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Luzerner FDP sorgt sich um Gruppen-Tourismus

Braucht die SGV die Car-Parkplätze beim Inseli?

Heute stehen beim Inseli noch Cars, ab 2020 soll damit Schluss sein.

(Bild: Aura)

FDP-Grossstadtrat Fabian Reinhard will wissen: Was bietet die Stadt der SGV und dem KKL, wenn die Carparkplätze auf dem Inseli wegfallen? Er fordert in einem Vorstoss Antworten des Stadtrats.

Am 24. September stimmt die Stadtluzerner Bevölkerung über die Juso-Initiative «Lebendiges Inseli statt Blechlawine» ab. Stadtrat und Parlament begrüssen das Anliegen (zentralplus berichtete).

Sagt auch das Volk Ja, werden die 26 Carparkplätze und die sechs Halteplätze beim Inseli ab 2019 abgebaut, 2020 sind sie ganz verschwunden. FDP-Stadtparlamentarier Fabian Reinhard sorgt sich um Tourismus und Gewerbe. «Durch diese unnötige Erschwernis entsteht eine unhaltbare Situation», schreibt er in seinem Vorstoss.

Auch für die Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) würde es schwierig: Für Gruppenreisende und ein attraktives Fahrplanangebot sei die SGV darauf angewiesen, dass Gruppen in Fussdistanz der Abfahrts- und Anlegebrücken halten können. «Dies ist nicht zuletzt im Hinblick auf die Eröffnung des Bürgenstock-Resorts, für das eine direkte Schiffsverbindung zwischen Luzern und Kehrsiten/Bürgenstock eingerichtet wird, von grosser Bedeutung», so Reinhard. Die SGV rechne mit jährlich 200‘000 Gästen auf der neuen Linie.

Reinhard will vom Stadtrat nun wissen, ob er die Bedürfnisse von SGV, KKL  und Luzern Tourismus abgeklärt habe, bevor er das Ja zur Juso-Initiative gab. «Wie kann der Stadtrat der SGV entgegenkommen, um die bequeme Erreichbarkeit der Schiffsstation für Gruppen sicherzustellen», fragt Reinhard. Und: «Werden die 26 Carparkplätze und die sechs Halteplätze im 2019 auch abgebaut, wenn keine adäquate Alternative für Carpark und -halteplätze vorhanden ist?»

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