Neue Linien und Abos

VCS Luzern fordert sofortigen Ausbau des ÖVs

VBL-Busse in Luzern. (Bild: mst)

Der VCS Luzern fordert, dass der Kanton sofort den ÖV verbessert. Unter anderem soll er mehr Geld locker machen und neue Buslinien schaffen. Dazu hat der Verkehrsclub eine Petition gestartet.

«Seit Jahren verhindert der politische Unwille seitens des Kantons eine wirkungsvolle Förderung des öffentlichen Verkehrs», schreibt der VCS Luzern am Donnerstagmorgen in einer Mitteilung. Er fordert nun ein Umdenken und, dass der Luzerner Regierungsrat sofort Massnahmen umsetzt, um den ÖV zu verbessern.

Konkret fordert der VCS mehr, bessere und zuverlässigere Busverbindungen – dazu gehörten ein Ausbau des Busnetzes und durchgehende Busspuren auf stark befahrenen Verkehrswegen.

Ausserdem soll die Regierung mehr Geld locker machen, um den ÖV zu fordern. «Schöne Zielformulierungen nützen nichts, wenn nicht auch die zur Zielerreichung notwendigen Finanzen bereitgestellt werden», schreibt der VCS. Der Kanton müsse deshalb den jährlichen Beitrag an den ÖV von 40 Millionen auf mindestens 50 Millionen Franken erhöhen.

Neue Abos für Jugendliche gefordert

Weiter sollen die ÖV-Tarife für fünf Jahre eingefroren werden und die Regierung soll neue Angebote anregen, wie etwa verbilligte Jahresabos für Jugendliche oder neue Billette für den Freizeitverkehr.

Der VCS bezieht sich bei seinen Forderungen auf das Nein zur Antistau-Initiative und dem Gegenvorschlag vergangenen November (zentralplus berichtete). «Damit haben die Stimmenden in Stadt und Agglomeration einer Verkehrspolitik, die das Auto bevorzugt, eine klare Absage erteilt und damit die für den urbanen Raum geplante Priorisierung des ÖV bestätigt. Doch statt schneller unterwegs zu sein, bleibt der ÖV immer häufiger im Verkehr stecken. Reisezeiten werden länger, die Zuverlässigkeit nimmt ab», so der VCS.

Er hat nun eine Petition lanciert, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

Verwendete Quellen
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