zentralplus berichtete).

Die Verantwortlichen der Mall lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Auf Anfrage von zentralplus kommunizieren sie keine konkreten Besucherzahlen. Sie seien aber auf Kurs. Die Besucherzahlen würden «stetig zunehmen». Auch die Umsatzzahlen würden einen positiven Trend zeigen.

«Wir sind nahe am Puls der Menschen.»

Mall of Switzerland

Vom Konzept des Einkaufspalasts sind die Verantwortlichen nach wie vor überzeugt. Von Beginn an hätten sie einen «breiten Ladenmix» angeboten. Regelmässig würden sie Kundinnen befragen, das Angebot laufend darauf ausrichten und die Entwicklung des Markts beobachten. «Wir sind damit nahe am Puls der Menschen», so die Medienabteilung. Zudem sei die Mall, die sich über 65'000 Quadratmeter erstreckt und 450 Millionen Franken kostete, nicht nur zum Einkaufen, sondern auch zum «Vergnügen und Verpflegen» da, was dem Bedürfnis von Kunden entspräche. Beispielhaft dafür steht ein Surfgang auf die Indoor-Surfwelle.

Seit letztem Sommer weht in der Mall ein frischer Wind: Mit «Multi Corporation» erhielt das Center eine neue Betreiberin (zentralplus berichtete). Die Medienabteilung meint abschliessend, man solle sich überraschen lassen, welche Geschäfte die niederländische Betreiberin als Nächstes ins Boot hole.

Nur stellt sich die Frage: Wie lange die wohl bleiben?

Verwendete Quellen
  • Augenschein vor Ort und persönliche Gespräche vor Ort
  • Schriftlicher Austausch mit der Medienstelle der Mall of Switzerland
  • Medienbericht in der «Luzerner Zeitung»
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28 Kommentare
  • Profilfoto von Anna-Marie Mattle
    Anna-Marie Mattle, 28.05.2023, 08:34 Uhr

    Wohne nur 2 km von der Mall entfernt, meide aber diesen Tempel. Viele Leute vom Rontal wollten diesen Tempel nicht. Wir trauern heute noch dem damaligen M-Park nach.
    Ging jede Woche dort einkaufen. Parking war gratis.
    «Schlimmverbesserung «nennt man das. Zudem wurde die VBL Linie nach Luzern zum Nachteil geändert. Das kanns einfach nicht sein. Das Volk wurde nicht gefragt. Man erzwängte diesen Einkaufstempel. Das Resultat ist ja nun bekannt.

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    Eski, 23.04.2023, 07:53 Uhr

    Macht aus der Mall ein Outlet Center ich glaube das wäre die einzige Lösung

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    Rudolf Schweizer, 31.03.2023, 04:31 Uhr

    Aus der Mall bitte eine Indoor Gemüseanbau machen und Wohnraum schaffen für Obdachlose und Flüchtlinge die dann beim Säen, setzen und ernten Mithelfen statt Nutzlos den Tag zu verbringen.

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    mebinger, 28.03.2023, 11:32 Uhr

    Wer braucht den schon so einen völlig unnötigen Konsumtempel? Die Zeit für solchen Irrsinn ist vorbei.

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    Robby, 28.03.2023, 08:19 Uhr

    Der Ladenmix ist vollkommen langweiliger Standard-Einheitsbrei. Wozu soll man da hingehen, die Standardläden gibt es überall.

    Falls da mal ein anderer Laden dabei ist, weiss man es nicht, sieht sie nicht, und bis man sie findet, ist man von den Langweilerläden schon so angeödet, dass man keine Motivation mehr hat.

    Wenn man ins Kino geht, hat die Mall zu…

    Ladenmix wie in Dubai, dann wird das was…

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    Sepppe, 28.03.2023, 06:39 Uhr

    Ich war mit meiner Frau und den 3 Toechtern eine Stunde lang in der Mall, kein Stutz haben wir ausgegeben weil es einfach nichts zu kaufen gab.
    Die Planung und der Laden Mix ist mal seich, nichts fuer uns.

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    Wingman, 27.03.2023, 22:43 Uhr

    Naja die Mall ist wohl too big to fail. 😉

    Die Mall muss ein anderes Konzept fahren, es sollten mehr Dienstleistungen im Freizeit Bereich angeboten werden, Platz wäre ja genug vorhanden.

