Notunterkunft für Geflüchtete

Containersiedlung Meggen: Anwohner ziehen vor Bundesgericht

Die Anwohner geben ihren Kampf gegen die Flüchtlingsunterkunft nicht auf und ziehen mit ihrer Beschwerde vor Bundesgericht. (Bild: PD)

Die geplante Containersiedlung in Meggen wird ein weiteres Mal aufgehalten. Nachdem die Beschwerde der Bewohner letzte Woche vom Kantonsgericht Luzern abgewiesen wurde, ziehen sie weiter vors Bundesgericht.

Nachdem die Verwaltungsgerichtsbeschwerde letzte Woche vom Kantonsgericht Luzern abgewiesen wurde, wenden sich die Anwohner jetzt ans Bundesgericht. Es geht um den Bau eines Containerdorfs für 100 Schutzsuchende in der Gemeinde Meggen. Einige Bewohner gehen bereits seit Monaten rechtlich dagegen vor (zentralplus berichtete).

Die Anwohner hätten die Beschwerde bereits beim Bundesgericht eingereicht, sagte ihr Sprecher gegenüber dem «Regionaljournal». Das Luzerner Kantonsgericht begründete die Abweisung der vorherigen Beschwerde letzte Woche mit der Befristung der Anlage auf drei Jahre und dem öffentlichen Interesse.

Mit dem Urteil des Kantonsgerichts sollten die Bagger ab Januar eigentlich wieder rollen. Doch mit Gang vor Bundesgericht ist jetzt wieder Baustopp.

Die Gegenwehr aus Meggen trifft den Kanton Luzern in einer ungünstigen Situation. Der Zustrom von Flüchtlingen aus der Ukraine hält an und in den kommenden Monaten werden 600 Plätze aus befristeten Zwischennutzungen wegfallen (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
  • Podcast des «Regionaljournal Zentralschweiz»
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5 Kommentare
  • Profilfoto von Quasimodo
    Quasimodo, 28.12.2022, 19:39 Uhr

    Solidarität geht anders ….! Alle Gemeinden des Kantons erfüllen die Vorgaben der Regierung oder sind auf dem besten Weg, diese zu erfüllen. Die reiche
    Gemeinde Meggen präsentiert sich hier nicht sehr vorteilhaft. Da praktizieren die Anwohner den Widerstand bis vors Bundesgericht wahrscheinlich mit dem Ziel, Zeit zu gewinnen und das Problem auszusitzen. In diesem Fall läuft’s nach dem
    St.Florian-Prinzip… «verschone unser Haus, zünd lieber andere an».

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    • Profilfoto von Mikado
      Mikado, 28.12.2022, 20:48 Uhr

      Das stimme ich ihnen 100% zu. Tragisch wenn man bedenkt, wie schnell Meggen diese Plätze hätte schaffen können.

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    • Profilfoto von Ritchie
      Ritchie, 29.12.2022, 09:37 Uhr

      Sie müssen besser lesen. Die Gemeinde will die Unterkunft. Egoistische Anwohner wollen Sie nicht. Der Weiterzug ist ohne Aufschub. Die Gemeinde darf bauen.

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      • Profilfoto von Quasimodo
        Quasimodo, 29.12.2022, 17:56 Uhr

        Bitte reinigen Sie wieder einmal Ihre Brille! ….
        «Mit dem Gang vor Bundesgericht ist wieder ab sofort Baustopp»

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        • Profilfoto von Ritchie
          Ritchie, 30.12.2022, 09:51 Uhr

          Sie haben aber eine komische Brille. Ihr Zitat steht nirgends, in der LZ steht im Gegenteil, dass dem nicht so ist: Eine aufschiebende Wirkung ist der Beschwerde vor BGE entzogen.

          Hören Sie auf Märchen zu erzählen.

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