Nach schwerem Verkehrsunfall

Unterägeri: Vater des toten Kindes veröffentlicht Brief

Im Zentrum von Unterägeri kam es zum Unglück. (Bild: Zuger Polizei)

Der Vater des verstorbenen Kindes, das letzten Donnerstag in Unterägeri tragisch ums Leben gekommen ist, veröffentlicht einen Brief. Er beschreibt den Moment des Unglücks und die grosse Trauer der Familie.

Ein Auto lenkte in eine Einfahrt, übersah ein Kind und fuhr dieses an. Der kleine Junge erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen. Das geschah letzten Donnerstag in Unterägeri (zentralplus berichtete). Die Anteilnahme im Dorf ist gross – vor dem Geschäft der Eltern im Dorfzentrum liegen viele Blumen und Kerzen.

Der Vater des kleinen Jungen hat nun ein Dankesschreiben verfasst, in welchem er das Ereignis schildert, den vielen Helfern dankt und die Emotionen der Familie zu fassen versucht. Wie der Vater gegenüber «Blick» sagt, möchte er nicht an die Öffentlichkeit. Er erlaubt jedoch, dass der inhalt des Briefes publik wird.

«Wir versinken in unendlicher Trauer»

Der Vater sei sofort aus dem Haus gerannt, als ihn die Nachricht über sein Kind ereilte. In kurzer Zeit seien zahlreiche Helferinnen vor Ort gewesen. «Sie gaben alle ihr Bestes», schreibt der Vater. Doch eine halbe Stunde nach dem Unfall sei das Kind vor den Augen seines Vaters und seines Grossvaters seinen Verletzungen erlegen.

Die Familie hatte im Sommer vor, ihre Ferien am Ägerisee zu verbringen. Sie freute sich nach einem strengen Winterhalbjahr auf eine ruhigere Zeit. Gemäss «Blick» plante die Familie, den siebten Geburtstag des Jungen bei seiner Grossmutter zu feiern. Über den jetztigen Gefühlszustand der Familie schreibt der Vater: «Wir versinken in unendlicher Trauer. Der totale Albtraum».

Das einzige Kind der Familie

Über den Sohn schreibt der Vater: «Fabian war unser einziges, über alles geliebtes Kind». Der Junge habe viel Abwechslung gebraucht. Er sei in der Pfadi gewesen, aber auch im Schwimmunterricht, im Turnen und Tanzen. «Wir waren unendlich glücklich miteinander.»

Die Beisetzung des Kindes wird in Unterägeri sein.

Verwendete Quellen
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