    Die Mall muss etwas bieten, was sonst keiner hat, dann kämen auch langfristig mehr Kunden.

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    DanielR, 27.03.2023, 04:26 Uhr

    Ich kam gerade von den USA zurück und bei dem Mall fällt mir auf, es gibt vielzuwenig Sitzgelegenheiten die bequem sind. Es gibt kein Starbucks und der food court ist langweilig und unbequem. Ich hoffe man lernt
    , wenn sich die Leute wohl fühlen kommt es gut.

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    Poschtischreck, 26.03.2023, 20:42 Uhr

    Warum noch in solche Einheitsläden gehen, die mit mieser Bedienung durch irgenfwelche aufgeblasenen Platzhirsche überall den selben Schrott anbieten und erst noch meistens nicht das am Lager haben, was man braucht? Wenn ich einkaufen muss, brauche ich keinen Sauglattismus mit dämlichen Events.

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    Simon, 26.03.2023, 13:00 Uhr

    Parkhaus kostenfrei machen und ich komme öfter..

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    Pius, 26.03.2023, 12:41 Uhr

    Das es so weit gekommen ist wundert mich nicht. Ich war von Anfang skeptisch das es gut kommen kann. Das Einzugsgebiet ist zwar gross, nur das ein oder andere Einkaufszenter sind halt schon Interessanter.

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    Ellen Fanghänel, 26.03.2023, 01:33 Uhr

    Total übertrieben kein Interesse die mall zu besuchen.

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    camaro, 25.03.2023, 19:36 Uhr

    Ich hätte einige Verbesserungen anzubieten!

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    Tina, 25.03.2023, 18:05 Uhr

    Nun vieleicht ist der Zeitpunkt gekommen, um aufzuhören Männer mit Verbindungen ein zu stellen und wieder Leute mit Ausbildung und Erfahrungen zu verpflichten. Im Jahr 2023 ein Einkaufzenter mit Waren führen zu wollen, ist schon amüsant. Meine Onlineshops sind 365 Tage und 24h geöffnet. Mietkosten 99 Chf. Ein Einkaufzenter im Jahr 2023 soll mit Freizeitbeschäftigung gefüllt sein. Indoorfussball, Tischtennis, Fitnesszenter,Spielautomaten. Schönheitsfarmen,Kita,Kletterpark, Sportklubs für Kinder wie Karate usw. Singelbörse usw. Dienstleistung nicht Waren.

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    Remo, 25.03.2023, 16:01 Uhr

    Die Mall kam leider 30 Jahre zu spät. Vermutlich dient sie eh nur jemandem um Geld zu waschen.

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      jjI, 25.03.2023, 19:11 Uhr

      Ja, Abu Dhabi

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    Jürg, 25.03.2023, 15:37 Uhr

    Selber schuld, wenn man solche unnötigen und überdimensionierten Shopping – Paläste in die Landschaft pflanzt . . . !!!!!

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    LD, 25.03.2023, 15:31 Uhr

    Die Mall ist als Einkaufzentrum unnötig, aber ideal und gross genug für den FCL und den FCE. Das Gersag als Trainingscenter. Und das Stadttheater hätte auf der Allmend genug Platz in der neuen «veroneser» Arena.
    Der drohenden Überschuldung der Stadt und seiner Verschandelung an der Reuss wäre ein Riegel geschoben.
    Hopp, Herr Züsli !

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    Imi Lee, 25.03.2023, 15:30 Uhr

    Kein Wunder wenn die Kinder Betreuung nicht gegeben ist. Eltern wollen doch auch mal in ruhe einkaufen gehen. Unser Junior freut sich jedesmal wenn er im Kinder Paradies spielen gehen kann. Aber in der Mall wirds ihm schnell langweilig. Für mich unverständlich warum der Spielplatz im OG immer noch geschlossen ist. Schade! Dadurch gehen potentielle Kunden verloren.

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      Erziehungs Los, 26.03.2023, 10:59 Uhr

      Genau, wenn Eltern Ruhe wollen, dann sollen andere dafür sorgen! Willkommen in der Erziehungskultur im Jahr 2023!

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    Res Widmer, 25.03.2023, 15:03 Uhr

    wäre die mall ein geschäft in der altstadt, wäre der hauptgrund für den fehlenden umsatz sicher die parkplätze…. 😀 ich warte auf den moment, wo diese faule ausrede auch für die mall hinhalten muss….

