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Rund 100 Demonstrantinnen vor Ort

«Eichwäldli bleibt»: Einmal mehr gab’s eine Demo für die Bewohner

An diesem Samstagabend hat das Eichwäldli Luzern einmal mehr zur Demonstration gerufen. Dies, nachdem die Bewohnerinnen am Dienstag von der Polizei befragt wurden. Erschienen sind am Samstagabend rund 100 Demonstrantinnen – auf Velos und mit Kickboards. Das hat einen Grund.

In der alten Soldatenstube, wo die Familie Eichwäldli lebt, lief am Dienstagmorgen ein Polizeieinsatz. Die Personen wurden vor Ort mitgenommen und befragt. Die Polizei hatte aber keinen Räumungsauftrag, wie sie sagte (zentralplus berichtete).

Deswegen rief das Eichwäldli an diesem Samstagabend zur Demonstration auf, die laut den Verantwortlichen bewilligt worden sei. «Die Polizei hat uns aus den Federn geholt, in unseren Sachen gewühlt uns und eigepackt», liessen die Verantwortlichen auf Facebook verlauten. «Die Stadt hat sich, während wir in der Zelle sassen, ins Haus geschlichen, Wände und Zäune aufgestellt und uns mit einem läppischen Zettel vom Heimkehren abhalten wollen», schreiben sie weiter. «Damminomol, geht's eigentlich noch? Wie wärs mit Reden?»

Auch die Stadt solle sich «endlich etwas beweglich» zeigen, fordern die Eichwäldli-Bewohnerinnen. (Bild: zvg)

Die Eichwäldli-Bewohnerinnen fordern die Stadt auf, sich «endlich etwas beweglich» zu zeigen. Aus diesem Grund riefen sie am Samstagabend zu einer «Demo auf Rollen». Um die 100 Personen fanden sich deswegen am Murmattweg 2 zusammen, mit ihren Velos und Kickboards.

Es ist nicht die erste Demonstration. Ende Januar fanden sich 300 Sympathisanten zusammen (zentralplus berichtete). Und auch im Februar fanden Kundgebungen vor dem Luzerner Stadthaus statt (zentralplus berichtete).

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