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Wohncontainer für Geflüchtete

Trotz Beschwerde vor Bundesgericht: Meggen baut weiter

Die Gemeinde Meggen erstellt am Standort Gottlieben eine temporäre Wohncontainersiedlung für Flüchtlinge aus der Ukraine. (Bild: Gemeinde Meggen)

Die Nachbarschaft der geplanten Wohncontainer für Geflüchtete in Meggen ist nach einer Niederlage vor dem Kantonsgericht an das Bundesgericht gezogen. Den Gemeinderat hält das nicht auf, er baut weiter.

Der Gemeinderat Meggen hat an seiner gestrigen Sitzung entschieden, den Bau der temporären Wohncontainer für 100 Geflüchtete noch diesen Monat fortzusetzen, berichtet das «Regionaljournal Zentralschweiz». Trotz einer Beschwerde der Nachbarschaft vor Bundesgericht.

Wegen der Unklarheit, wann ein Entscheid gefällt wird, und der Notwendigkeit zusätzlicher Unterbringungsplätze, erklärt der Gemeinderat. Wenn ein Entscheid vorliegt, würde man erneut darüber entscheiden.

Die im September geplanten Wohncontainers für ukrainische Geflüchtete sorgen für Furore. Die Nachbarschaft hatte bereits kurz nach Baubeginn Beschwerde eingereicht und damit einen Baustopp ausgelöst (zentralplus berichtete). Das Kantonsgericht Luzern wies die Beschwerde zwar ab und löste den Baustopp auf, doch die Nachbarschaft zog vor Bundesgericht.

Mit dem hängigen Verfahren vor Bundesgericht, könnte jederzeit ein weiterer Baustopp erfolgen. Falls es nicht dazu kommt, werden bereits ab März die ersten Personen die temporären Wohnunterkünfte beziehen.

Verwendete Quellen
  • Podcast des «Regionaljournal Zentralschweiz»
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