Zweite Etappe mit sieben Häusern

Zwei Einsprachen blockieren Überbauung Zimmel in Unterägeri

Bis diese Häuser im Gebiet Zimel zu stehen können, dauert es noch an. (Bild: zvg/Baugesuch)

Auf dem Gebiet Zimmel in Unterägeri wird in den nächsten Jahren etappenweise ein neues Quartier aus dem Boden gestampft. Das passt nicht allen: Gegen das Baugesuch der zweiten Etappe sind zwei Einsprachen eingegangen.

Eigentlich sollten im Januar 2024 die nächsten Bagger im Gebiet Zimmel auffahren (zentralplus berichtete). Doch nun wird es Sommer 2024 oder gar noch später. Gegen das Baugesuch, das bis am 18. Juli in der Gemeinde aufgelegen ist, sind zwei Einsprachen eingegangen, so die «Zuger Zeitung». Dieses Baugesuch behandelte die Pläne für zwei Einfamilien- und fünf Mehrfamilienhäuser zwischen der Sprung-, West- und Ahornstrasse.

Weitere Details zu den Einsprachen könne er nicht nennen, so Gemeindepräsident Fridolin Bossard gegenüber der Zeitung. Jedoch könne die zweite Bauetappe sowieso frühestens im Sommer 2024 starten, wenn die erste abgeschlossen ist.

Denn beim Grossprojekt Zimmel geht die Gemeinde sehr vorsichtig vor: So sollen verschiedene Bauetappen eine einzige riesige Baustelle verhindern. Zudem werden die Grundstücke im Gebiet an verschiedene Bauherrschaften vergeben, damit die Häuser nicht allzu eintönig daherkommen. Dies befürchteten die Unterägerer beim Projekt ursprünglich, weshalb sich 2016 das Bürgerkomitee «Bebauungsplan Zimmel vors Volk» formierte (zentralplus berichtete). In einer nachfolgenden Abstimmung haben die Unterägerinnen dem Plan zugestimmt.

Verwendete Quellen
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