Gesellschaft
Verkehr in der Stadt lahmgelegt

Corona-Demo: 1500 Massnahmengegner ziehen durch Luzern

Auf dem Mühlenplatz haben sich am Samstag hunderte von Menschen versammelt, um gegen die Ausweitung der Zertifikatspflicht zu demonstrieren. Die Polizei war vor Ort - und auch vereinzelte Gegendemonstrantinnen.

Die Kundgebung zog vom Mühlenplatz über den Kasernenplatz, dann zurück in die Altstadt und schliesslich über den Schweizhofquai. Gegen 14 Uhr zog die Kundgebung durch den Hirschengraben. Dort sang die Menge lautstark die Schweizer Nationalhymne. Der Verkehr in der Stadt kam komplett zum erliegen.

Vereinzelt kam es zu kleinen Gegendemonstrationen. Etwa vier Personen beschimpften in der Altstadt die Kundgebungsteilnehmer als Faschisten - worauf diese teils aggressiv reagierten. Die Polizei hielt die beiden Gruppen auseinander. Sie geht von rund 1500 Teilnehmern aus, wie Sprecher Christian Bertschi auf Anfrage mitteilt.

Pfefferspray kam zum Einsatz

Leserreporter berichten, dass es zu Auseinandersetzungen gekommen sei, ja gar Journalisten angegriffen wurden. Offiziell bestätigen lässt sich dies vorerst nicht. zentralplus hat vor Ort keine Gewalttätigkeiten beobachtet. Wie die Luzerner Polizei inzwischen bestätigt hat, kam es im Bereich Kasernenplatz zu einer Konfrontation der Corona-Massnahmengegner mit anderen Gruppierungen. Zur Trennung der beiden Lager setzte die Polizei «kurzzeitig» Pfefferspray ein, wie sie in der Mitteilung betont (zentralplus berichtete). Bewilligt war die Kundgebung nicht (zentralplus berichtete).

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