Maskenpflicht: Luzerner Detaillistenverband ist sauer – Regierung reagiert pikiert
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Grosshändler begrüssen die neue Regelung, das Kleingewerbe fürchtet um Einbussen. (Bild: Pexels/Anna Shvets)

Ab Samstag heisst es: Maske auf Maskenpflicht: Luzerner Detaillistenverband ist sauer – Regierung reagiert pikiert

5 min Lesezeit 19 Kommentare 16.10.2020, 12:12 Uhr

Ab Samstag müssen nun auch die Luzerner in Läden Masken tragen. Die Massnahme spaltet das Gewerbe. Grossverteiler wie Coop geben sich zuversichtlich – der Luzerner Detaillistenverband hingegen ist von der Regierung tief enttäuscht.

Die Zahl der Neuinfektionen in der Schweiz steigt weiter und weiter. Nun hat auch der Luzerner Regierungsrat beschlossen, ab Samstag, 17. Oktober in Geschäften eine Maskenpflicht einzuführen. Wie der Regierungsrat am Freitag in einer Mitteilung schreibt, gilt die Regelung für alle öffentlich zugänglichen Innenräume, wie Einkaufsläden, Poststellen und Banken, Museen, Theatern und Konzerthäusern, Verwaltungsgebäuden, Gotteshäusern und religiösen Gemeinschaftsräumen, Kinos, Bahnhöfen und Bibliotheken.

In Restaurants, Clubs und Bars gilt die Tragepflicht vorerst nur für das Personal. Wie reagiert das Gewerbe auf die neue Massnahme? zentralplus hat nachgefragt.

Bei Coop stört man sich kaum an der neuen Regelung. Schliesslich geht es um die Gesundheit: «Die Sicherheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Kundinnen und Kunden hat für uns oberste Priorität. Wir halten uns bezüglich Maskenpflicht an die behördlichen Vorgaben», sagt Sprecher Patrick Häfliger.

«Maskenpflicht wird gut aufgenommen»

Die Maskenpflicht in den Läden ist für den Grossverteiler auch nicht wirklich neu: In anderen Kantonen gilt sie bereits. Deshalb kann man die Reaktionen der Bevölkerung bereits etwas einschätzen: «Die Maskenpflicht wird von unseren Kundinnen und Kunden gut aufgenommen», so Häfliger.

Doch erst einmal müssen auch alle wissen, was gilt. Coop wird deshalb vor den Verkaufsstellen Plakate mit einem Hinweis auf die Maskenpflicht platzieren. Auch über die Instore-Radios werden die Kunden darauf aufmerksam gemacht. Die Mitarbeiter seien zudem auf die Thematik sensibilisiert und entsprechend instruiert worden.

Doch was, wenn sich ein Kunde nicht an die Maskenpflicht halten will? Häfliger: «Die Mitarbeitenden sprechen Kundinnen, die keine Maske tragen, an und erinnern sie an die Maskenpflicht. Wir bieten unseren Kunden in einem solchen Fall Einzelmasken für 0.50 Franken zum Kauf an. Möchten die Kunden keine Maske anziehen, bitten wir sie, die Verkaufsstelle zu verlassen.»

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Auch Josef Williner, Präsident der City-Vereinigung Luzern, begrüsst die Änderung: «Die Einführung der Maskenpflicht ist nachvollziehbar und ein wichtiger Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie», sagte er zentralplus gegenüber.

Versprechen wurde gebrochen

Weniger entspannt reagiert Rolf Bossart, Präsident vom Detaillistenverband Luzern (DVL). Zwar begrüsst er die Maskenpflicht per se, findet die konsequente Umsetzung allerdings enttäuschend: «Wir haben darauf gepocht, dass man kleine Läden bis 80m2, welche den Mindestabstand von 1,5 Meter einhalten, differenziert behandelt. Der Regierungsrat hat uns eine differenzierte Einführung der Maskenpflicht versprochen», erklärte er gegenüber zentralplus auf Anfrage.

