Politik
Als Antwort auf drohende Energiekrise

ALG Baar möchte Solar-Potenzial der Gemeinde ausschöpfen

Die ALG hat kürzlich eine Interpellation bezüglich Solarstrom in Baar eingereicht. (Bild: zvg)

Durch die drohende Energiekrise wird der Ausbau erneuerbarer Energien befeuert. Die Baarer Alternative – die Grünen (ALG) will deshalb von der Gemeinde wissen, wo und wie sie Solarstrom fördert.

Die Stromversorgung der Schweiz ist derzeit in aller Munde. Wegen der drohenden Energiekrise wird der Ruf nach schnellerem Ausbau erneuerbarer Energien immer lauter, so auch in Baar. Dies im Gegensatz zu Luzern, wo beispielsweise ein Gaskraftwerk erneut auf den Tisch kommt (zentralplus berichtete). Gemäss der ALG Baar bestehe in der Gemeinde «noch ein riesiges Potential für die Erzeugung von einheimischem, erneuerbaren Strom», wie sie in einer Interpellation schreibt.

Baar habe ausreichend finanzielle Mittel

Die Partei stellt der Gemeinde deshalb mehrere Fragen zum Baarer Solar-Potenzial und allfälligen Fördermassnahmen. So etwa, wie viele der gemeindeeigenen Gebäude und Infrastruktur bereits mit Solaranlagen bestückt seien. Und mit welchen Kosten die Gemeinde rechnet, wenn sie diese damit ausrüsten würde. Denn die Partei ist überzeugt, «dass die Gemeinde Baar über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, die notwendige Solaroffensive wirksam und rasch zu unterstützen», wie sie in der Medienmitteilung dazu schreibt.

Dabei hat sich die ALG auf nationaler Ebene inspirieren lassen: Dort hat die Kommission für Umwelt, Raumplanung, Energie und Kommunikation des Ständerats kürzlich beschlossen, dass bundeseigene Gebäude «bestmöglich» mit Solaranlagen ausgestattet werden sollen. Weiter soll für Neubauten gar eine Solar-Pflicht gelten.

Verwendete Quellen
  • Medienmitteilung zum Entscheid der Kommission für UREK-S
  • Interpellation der ALG Baar
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