Kultur
Verzögerungen bei der Produktion

Influencer Zekis Kinofilm «Acho» ist noch unterwegs

Regisseur Markus Welter (links), Protagonist Zeki (Mitte) und Produzent Ditti Bürgin-Brook (rechts) auf einem Facebook-Post zum 1. August. (Bild: Facebook-Seite «Acho – Der Film»)

In Luzern will der schweizweit bekannte Influencer und Comedian Zeki seinen ersten Kinofilm drehen. Eigentlich sollte der Streifen im Frühling im Kino erscheinen. Davon ist der Film aber noch weit entfernt.

Werbewirksam ist der Kinofilm «Acho» im Mai 2022 unter dem Dach des KKL in Luzern vorgestellt worden. Die Komödie mit Instagram-Star Zeki Bulgurcu in seinem Spielfilmdebüt als Schauspieler soll eine grosse Kiste werden. Ja gar «zu den grössten Produktionen Schweizer Herkunft» zählen, wie es damals beim Medienanlass hiess. Cross-Medial aufgezogen mit einer gross angelegten Social-Media-Kampagne, die nicht nur einen Blick hinter die Kulissen ermöglichen, sondern den Film auch inhaltlich ergänzen soll (zentralplus berichtete).

Im August sollten die rund zweimonatigen Dreharbeiten losgehen, der Film schon im Frühjahr 2023 durch den Zürcher Verleih Praesens über die Schweizer Leinwände flimmern. Ambitionierte Pläne. Vielleicht etwas zu ambitioniert.

Auf Social Media wurde es ruhig

Wer die zahlreichen Social-Media-Plattformen von «Acho» anschaut, merkt: Beiträge zum Filmdreh sind rar. Auf der offiziellen Facebook-Seite und dem Instagram-Kanal stammen die letzten Posts vom Sommer. Diese zeigen allerdings eher Zeki-klassische Memes oder kurze Fakten über Schweizer Filme.

Ist der Film gestorben? Zeki-Fans können aufatmen: «Das Projekt wurde nicht eingestellt», heisst es seitens der zuständigen Pressestelle. Allerdings habe sich der Zeitplan «etwas verschoben». Näher werde man im Februar über das Projekt und den neuen Zeitplan informieren.

Erfolgsteam realisiert Zekis Film

Hinter dem Film stehen erfahrene Filmschaffende wie Markus Welter, der auch Folgen der Krimiserie «Tatort» und «Der Bestatter» gedreht hat. Ditti Bürgin-Brook hat als Produzent beispielsweise den Kinofilm «Schellen-Ursli» und die Romanverfilmung «Als Hitler das rosa Kaninchen stahl» realisiert.

Luzern spielt im Film eine grosse Rolle. Die Stadt und das Entlebuch sind als Hauptdrehorte angedacht. «Für mich ist Luzern das Sinnbild für die Schweiz», sagte Regisseur Welter im Mai.

Rund drei Millionen Franken wurden für das Filmbudget veranschlagt. Nebst verschiedenen Sponsoren hat ein Crowdfunding einen Teil davon zusammengetragen. Innert weniger Wochen nach Kampagnenstart kamen 132'000 Franken über die Plattform «Crowdify» zusammen.

Verwendete Quellen
  • Crowdify-Seite des Films
  • Social-Media-Kanäle zum Film
  • Schriftlicher Austausch mit Pressestelle
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