Bossart setzte sich dafür ein, dass man bei kleinen Läden, wo schon Schutzmassnahmen wie Plexiglaswände, Abstandsmarkierungen, Personenbeschränkungen und dergleichen eingesetzt und eingehalten würden, auf eine generelle Maskenpflicht verzichtet. Dieses Versprechen sei nun gebrochen worden. «In eine Bäckerei beispielsweise dürfen nicht mehr als 2, 3 Leute rein. Und die stehen dann mit Abstand hinter Plexiglasscheiben. Wozu braucht es da noch Schutzmasken?»

Josef Williner von der City-Vereinigung Luzern findet: «Hier geht es nicht um grosse oder kleine Läden, sondern es gilt die Pandemie mit allen Mitteln einzudämmen.» Williner ist überzeugt, dass ein Grossteil der Bevölkerung hinter diesem Entscheid steht.

Psychologie werde ignoriert

Bossart fürchtet nun um das Kleingewerbe: «Aus anderen Kantonen haben wir erfahren, dass bei Kleinläden wie Kleidergeschäfte, Coiffeursalons oder Bäckereien die Umsätze bis zu 30 Prozent eingebrochen sind.» Denn viele Leute seien auf die Kleinläden ausgewichen, weil da menschliche Nähe – mit Abstand – noch möglich war.

Auch Williners räumt ein, dass mit einem Umsatzrückgang gerechnet werden muss, hofft aber auf Besserung: «In letzter Zeit wurde ein Einkaufstourismus in andere Kantone festgestellt.» Dieser sollte nun durch die Einführung der Maskenpflicht eingedämmt werden und das lokale Gewerbe wieder fördern.

«Der psychologische Aspekt wird sonst überall berücksichtigt – ausser hier.»

Rolf Bossart, Präsident DVL

Bossart gewichtet die psychologischen Auswirkungen einer Maskenpflicht genau so wie die finanziellen. «Den Leuten fehlt jetzt schon die Menschlichkeit und die Nähe.» Das werde nun in der kalten Jahreszeit nur noch schlimmer, vor allem, weil sonst schon viele Menschen in einem Stimmungstief seien. «Der psychologische Aspekt wird sonst überall berücksichtigt – ausser hier.»

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Dass der Regierungsrat nun eine konsequente Tragpflicht ausgesprochen hat, liege daran, dass «die Grossen» auf Gleichberechtigung gepocht und eine «Maskenpflicht für alle» gefordert haben. Dass man dieser Forderung nachgekommen sei, findet er enttäuschend.

«Die Leute sind frustriert, wütend und ängstlich»

Trotzdem wird man sich natürlich an die Regelung des Regierungsrates halten. Auch wenn eine Durchsetzung für kleine Geschäfte schwieriger ist. «Grossverteiler stellen einfach einen Securitas-Wächter hin, der die Gäste auf die Pflicht aufmerksam macht und bei einer Weigerung aus dem Laden weist», sagt Bossart. Die kleinen Geschäfte können sich das nicht leisten, und das Personal sei oft auch nicht ausgebildet, um den Leuten – die sie vielleicht persönlich kennen – derart auf die Füsse zu treten.

«Luzern will nicht, dass der Kanton als Risikokanton bezeichnet wird.»

Gesundheitsdirektor Guido Graf

Die Reaktionen von Verbandsmitgliedern und Kunden seien bisher auch überwiegend negativ ausgefallen – und äusserst zahlreich. «Wir werden mit Mails überflutet», sagt Bossart. «Die Leute sind frustriert, wütend und ängstlich.»

Regierung hat kein Verständnis für die Kritik der Detaillisten

Gesundheitsdirektor Guido Graf nahm an einer Pressekonferenz am Freitag Stellung zu den Vorwürfen des Detailistenverbands. Er habe dafür kein Verständnis, meinte er. Wenn die Maskenpflicht jetzt nicht eingeführt werde, drohe ein Lockdown. Das gelte es mit allen Mitteln zu verhindern.

«Luzern will nicht, dass der Kanton als Risikokanton bezeichnet wird», sagte Guido Graf (zentralplus berichtete). Eine Studie aus Zürich zeige, dass der Umsatz nur gering zurückgegangen sei, weit weg von den befrüchteten Horrorszenarien. Mitte November treffe man sich wieder mit dem Detaillistenverband und überprüfe die Massnahmen.

