Mutmassliche Amtsgeheimnisverletzung

Crypto-Affäre: Staatsanwalt beendet die Untersuchung

Die Strafuntersuchung zur Crypto-Affäre ist eingestellt worden. (Bild: Adobe Stock)

Sonderermittler Peter Marti schliesst seine Untersuchungen im Zusammenhang mit einer mutmasslichen Amtsgeheimnisverletzung ab.

Die Strafuntersuchung zur Crypto-Affäre ist eingestellt worden. Peter Marti, der ausserordentliche Staatsanwalt des Bundes, gab dies in einer Mitteilung bekannt, die er am Donnerstagabend verschickt hat. Die Einstellungsverfügung ist noch nicht rechtskräftig.

Die Strafuntersuchung betraf Amtsgeheimnisverletzung. Es ging es um Indiskretionen aus einem Bericht der Geschäftsprüfungsdelegation der Parlaments. Unter den Beschuldigten war unter anderem der frühere Kommunikationschef von Bundesrat Alain Berset.

Der Verdacht, wonach die Beschuldigten Informationen aus einem vertraulichen Berichtsentwurf an Medien weitergegeben hätten, habe sich nicht erhärten lassen, schreibt Marti. Bereits Mitte März hat die «Republik» berichtet, dass Marti den Verdacht gegen die vier Verdächtigen nicht erhärten konnte (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
  • Meldung swisstxt
Quelle:swisstxt
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