In der Lounge des Hafenrestaurants lässt es sich wunderbar chillen. (Bild: mbe)
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In der Lounge des Hafenrestaurants lässt es sich wunderbar chillen. (Bild: mbe)

Zugs lauschige Oasen – wir stellen sie vor

9min Lesezeit

Viele Zuger flüchten in der Freizeit über die Kantonsgrenzen. Dabei gibt es auch in der Kolinstadt jede Menge lauschige Örtchen zum Chillen und fein Essen. zentralplus macht eine kleine Tour auf der Suche nach den schönsten, den gemütlichsten und den verstecktesten Sommerterrassen von Zug.

Eigentlich gibt’s an fast jeder Ecke in Zug ein Restaurant oder eine Bar mit Gartenterrasse. Die einen Adressen sind nobler, haben Seeanstoss und Panoramablick und man zahlt saftige «Zuger Preise».

Andere Sommerterrassen sind einfacher, unspektakulärer und urchiger. Wieder andere Orte sind Geheimtipps, liegen versteckt in städtischen Hinterhöfen. Kennen Sie zum Beispiel das Restaurant Giardino am Reitergässli?

zentralplus hat einen Rundgang durch Zug gemacht, dem See entlang zur Altstadt und von dort zum Bahnhof und seiner Umgebung. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit. 

Das Hafenrestaurant. Näher am See geht’s nicht, die Aussicht ist nicht zu toppen. Ideal zum Chillen, fein zum Essen. Man kann aber auch «nur» Kaffee und Kuchen geniessen und den ganzen Tag ein Buch lesen. Eine raffinierte Maschine unter dem Gebäude versprüht im Sommer feinen Wasserdampf und sorgt dafür, dass es nicht allzu düppig wird. Man hat viel Zeit, den See zu betrachten, bis jemand vom Service auftaucht.

Das Restaurant Brandenberg ist der Klassiker in Zug. Es hat einen schönen Biergarten, wo man lauschig unter Platanen sitzt. Am Mittag ist jeweils Hochbetrieb. Am Nachmittag gibt’s die kleine Karte und die Münchner Weisswürste. Die Lounge mit Kissen ist gemütlich, inklusive Kletter- und Spielmöglichkeiten für die Kinder.

Lauschig: Der Garten des Restaurants Brandenberg.
Lauschig: Der Garten des Restaurants Brandenberg.

Gleich daneben liegt die moderne Bar Cigars & More. Sie hat ebenfalls eine Sonnenterrasse und lädt zum Apéro nach Feierabend ein.

Das Podium 41: Das Publikum ist bunt gemischt: Businessleute am Mittag, Mütter mit Kindern und Individualisten aller Art finden hier Platz. Gekocht wird täglich frisch, gut und günstig. Ob man wohl jetzt endlich mit der EC-Karte zahlen kann?

Der Kiosk bei der Katastrophenbucht. Auch hier gibt es eine Gartenterrasse rund um einen grossen Baum. Einmalige Aussicht auf den See. Der Kiosk ist bei schönem Wetter täglich bis spät offen. Freundliche Bedienung. Es gibt beispielsweise Sandwichs, Zuger Chriesi-Wurscht, Kirschtorte – und hausgemachte Glaces.

Die Vorstadt zählt gleich drei Restaurants mit Sonnenterrassen und internationaler Küche: Das Ristorante Puccini, das Mexiko-Restaurant «Juanito’s» und den «Kaiser Franz». Super für den schnellen Apéro. Der Verkehr vor der Nase animiert aber nicht zum längeren Verweilen auf den Terrassen.

Das «Dieci» am Landsgemeindeplatz. Nicht gerade ein gestalterisches Highlight und eine Betonwüste. Das «Dieci» könnte ein wenig Dekoration vertragen, direkt neben der öffentlichen Toilette gelegen. Doch der Kaffee ist gut und die Gelati noch besser, und der See ist nicht weit.

 

Nobel: Die Terrasse des «Löwen» am Landsgemeindeplatz.
Nobel: Die Terrasse des «Löwen» am Landsgemeindeplatz.

Der Landsgemeindeplatz als Herz von Zug bietet am meisten in puncto Sonnenterrassen. Der «Löwen» hat die beste Küche, nur die Portionen könnten etwas grösser sein. Gleich daneben kann man auch in die Pizzeria Platzmühle gehen.

Das ist nicht alles: Draussen sitzen und chillen kann man auch im Olive & Oregano, vor der Althuus Bar und dem «Widder».

Oder in der Schiffsbar beim Restaurant Schiff. Tolle Bedienung durch Helena und ihr Team. Man fühlt sich wohl mit einem Bier, direkt am See auf dieser Terrasse.

Daneben gibt’s, in der Umgebung des Bahnhofs, weitere kleine Plätze zum Chillen: Das Café Speck, wo man herrlich Leute beobachten kann.

Gleich nebenan auf dem Bundesplatz das Restaurant Gotthardhof und das Café Ascot. An der Baarerstrasse bietet sich für einen Apéro auch die Terrasse des Grand Cafés an. Klein und fein ist sodann die Aussenterrasse des Café Intermezzo der Zuwebe am Kolinplatz.

Nicht zu vergessen: Ab Mitte September 2017 wird das Casino wieder eröffnet – inklusive der Casinoterrasse. Auf die neuen Gastgeber von Gamma Catering sind die Zuger gespannt.

Gehen wir noch etwas hinauf in Zug: Das Ristorante Röthelberg (wir fragen uns immer, was das «h» am Rötel macht) hat eine sensationelle Aussicht sowie eine gepflegte italienische Küche.

Die Aussicht vom Ristorante Röthelberg.
Die Aussicht vom Ristorante Röthelberg.

Das Restaurant Blasenberg ist etwas weiter oben gelegen als das «Röthelberg». Die Hausspezialität ist Capaun – er soll laut alteingesessenen Zugern ein Hochgenuss sein.

Das Restaurant Zugerberg, schöne Terrasse, gleich bei der Bergstation der Zugerbergbahn. Die Küche steht unter der Führung von Stefan Meier vom «Rathauskeller». Feine Küche für wenig Geld.

In Oberwil gibt’s gleich zwei Adressen mit schönen Gartenterrassen. Das Restaurant Kreuz hat Seeanstoss zum Chillen und bietet feine Menüs an. Schiffe können dort anlegen. Das Restaurant Rigiblick ist klein und fein, liegt auch gleich am See. Tolle Terrasse, für Sonnenuntergangsanbeter das Mekka!

Diese Liste ist natürlich keineswegs vollständig und kann in der Kommentarspalte ergänzt werden. Wir freuen uns auf Feedbacks, Diskussionen und weitere Tipps.

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