Banken aus Zug und Luzern

Diese Banken haben besonders teure Tresorfächer

Die Preise für Tresorfächer unterscheiden sich von Bank zu Bank. Zum Teil stark. (Bild: Adobe Stock)

Je nach Grösse und Zugänglichkeit variieren die Preise für Tresorfächer in Schweizer Banken. Zu den teuersten gehören auch zwei Banken aus Zug und Luzern.

Je grösser die Bank, desto teurer: So die Tendenz beim Preis für Tresorfächer bei Schweizer Banken. So steht die UBS ganz oben auf der Preisliste, wie einer Zusammenstellung des Preisüberwachers zu entnehmen ist. Doch hat die UBS Konkurrenz aus der Zentralschweiz. Je nach Tresorgrösse schwingen die Zuger Kantonalbank (ZGKB) und die Luzerner Kantonalbank (LUKB) oben hinaus.

Die Begründungen der teuren Schweizer Banken ähneln sich dabei. Die meistgenannte Rechtfertigung: Der Zugang rund um die Uhr – also auch ausserhalb der Schalteröffnungszeiten – sei Grund für die hohen Kosten.

LUKB nimmt Stellung

Gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt ein Mediensprecher der LUKB, man biete mit 15 Schrankfachstandorten das breiteste Angebot im Kanton Luzern. Davon verfügten deren vier über eine moderne Selbstbedienungsanlage mit einem «7x24h-Zugang».

Die Preise dieser Fächer bei der LUKB entsprächen denjenigen des einzigen Mitbewerbers, welcher ebenfalls eine 24-Stunden-Anlage an einem Standort im Kanton Luzern anbiete. Es sei marktüblich, dass die Preise für «7x24h-Fächer» höher lägen.

An normalen Standorten ohne «7x24h-Fächer» befände sich die LUKB hingegen im Mittelfeld.

Auch ZGKB hat Gründe für hohe Preise

«Die Resultate des Preisvergleichs müssen in einen breiteren Kontext gestellt werden», heisst es seitens ZGBK. So dürften beispielsweise Mietkosten, Personal und Unterhalt im Kanton Zug deutlich höher ausfallen, als in anderen Marktgebieten.

«Zudem profitieren unsere Kundinnen und Kunden von einer überdurchschnittlichen Abdeckung im Kanton Zug, da wir nach wie vor in 12 von 14 Geschäftsstellen Schrankfächer anbieten», so der Sprecher der Zuger Kantonalbank gegenüber der «Luzerner Zeitung».

Verwendete Quellen
  • Artikel in der «Luzerner Zeitung»
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