Der FCL schaltet sich in den Kampf ums internationale Geschäft ein
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FCL-Stürmer Ibrahima Ndiaye umspielt Servettes Goalie Jérémy Frick und erzielt das 3:0. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

3:0 gegen Servette Der FCL schaltet sich in den Kampf ums internationale Geschäft ein

3 min Lesezeit 09.05.2021, 18:04 Uhr

Der FC Luzern kämpft erfolgreich gegen offensichtlich schwindende Kräfte und besiegt Servette 3:0. War er in der ersten Halbzeit die schlechtere Mannschaft, brachte ihn Filip Ugrinic mit einem Prachtstreffer in die Erfolgsspur.

Es lag schon fast auf der Hand: Wenn aus dem Spiel heraus nicht viel gelingen will, muss es eine Einzelleistung richten. Und so kam es in der 59. Minute.

Filip Ugrinic, der schon beim 2:1-Sieg im Cup-Halbfinal gegen Aarau das eine oder andere Mal aus der Distanz das Ziel nur knapp verfehlte (zentralplus berichtete), fasste sich ein Herz und hämmerte den Ball aus 18 Metern in die entfernte Torecke. Was für ein Prachtstreffer zum 1:0 der Luzerner.

Man kann nicht behaupten, diese Führung sei aufgrund des Spielverlaufs zwingend gewesen. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Genfer die gefährlichere Mannschaft, entliessen die Luzerner aber mit einem torlosen Remis in die Pause. Kastriot Imeri, der seinen Schuss von FCL-Goalie Marius Müller abgewehrt sah, und Alex Schalk mit einem Kopfball neben das Gehäuse liessen die besten Chancen der Gäste aus.

FCL wirkte lang stumpf

Und der FCL? Von ihm kam bis zum Seitenwechsel nicht viel. Den erste Torschuss der Luzerner gab Filip Ugrinic in der 25. Minute ab. Die beste Chance bot sich Pascal Schürpf – aber sei Kopfball auf einen Corner flog genau in die Hände von Servette-Goalie Jérémy Frick. Da hätte er mehr draus machen können.

Die Luzerner verloren schon in der 11. Minute Samuel Alabi mit einer Knieverletzung. Und in der zweiten Halbzeit aus gleichem Grund auch noch Martin Frydek. Und weil FCL-Regisseur Louis Schaub geschont wurde, ging im Spiel nach vorne lange nicht viel. Die Luzerner machten einen stumpfen Eindruck.

Alounga bereitet zwei Tore vor

Aber der FCL zeigte Ehrgeiz und kämpfte erfolgreich an gegen die offensichtlich schwindende Energie. Genau das, was Trainer Fabio Celestini vor dem Spiel verlangte (zentralplus berichtete).

Nach dem 1:0 hatten die Luzerner Spiel und Gegner im Griff. Der eingewechselte Yvan Alounga stellte in der 78. Minute die Weichen definitiv auf Sieg. Schön, wie er sich auf der linken Seite gegen Anthony Sauthier durchsetzte und Dejan Sorgic bediente.

Und weil er an seiner Rolle als Vorbereiter Gefallen zu finden schien, leitete Alounga das 3:0 durch Ibrahima Ndiaye mustergültig ein. David Zibung frotzelte nach dem Abpfiff mit dem gesperrten Varol Tasar: «Ohne dich schiessen wir drei Tore!»

Zentralschweiz war für Genf keine Reise wert

Mit dem Ausbau ihrer Ungeschlagenheit auf mittlerweile sieben Spiele schalten sich die Luzerner in den Kampf ums internationale Geschäfte, zu dem die Plätze 2 und 3 berechtigen, ein.

Aus Genfer Sicht lässt sich definitiv sagen: Nach der verlorenen Playoff-Finalserie von Servette am Freitagabend in Zug war die Zentralschweiz an diesem Wochenende definitiv keine Reise wert.

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