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19 Kommentare
  1. Lukas, 16.10.2020, 19:02 Uhr

    @eron @cscherrer @Kasimir Pfyffer
    Herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit nehmt den sinnfreien Kommentaren von @Andreas Peter und weiteren Verschwörungstheoretikern entgegenzutreten und das immer und immer wieder.
    Ich hätte weder Geduld noch Nerven.

    1. eron, 16.10.2020, 23:23 Uhr

      Ja, danke.
      Ist anstrengend aber irgendwie auch lustig. Was ich mich aber frage ist ob die ernsthaft glauben was sie erzählen oder ob es einfach nur Internettrolle sind. Was die behaupten ist sowas von absurd, dass man sich kaum vorstellen kann, dass die das ernst meinen. Und wann immer man fragt woher sie die Information haben kommt dieselbe Antwort. Finds doch selber. Die Antwort ist da draussen. Irgendwo haben sie einen Drang etwas aufzuklären sonst würden sie ja nicht über die Kommentarspalten herfallen. Wenn man ihnen dann aber mal wirklich zuhört dann kommt nur „informier dich doch selber“. Alles sehr merkwürdig. Entweder leben diese Leute in einer totalen Parallelwelt oder aber sie lachen sich einen Schranz in den Bauch ab Deppen wie mir die versuchen zu verstehen.

  2. Groucho, 16.10.2020, 16:03 Uhr

    Ist ja immer das Übliche – 100 Leute, 101 fundierte, allwissende Meinungen…

    Verletzt das dermassen unseren Stolz, mal bisschen Stoff oder Papier im Gesicht zu tragen ?

    Ob’s viel nützt oder nicht, ist zweitrangig – eine verhinderte Infektion ist schon positiv (weil negativ 😉

    An der Fasnacht tun wir es ja auch ohne zu murren…

    „Wir schaffen das !“ 😉

  3. Karl Mayer, 16.10.2020, 15:25 Uhr

    Mittwoch 13.10.2020 mittags am Falkenplatz: zwei Frauen, beide mit Maske spazieren die Weggisgasse runter. Auf Höhe Chocolatier Läderach klopft die Eine der Beiden ganz aufgeregt ans Schaufenster und winkt der Verkäuferin. Danach gehen beide rein. Die „scheibenklopferin“ umarmt die Verkäuferin innig mit angedeuteten „Küsschen links Küsschen rechts“
    Was zeigt uns das? Maske tragen ist für die meisten ein Blanko-Schein um Abstand und Hygiene Regel zu umgehen. Darum sind so viele fanatische Befürworter dieser Massnahme. Dass aber genau das zu den steigenden Zahlen beiträgt wird geflissentlich beiseite geschoben. Weil ich trage ja eine Maske und gut ist.

  4. Daniel Steiner, 16.10.2020, 15:03 Uhr

    Interessant dass man den ganzen Sommer draussen sein durfte ja sogar sollte und jetzt muss man am Wochenmarkt eine Maske anziehen. So etwas ist absolut unverhältnismässig

    1. eron, 16.10.2020, 15:14 Uhr

      Schon mal an einem Wochenmarkt gewesen? Da steht man sich auf den Füssen rum. Im Sommer gabs auch kaum Infizierte. Jetzt halt schon. Also braucht es andere Massnahmen. Sollte eigentlich nicht so schwierig zu verstehen sein.

    2. Daniel Steiner, 16.10.2020, 15:27 Uhr

      @eron. Ja jede Woche zwei mal! Und für das Contact tracing sind Kontakte von mehr als 15 Minuten mit weniger Abstand als 1,5 m relevant… Und übrigens ist Luzern der einzige Kanton der im Freien eine Maskenpflicht aufruft.

    3. eron, 16.10.2020, 18:45 Uhr

      @ Steiner.
      Ja bluetooth erkennt halt nicht ob dich einer mit Corona anhustet oder anniest. Da braucht es keine 15 Minuten Exposition, dass es zu einer Ansteckung kommt. Und das kann, wer hätte es gedacht, auch im Freien passieren. Besonders wenn man dicht gedrängt auf dem Markt herumläuft. Die Masnahme macht also absolut Sinn. Wenn man die Maske beim Spazieren tragen müsste das wieder etwas anderes. Eigentlich reicht doch etwas gesunder Menschenverstand um das zu verstehen.

