Kanuclub Luzern plant

Neues Klubhaus am Alpenquai: Darum gehts

Visualisierung des neuen Klubhauses am See. (Bild: Kanuclub Luzern)

Zwei alte Baracken am Alpenquai sollen einem neuen Klubhaus für den Kanuclub Luzern weichen. Doch es fehlt Geld.

Wer von der Ufschötti in Richtung Kantonsschule läuft kommt an drei Clubgebäuden vorbei: einem Ruderclub, einem Seeclub und dem Kanuclub Luzern (KCL). Letzterer ist mit 370 Mitgliedern der grösste Kanuclub der Schweiz – und die Heimat von Schweizer Meisterinnen, einem Weltcupsieger und einer Weltmeisterin.

Weil die alten Baracken sanierungsbedürftig sind und zu klein, plant der Club ein neues Klubhaus. Darüber berichtet die «Luzerner Zeitung». Künftig sollen 420 Kanus, statt 380, im Erdgeschoss Platz finden. Ausserdem soll das neue Gebäude mit Steg barrierefrei und energetisch modern errichtet werden.

Die 2,8 Millionen Franken für den Bau zusammenzukriegen, ist allerdings schwer. Noch hunderttausende Franken würden fehlen, sagt KCL-Präsident Kurt Röösli der Zeitung. Sein Club sei daher mit diversen Stiftungen und Unternehmen in Kontakt. Stadt und Kanton hätten zudem «sehr grosszügige» Zahlungen getätigt.

Dem ursprünglichen Zeitplan hinkt der Kanuclub Jahre hinterher – doch bleibt optimistisch. Nach der öffentlichen Auflage des Baugesuchs, muss der Club nun das übrige Geld zusammenzukriegen. Wenn das gelingt, können die Bauarbeiten Ende 2025 starten. In der Bauzeit würde der Club provisorisch auf das Bell-Areal in Kriens ziehen.

Verwendete Quellen
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