Mit drei Lehrstellen

Kanton Zug fördert Cyber-Security-Nachwuchs

Cybersicherheit ist wichtig, um Systeme und Netzwerke vor digitalen Angriffen zu schützen. (Bild: Symbolbild: Unsplash/FlyD)

Der Kanton Zug will in die Cyber-Sicherheit investieren. Deswegen bietet er gemeinsam mit einem Rotkreuzer Bildungsunternehmen neu eine Vertiefung innerhalb der Informatikerlehre an.

Die neue Cyber-Security-Vertiefung bietet der Kanton zusammen mit «TIE Internation Zug» an, einem Zuger Bildungsunternehmen. Diese führt innerhalb der Informatikerlehre EFZ neu diese Vertiefung durch.

Insgesamt bieten die Zuger Kantonalbank, das Zuger Kantonsspital und das kantonale Amt für Informatik und Organisation drei Lehrstellen pro Jahr an. Die Lehrlinge würden die ersten zwei Lehrjahre bei TIE International in Zug absolvieren und parallel die Berufsschule im Gewerblich-industriellen Bildungszentrum (GIBZ) besuchen, wie der Kanton Zug in einer Mitteilung schreibt.

Danach würden sie zu den vorgenannten Einheiten wechseln und dort ihre Lehre abschliessen. Während der gesamten Ausbildung würden sie von Fachleuten betreut und wichtige Aspekte der Cyber Security kennen.

Der Zuger Finanzdirektor Heinz Tännler lobt, dass der Kanton Zug damit «seine Position als Cyber-Security-Hotspot der Schweiz» festige. Als Beispiele führt er die Hochschule Luzern in Rotkreuz auf. Diese bietet den Bachelor in Information & Cyber Security ab. Auch das nationale Testinstitut für Cybersicherheit (NTC) nennt er.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung Kanton Zug
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