René Wiederkehr ist gesundheitlich angeschlagen Wikoner Gemeindepräsident zieht sich von seinem Amt zurück

1 min Lesezeit 12.11.2018, 18:38 Uhr

Der Wikoner Gemeindepräsident zieht sich aus gesundheitlichen Gründen vorerst aus der Öffentlichkeit zurück, um sich zu erholen. Er will aber nicht von einem Rücktritt sprechen.

Der Wikoner Gemeindepräsident René Wiederkehr (FDP) nimmt per sofort eine Auszeit von seinem Amt als Gemeindepräsident. Das berichtet die «Luzerner Zeitung». «Jetzt ist der Zeitpunkt da, ich muss auf die Bremse treten», sagt Wiederkehr gegenüber der Zeitung. Wiederkehrs Stellvertreterin, Sozialvorsteherin Michaela Tschuor (CVP), springt für ihn während dieser Zeit in die Bresche.

Der Arzt habe ihm naheglegt, die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Aus gesundheitlichen Gründen sei es ihm daher nicht möglich, an der nächsten Gemeindeversammlung und an Sitzungen teilzunehmen. Wiederkehr spricht von einem Time-Out und nicht von einen Rücktritt. Zumindest im November wird er nicht mehr öffentlich auftreten und sich erholen.

Als Gründe gibt er gegenüber der LZ den zeitlichen Aufwand und den Stress an, den sein Amt mit sich gebracht habe. Zwar wird Wiederkehr weiter für die Gemeinde und den Rat arbeiten, aber im Hintergrund wirken.

Neben vielen anderen Geschäften war letztlich der Fall Kunzelmann ausschlaggebend für den Entscheid. Der Gemeinderat hatte dem Finanzvorsteher Wolfgang Kunzelmann (SVP) seine Dossiers entzogen. Doch das war gemäss Justiz- und Sicherheitsdepartement nicht rechtens (zentralplus berichtete).

Auch der Wikoner Schulverwalter Markus Dietrich (FDP) hat auf Ende März seinen Rücktritt angekündigt.

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