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    • Profilfoto von Remo
      Remo, 30.03.2023, 13:51 Uhr

      Es sind wohl nicht die fehlenden, sondern die Teuren Parkplätze. In Emmen funktioniert das einwandfrei (Gratis Parkhaus) und da gibt es auch kein Gejammer über die Kundenfrequenz. Könnte da vielleicht ein Zusammenhang bestehen? Aber ich verstehe ja nichts von der Sache.😜 Alles nur reine Spekulationen.

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  • Profilfoto von Remo
    Remo, 25.03.2023, 11:44 Uhr

    Das war eine Fehlplanung von allem Anfang an. Geplant vermutlich von einigen alten Männern, die den Schuss noch nicht gehört haben. Wer rennt denn heute noch von Laden zu Laden wenn man alles online kaufen kann? Zudem gibt es in der Nachbarschaft schon diverse andere Einkaufscenter.
    Früher habe ich recht oft im Emmen Center eingekauft (Non Food). Ich habe keine Ahnung wann ich das letzte Mal dort war.

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    • Profilfoto von jjI
      jjI, 25.03.2023, 19:10 Uhr

      Sehr gut gesagt. Ich glaube ich war im Emmen Center das letzte Mal vor 15 Jahren. Seither nie mehr. Ich gehe nur noch in den Länderpark oder hie und da in den Pilatusmarkt. Das genügt mir vollauf.

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  • Profilfoto von Jean-Jacques Illi
    Jean-Jacques Illi, 25.03.2023, 09:50 Uhr

    Diese Mall wird eine Bauruine. Das haben wir schon vor 6 Jahren gewusst. Wer geht in diese Mall, wenn wir das Zugerland, Emmen-Center, Länderpark, etc. in unmittelbarer Nähe haben. Nicht zu vergessen der Pilatusmarkt, der aber am alten Standort (dort wo heute eine Wohnüberbauung wie eine Staumauer entsteht) für Coop viel höhere Umsätze erzielt hat. Die vielen orangen Kleber auf den Produkten wegen dem nahen Ablaufdatum zeigen, dass der Pilatusmarkt viel zu wenig Besucher anzieht. Ausser vielleicht an einem Samstagnachmittag.

    Diese Mall ist nur entstanden, weil Schindler viel Land hatte. Schindler hatte damals entschieden, dass sie dieses Land auch in Zukunft für ihre Expansion nicht benötigen.

    Mehr und mehr Läden werden in der Mall geschlossen. Am Schluss bleibt nur noch die Migros. Das Migros-Restaurant wurde ja auch schon geschlossen, weil zu wenig Gäste zum Essen kamen. Der Umzug der Migros vom alten Standort und vom M-Parc in die Mall war eine krasse Fehlentscheidung der Verantwortlichen der Genossenschaft Migros Luzern.

    Das absolut einzig Gute an der Mall ist das Oana Surf, das Indoor Surfen im «Freizeitgebäude». Das «Freizeitgebäude» zieht noch Leute an. Es ist auch immer ein grosses Vergnügen, neben der Welle zu sitzen und den Surfern länger zuzuschauen. Sehr angenehme Atmosphäre da.

    Aber Einkaufen in der Mall? Weit gefehlt!

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  • Profilfoto von Chris
    Chris, 25.03.2023, 09:41 Uhr

    Ich bin gerne in der Mall. Bei den anderen sieht es unter der Woche auch nicht viel besser aus. Und ein «mimimi» hilft hier auch nicht. Freut euch doch das Verkaufspersonal für euch zu haben 😄

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  • Profilfoto von Roli Greter
    Roli Greter, 25.03.2023, 09:01 Uhr

    Die leeren Shops könnten als Wohnraum umgenutzt werden. Auch pop-up Parks wären möglich 😃

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  • Profilfoto von S.Oliver
    S.Oliver, 25.03.2023, 06:33 Uhr

    Ich war vor ein paar Wochen in der (an einem Samstag) in der Mall um nach neuen Kleidern zu schauen. Nach einer halben Stunde bin ich in die Luzernen Innenstadt geflüchtet, weil nichts zu finden war. Sehr viele leere Läden oder nur was für sehr junge Leute.
    Das Konzept mag stimmen und die Lage ist eigentlich auch gut. Aber so lange das Angebot nicht angepasst und ausgeweitet wird, mache ich einen Bogen um die Mall

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