Initiative lanciert

Luzerner Jungfreisinnige wollen einen digitaleren Kanton

Am ersten Sammeltag kamen rund 300 Unterschriften für die Initiative zusammen. (Bild: zvg)

Geht es nach den Jungfreisinnigen des Kantons Luzern, ist dieser zu analog unterwegs. Sie fordern, dass der Kanton und die Gemeinden ihre Aufgaben wann immer möglich digital erfüllen. Dafür haben sie jetzt eine Initiative lanciert.

Zwar hat die Pandemie die Digitalisierung in vielen Bereichen vorangetrieben, überall ist sie aber noch nicht angekommen. Die Luzerner Regierung hat im vergangenen Jahr bekannt gegeben, den technologischen Wandel vorantreiben zu wollen (zentralplus berichtete).

Die Jungfreisinnigen des Kantons Luzern gehen noch einen Schritt weiter. Sie wollen das Digital-First-Prinzip in der Kantonsverfassung verankern. «Damit wäre der Kanton Luzern der erste Kanton schweizweit, der sich in seiner Verfassung zur Digitalisierung und deren konsequenten Umsetzung bekennt», schreiben sie in einer Mitteilung.

Mit Slogans wie «Sogar mein Grosi ist digitaler als der Kanton» wollen die Jungfreisinnigen des Kantons Luzern auf ihr Anliegen aufmerksam machen und haben die «Digitalisierungsinitiative» ins Leben gerufen. Am Samstag hat die Partei die Initiative gestartet und in der Stadt erste Unterschriften gesammelt. Wie die Partei in einer offiziellen Mitteilung schreibt, seien am ersten Sammeltag an die 300 Unterschriften zusammen gekommen.

Unterstützt wird sie auch von FDP-Nationalrat Peter Schilliger. Die Initiative «fordert bei der Luzerner Verwaltung den konsequenten Weg aus der Steinzeit in die digitale Zukunft», schreibt er in einer Mitteilung.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilungen der Jungfreisinnigen Kanton Luzern
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