  5. Tobias Mueller, 16.10.2020, 14:53 Uhr

    Aussage Rolf Bossart, Präsident vom Detaillistenverband Luzern (DVL): «Den Leuten fehlt jetzt schon die Menschlichkeit und die Nähe.» Selten so gelacht! Auch in den Läden kleben der Leute Augen am Smartphone, die Ohren sind mit Bluetooth-Earbuds verstopft. Aber eine Hygienemaske soll nun das Ende aller Zwischenmenschlichkeit einläuten.

    Verweigern die Maskenverängstigten im Auto auch das Tragen von Sicherheitsgurten? In 99% aller in der Schweiz im Jahr 2019 beobachteten Fahrten erwiesen sie nämlich sich als unnötig…

  6. Paul Studer, 16.10.2020, 14:18 Uhr

    Endlich!

    Es war an der Zeit, dass unser Regierungszeit etwas Rückgrat zeigt.

  7. Luc Bamert, 16.10.2020, 14:02 Uhr

    Es gibt keine Hinweise, dass Einkaufen ein Ansteckungsrisiko darstellt. Weder fürs Personal noch für Kunden. Widersprüchlich ist auch, dass in Restaurants, Clubs und Bars für die Gäste keine Maskenpflicht besteht, also an Orten, wo sich die Leute viel länger aufhalten als in einem Laden. Wir lassen uns von Politikern wie Berset und Sommaruga gängeln, die sich als Virusexperten ausgeben und bereits mit einem zweiten Lockdown drohen, für den wir dann natürlich die Schuld tragen werden.
    Noch nie wurde so viel getestet, deshalb die vielen positiven Tests, die dann zu „Fällen“ (Subtext: Infektionen und Krankheiten) hochstilisiert werden. Dabei zeigt ein positiver Test einzig und allein, dass die Person – wahrscheinlich! – mit dem Virus in Kontakt gekommen ist. Wollen wir durchdrehen wie die Franzosen, wo flächendeckend getestet wird, auch bei Kindern, und alle machen mit, weils gratis ist?
    Warum hören das BAG und die Politik nicht auf hochdekorierte Wissenschaftler und ihre „Great Barrington Declaration“ (googeln). Wollen wir die Wirtschaft ganz an die Wand fahren und wieder Armut für (fast) alle?

    1. eron, 16.10.2020, 15:12 Uhr

      Niemand muss Restaurants, Clubs und Bars besuchen. Wenn man nicht verhungern will muss man aber in Lebensmittelgeschäfte. Wenn man Alte und andere Gefährdete schützen will muss man da handeln. Das heisst aber natürlich nicht, dass eine Maskenpflicht auch an anderen Orten helfen würde.

      Wer positiv getestet wird ist infiziert. Vielelicht mit keinen oder wenigen Symptomen aber immer noch ansteckend.

      Die Zahl an Infizierten steigt nicht wegen mehr Tests. Aktuell steigt die Testpostivrate stark.

      Erwartungsgemäss steigt jetzt auch die Zahl der Hospitaliserungen und der Toten. Ist immer so. Passiert halt zeitversetzt. Es gibt da eine ganz klare und starke Korrelation mit den Infektionszahlen.

      Die Wirtschaft fährt man an die Wand wenn man sich nicht an die simplen Massnahmen hält sondern einen auf stur und ignorant macht wie es gerade bei vielen geschieht. Eine Maske und Home Office schadet der Wirtschaft nicht. Massenhaft Ansteckungen, Qurantäne und ein Lockdown jedoch schon. Und der wird unvermeindlich wenn Leute so denken und handeln sie.

  8. Peter Lehmann, 16.10.2020, 12:51 Uhr

    Zitat aus dem Artikel:
    „Bossart fürchtet nun um das Kleingewerbe: «Aus anderen Kantonen haben wir erfahren, dass bei Kleinläden wie Kleidergeschäfte, Coiffeursalons oder Bäckereien die Umsätze bis zu 30 Prozent eingebrochen sind.» Denn viele Leute seien auf die Kleinläden ausgewichen, weil da menschliche Nähe – mit Abstand – noch möglich war.“

    Was soll denn das Rumgeheule? Im Umkehrschluss hatten die Kleinläden ja entsprechend einen höheren Umsatz zu verbuchen in den letzten Monaten, oder wieso sagen Sie sowas Herr Bossart?

