Luzerner Polit-Prominenz und das Gastgewerbe machen gemeinsame Sache
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AG Gastgewerbe Luzern ruft eine Petition für zusätzliche Unterstützung ins Leben (Bild: Adobe Stock)

Petition fordert Unterstützung für Gastronomen Luzerner Polit-Prominenz und das Gastgewerbe machen gemeinsame Sache

2 min Lesezeit 1 Kommentar 08.01.2021, 14:49 Uhr

Die Situation für das Gastgewerbe ist prekär. Eine Petition fordert nun Unterstützung. Mit dabei sind auch die National- und Ständerätinnen von Luzern – mit einer Ausnahme.

Die politischen Vorstösse zur Unterstützung häuften sich in letzter Zeit auch in Luzern. Die FDP Luzern fordert etwa unbürokratische Notmassnahmen (zentralplus berichtete) und die SP Luzern will Mietreduktionen fürs Gastgewerbe (zentralplus berichtete).

Die beiden Gastronomen Simone Müller (Schatz AG) und Philippe Giesser (Sinnvoll Gastro) haben die AG Gastgewerbe Luzern ins Leben gerufen. Die Arbeitsgruppe vereint Gastronomie, Hotellerie, Bar- und Clubbetriebe sowie alle politischen Parteien, wie in einer Medienmitteilung steht. Das Ziel der Gruppe ist es, für eine nachhaltige Sicherung von Arbeitsplätzen einzustehen.

Unter dem Titel «Wir lassen das Gastgewerbe nicht im Stich!» lanciert die Arbeitsgruppe nun eine Petition. Darin wird Hilfe gefordert, die über die bisherigen Massnahmen wie Notkredite und Härtefallunterstützung hinausgeht. Der Kanton Luzern soll umgehend zusätzliche Massnahmen oder Entschädigungen vorschlagen, mit denen die Existenz des Gastgewerbes sichergestellt werden kann.

Breite Unterstützung

In der Arbeitsgruppe vertreten sind auch fast alle Luzerner Politiker, die auf nationaler Ebene ein Amt ausüben. So sind beide Ständeräte, sowie acht von neun Nationalräten mit von der Partei. Einzig die SVP-Nationalrätin Yvette Estermann fehlt auf der Liste. Auch die beiden Hotelbesitzer und Kantonsräte Patrick Hauser (FDP) und Ferdinand Zehner (CVP) beteiligen sich.

Gegenüber der «Luzerner Zeitung» sagt Phillipe Giesser, einer der Gründer der Arbeitsgemeinschaft: «Von den Behörden ist die Schliessung der Restaurants verordnet worden, nun müssen sie auch Vorschläge machen, wie sie die Hotel- und Gastro-Branche unterstützen.» Das Ziel sei es, der Politik aufzuzeigen, dass die Bevölkerung hinter dem Gastgewerbe steht.

Zusätzlich ruft die Arbeitsgemeinschaft dazu auf, ein Küchentuch gut sichtbar aufzuhängen. Mit dieser Solidaritätsaktion soll ein Zeichen für die Unterstützung des Gastgewerbes gesetzt werden.

Nationale Politiker unterstützen Forderung:

Ständeräte: Andrea Gmür (CVP) und Damian Müller (FDP).

Nationalräte: Michael Töngi (Grüne), Prisca Birrer-Heimo (SP), Leo Müller (CVP), Ida Glanzmann (CVP), Priska Wismer (CVP), Roland Fischer (GLP), Peter Schilliger (FDP) und Franz Grüter (SVP).

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1 Kommentare
  1. Andreas Peter, 08.01.2021, 15:32 Uhr

    Ich halte weder von staatlichen Verboten, noch von staatlichen Rettungsaktionen etwas.
    Lasst die Leute arbeiten und hört auf mit diesen unsinnigen Massnahmen.
    Wir können uns diesen Mist gar nicht leisten.

2021-01-25 00:32:38.179745