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Zwei Tonnen Feuerwerk illegal gelagert
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Das Feuerwerk wurde in Holzbehältern gelagert. (Bild: Zuger Polizei)

Zuger Polizei macht Fund in Cham Zwei Tonnen Feuerwerk illegal gelagert

2 min Lesezeit 1 Kommentar 10.01.2020, 13:58 Uhr

Eine Handelsfirma wollte diverse Pyrotechnikartikel verkaufen und hat dabei gleich gegen mehrere Gesetze und Richtlinien betreffend Verkauf, Lagerung und Transport verstossen. Der Geschäftsführer sowie ein Mittelsmann, der die Ware zum Verkauf anbot, wurden verzeigt.

Ende Oktober 2019 erhielt die Zuger Polizei eine Meldung vom Bundesamt für Polizei fedpol, wonach eine Firma in Cham verdächtigt wird, Pyroartikel ohne entsprechende Verkaufs- und Lagerbewilligung zu verkaufen.

Gestützt auf diese Meldung führte die Zuger Polizei in Zusammenarbeit mit fedpol sowie der Gebäudeversicherung Zug eine Kontrolle in den Lagerräumen der Handelsfirma durch. Dabei stellte sich heraus, dass rund zwei Tonnen Feuerwerkskörper der Kategorie F1, F2 und F3 nicht korrekt gelagert waren. Pyrotechnische Gegenstände in dieser Grössenmenge müssen gemäss VKF-Brandschutzrichtlinien in alleinstehenden Magazinen mit genügend Sicherheitsabstand zu Wohngebieten gelagert werden, was hier nicht der Fall war.

Insgesamt stellte die Zuger Polizei zwei Tonnen Feuerwerk sicher.

Weiter verfügte weder der 62-jährige Geschäftsführer noch der 33-jährige Mittelsmann über eine Bewilligung für den Verkauf von Pyrotechnik. Laut einer Mitteilung der Zuger Polizei zeigten weitere Abklärungen, dass sich die Firma nach der Beschaffung der Ware beim Transport nicht an die Gefahrgutvorschriften gehalten hatte.

Die gesamte Pyrotechnik mit einem Verkaufswert von mehreren Zehntausend Franken wurde sichergestellt und durch Spezialisten vorschriftsmässig wegtransportiert und zwischengelagert. Ein Teil der Feuerwerkskörper war für den Verkauf in der Schweiz nicht zugelassen und wurde fachgerecht vernichtet.

Die beiden Männer wurden verzeigt und müssen sich vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Zug verantworten.

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1 Kommentare
  1. RADFAHRER, 11.01.2020, 22:36 Uhr

    Das sind auch wider solche übertriebenen Vorschriften das untere Anwälte und Statsanwälte Arbeit haben, leider haben wir zuviel von denen die zu lange in die Schule gingen und nur das Volk abzoken Leute wacht endlich auf. Radfahrer aus Ecuador.