PwC und die Klinik St. Anna übernehmen Büros im Bahnhof Luzern
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170 Arbeitsplätze werden vom Bahnhof Luzern nach Olten verschoben. (Bild: Emanuel Ammon/AURA)

Ehemalige SBB Büros werden neu besetzt PwC und die Klinik St. Anna übernehmen Büros im Bahnhof Luzern

2 min Lesezeit 12.01.2018, 07:48 Uhr

Im Frühling 2016 wurde bekannt, dass die SBB die Arbeitsplätze am Luzerner Bahnhof nach Olten verlegt. Nun werden die 3000 Quadratmeter Bürofläche wieder vermietet. Während die Klinik den Standort ausbaut, verschiebt die PwC den Luzerner Sitz.

Rund 170 Arbeitsplätze gingen Luzern mit dem Wegzug der SBB damals verloren (zentralplus berichtete). Nun gibt es zumindest neue Mieter: Wie die «Luzerner Zeitung» (LZ) berichtet, haben die Hirslanden-Klinik St. Anna sowie der Unternehmensberater Pricewaterhouse Coopers den Zuschlag erhalten. Offenbar hatten sie viele Unternehmen um den zentralen Standort bemüht.

Gesamte Bürofläche verteilt

Beide Firmen bestätigten auf Anfrage der Zeitung den Umzug. Gemeinsam werden beide Firmen die rund 3000 Quadrameter komplett besetzten: Während die Privatklinik sich auf dem Dach des Bahhofs im fünften Stock sowie einen Stock darunter einquartieren werden, ginge die Fläche an der Ostseite (Richtung KKL) an PwC.

Das Unternehmen wird somit mit den rund 100 Angestelten von der Werftestrasse in den Bahnhof ziehen. «Wir können durch den Umzug unsere Bürofläche optimieren und rücken näher ins Zentrum», wird Norbert Kühnis, Leiter der PwC-Geschäftsstelle in Luzern, in der LZ zitiert. Für den bisherigen PwC-Standort werde ein neuer Mieter gesucht.

Mietdauer unbekannt

Wie hoch die Miete für PwC und Hirslanden am Bahnhof sei, würden die involvierten Firmen nicht bekanntgeben. Auch über die Dauer der abgeschlossen Mietverträge herrsche Stillschweigen.

Bekannt ist hingegen, was die Hirslanden-Klinik für die neuen Räumlichkeiten plant: «Auf der fünften Etage sollen nun Physiotherapie und Sportmedizin ausgebaut werden. Dazu gehören nebst Praxisräumen etwa Kojen für die Physiotherapie sowie ein Trainingsbereich. Profis des FC Luzern werden dort regelmässig behandelt oder auch Sportler des Handballclubs Kriens-Luzern oder des Tanztheaters», schreibt das Blatt. Im vierten Stock soll unter anderem die Radiologie ausgebaut werden.

 

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