Lido- und Tribschenbadi bleiben im Winterbetrieb

Gesperrte Wiesen am Luzerner Seebecken wieder offen

Das Strandbad Lido ist wieder zugänglich – die Badi ist jedoch noch nicht in Betrieb. (Bild: zvg)

Nun hat die Stadt Luzern die Wiesen bei den Badis Tribschen und Lido doch wieder freigegeben, nachdem sie vergangenes Wochenende noch gesperrt wurden. Die Stadt beauftragt zudem einen externen Sicherheitsdienst der die Einhaltung der Verhaltensregeln kontrollieren soll.

Das Luzerner Seeufer ist wieder offen, einem Spaziergang dem Quai entlang steht nichts mehr im Weg (zentralplus berichtete). Verwirrung gab es am vergangenen Wochenende um die Badis: Die Flächen beim Lido und der Tribschen wurden abgesperrt. Nun krebst die Stadt zurück, die Bevölkerung soll die Wiesen doch wieder nutzen können. Das geht aus einer Mitteilung vom Freitag hervor.

Bedingung: Die Regeln des Bundes wie das Ansammlungsverbot und die Abstandsregeln müssen weiterhin eingehalten werden. Das will die Stadt kontrollieren und hat deshalb einen externen Sicherheitsdienst, die LU-Sicherheitsdienst AG, dazu beauftragt.

«Gegebenenfalls» soll dieser die Regeln gemäss Covid-19 Verordnung des Bundes durchsetzen, teilt die Stadt Luzern mit. Zwei Ordnungsdienstpatrouillen mit je zwei Sicherheitsfachkräften werden vorerst bis am 21. Juni an Wochenenden sowie an Feiertagen vom Schweizerhof bis und mit dem Strandbad Lido sowie vom Europaplatz bis und mit Tribschenbadi unterwegs sein.

Sicherheitsdienst kostet 12'000 Franken

Der Sicherheitsdienst erfolge jeweils nachmittags und nur bei trockenem Wetter. Falls nötig, könne der Ordnungsdienst eine Meldung an die Luzerner Polizei machen. Die Stadt Luzern rechnet mit Kosten von rund 12'000 Franken.

Die Badeanlagen sind weiterhin nicht in Betrieb. Im Lido, im Seebad und im Strandbad Tribschen sind aber die Gastrobetriebe geöffnet. Die Bevölkerung kann die Anlagen im Lido und im Tribschenbad wie im Winter als Naherholungsflächen nutzen.

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