    Diese Zwängerei wegen dem „First-World-Problem“ Maske tragen geht langsam mehr auf den Wecker als die Pandemie selbst.. Menschenleben zählen für gewisse Leute nichts, Hauptsache es stimmt im eigenen Portemonnaie.

  9. Kasimir Pfyffer, 16.10.2020, 12:34 Uhr

    „Bla bla bla Sonderregelung bla bla kleine Läden bla bla nicht zufrieden“ – Meine Güte, ist das ein Kindergarten. Maske vors Gesicht und gut ist.

    1. John Fanta, 16.10.2020, 13:26 Uhr

      Sie dürfen gerne glauben, dass dann „gut ist“. Ist es aber nicht, wenn man ein bisschen weiter denkt. Die ganze Prämisse, die Fallzahlen aufgrund des PCR-Test, sind reiner Blödsinn. Die ganze Panik baut darauf auf – und fällt in sich zusammen, wenn man sich nicht weigert, die Dinge zur Kenntnis zu nehmen…

    2. Oligarch, 16.10.2020, 13:59 Uhr

      @Kasimir Pfyffer ich gebe Ihnen vollkommen recht. Maske auf und gut ist. Es gilt jetzt schlimmeres abzuwenden.

  10. Natascha, 16.10.2020, 12:31 Uhr

    Echte / Richtige Virologen rechnen nur mit der Sterberate bei einer Pandemi etc.
    Und nicht mit den Zahlen der Positiv-getesteten! Dieser PCR Test ist so oder so nicht aussagekräftig. Selbst der Hersteller der leider vor einem Jahr gestorben ist, hat mehrfach gesagt, dass dieser Test neimals zu soetwas benutzt werden darf. Wann lernt ihr es endlich? Ihr macht die ganze Wirtschaft kaputt. Es werden mehr Leute diesbezüglich kaputt gehn als an dem Virus selbst! Auch die ganzen Falsch-Meldungen bringen nichts – wie Kantonspital Schwyz wäre komplett überfordert, Intensivstation wäre über-voll – stimmt nicht. Hört auf mit dem Quatsch bitte, langsam reichts.

    1. Martin, 16.10.2020, 13:14 Uhr

      Danke für Ihren Beitrag. Zum Glück können Sie differenzieren wer ein richtiger Virolog ist und wer nicht. Und Sie haben ja fundiertes Wissen über PCR-Tests. Ich bin begeistert. Jetzt ziehen Sie bitte eine Maske beim Einkaufen und gut ist.

    2. CScherrer, 16.10.2020, 13:42 Uhr

      Es ist tatsächlich eine Frage der Intelligenz und es ist seit langem an der Zeit, solchen wirren Aussagen entschieden entgegen zu treten. Tatsache ist, dass wir in der Schweiz ca. 1’500 Intensivpflegepätze haben. Diese verteilen sich auf grössere Spitäler, Unispitäler etc.. Es versteht sich von selbst, dass verantwortungsvolle Spitäler bei der Planung seit längerem einen Krisenstab installiert haben, weil man schlichtweg nicht abschätzen kann, wie sich das entwickelt. Sie schreiben von echten/richtigen Virologen. Das sind wohl diese, welche nach ihrem Gusto etwas erzählen. Hören Sie endlich auf mit Ihren Befindlichkeiten und Aussagen, welche einfach nicht stimmen. Es gibt keine Verschwörung und schon gar nicht sind Medien oder Staat daran beteiligt. Sie sind dafür verantwortlich, dass wir diesen idiotischen Virus nicht in den Griff bekommen. Ziehen Sie gefälligst die Maske an. Sie schützen ihre Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Sie sind Teil dieser sozialen Gesellschaft. Leisten Sie also ihren Beitrag, wie alle anderen mündigen Bürger. Danke.

Die zentralplus Redaktion wünscht Dir einen schönen Tag!

Wir möchten einfach kurz Danke sagen. Danke, dass du zentralplus liest.