Wegen Besucherandrang

Sicherheit und Littering: Neue Massnahmen für Fasnacht

2023 verzeichnetete die Luzerner Fasnacht einen Besucherrekord. (Bild: mik)

Die Stadt und Polizei Luzern beschliessen neue Massnahmen, die während der Fasnacht für mehr Sicherheit und weniger Abfall sorgen sollen. Dabei handelt es sich etwa um neue Wegsysteme und Absperrungen gegen Littering.

314'000 Personen nahmen 2023 an der Fasnacht teil. Das ist zwar ein Rekord, aber auch Anlass, die Sicherheitsmassnahmen zu überprüfen, schreibt die Stadt Luzern in einer Mitteilung.

Die Auswertung dieser zeigten nun, dass die bisherigen Massnahmen zwar Wirkung haben, aber Anpassungen insbesondere bei der Personenlenkung nötig seien. Die Luzerner Polizei und die Stadt Luzern haben deshalb zusätzliche Massnahmen beschlossen. Bei grossen Ansammlungen auf Plätzen oder in Gassen die Fluchtwege frei bleiben und Rettungsdienst und Polizei besseren Zugang haben.

Für die Fasnacht 2024 heisst das konkret:

  • Das Einbahnsystem auf dem Rathaussteg und beim Metzgerrainli wird zu zusätzlichen Zeiten in Betrieb sein.
  • Während des Urknalls am Schmutzigen Donnerstag wird der Zugang auf den Kapellplatz von
    4.30 bis etwa 7 Uhr nur von der Seebrücke und vom Schwanenplatz aus möglich sein. Die Gassen in Richtung Kornmarkt dienen als Fluchtwege und können nur in eine Richtung passiert werden.
  • Für den Rüüdigen Samstag wird ein zusätzliches Einbahnsystem auf der Reussbrücke und in der Kramgasse vorbereitet. Sollte es zwischen 15 und 24 Uhr zu kritischen Menschenansammlungen kommen, wird die Brücke nur in eine Richtung passierbar sein.
  • Auf der für die Blaulichtorganisationen wichtigen Achse Grabenstrasse–Löwengraben–Mühlenplatz sorgen Sicherheitspatrouillen dafür, dass die Durchfahrt ohne Wartezeiten jederzeit möglich ist.

Die weiteren Massnahmen betreffen vor allem Littering. Während der Fasnacht fallen jeweils und 120 Tonnen an Abfall an, der Teils in der Reuss landet. Um dies zu verhindern, montiert die Stadt zwischen Rathaussteg und Rathausbrauerei auf einer Länge von 50 Metern 25 gelbe Schalttafeln an die Schwanenbalken. Zwischen der Rathausbrauerei und der Kapellbrücke werde zudem auf rund 70 Metern eine Absperrung mit einem Baustellen- Absperrzaun getestet.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung Stadt Luzern
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2 Kommentare
  • Profilfoto von Chanelle
    Chanelle, 26.01.2024, 09:47 Uhr

    Fasnacht = Kappe füllen, Alkohol ohne Grenzen für jung und alt

    Alles erlaubt

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  • Profilfoto von Hanspeter Flueckiger
    Hanspeter Flueckiger, 25.01.2024, 10:54 Uhr

    Bleibt tatsächlich zu hoffen, dass wirklich nichts passiert. Schlussendlich hat es nämlich wirklich niemand im Griff. Letztes Jahr hatte man einfach nur unsagbar grosses Glück. Auf der anderen Seite ist es tragisch, dass die Luzerner Fasnacht zu einer Ballermann-Gedächtnis-Veranstaltung verkommen ist. Schuld daran sind klar die Gesellschaften, welche sich kaum für die traditionelle Fasnacht interessieren. Ein farbloser Präsident der Vereinigten ohne Einfluss und die Stadt, welche es nicht zu Stande bringt, dass während dieser Zeit auch die Seebrücke und Schweizerhofquai für den Verkehr gesperrt sind. Die Fasnachtskultur und die Traditionen mussten geistig derangierten Buum-Bumm-Wagen-Fetischisten weichen. Logisch, dass nur die Basler Fasnacht zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört.

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