Regionales Leben
Noch keine Alternative

Fasnachtsbeiz in der Buobenmatt kommt nicht zurück

Das geschlossene Gitter am Pärkli in der Buobenmatt-Passage. Auch deswegen kehrt die Fasnachtsbeiz nicht zurück. (Bild: ber)

Die legendäre Fasnachtsbeiz in der Buobenmatt-Passage ist Geschichte. Einen alternativen Standort sucht das Lozärner Fasnachtskomitee noch. Doch für dieses Jahr reicht die Zeit nicht mehr.

Seit 1986 betrieb das LFK im glasüberdachten Wintergarten der Buobenmatt-Passage eine Fasnachtsbeiz. Der Grund? Eines der Mitglieder betrieb dort das Café Niederberger. Und gab seine Räumlichkeiten gerne für den Spass her.

Als der Besitzer Beat und seine Frau 2012 das Café und die Confiserie aufgaben, war unklar, ob die Beiz bleiben kann. Doch die Luzerner Pensionskasse, die neue Besitzerin, vermietete die Fläche auch weiterhin. Bis zur Pandemie, als das legendäre Fasnachtslokal in die Zwangspause musste.

Die Beiz kommt nicht zurück

Nun ist klar, die Beiz kommt aus der Pause nicht zurück. Die Platzverhältnisse seien ungünstig geworden, sagt das LFK gegenüber «CH Media». Der Wintergarten ist jetzt dauerhaft vermietet. Hinzu kommt, dass der Innenhof daneben schon seit längerer Zeit abgesperrt ist (zentralplus berichtete).

Noch sucht das Komitee nach Alternativen. Für 2023 wird es wahrscheinlich eine Pop-Up-Beiz werden, in der Nähe des Luzerner Theaters. Frühstens 2024 können sich Luzerner auf einen dauerhaften Alternativ-Standort freuen.

Verwendete Quellen
  • Artikel in der «Luzerner Zeitung»
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