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Die japanischen Besitzer veräussern alle Anteile Landis+Gyr geht an die Börse

2 min Lesezeit 03.07.2017, 11:35 Uhr

Landis+Gyr geht an die Börse. Die bisherigen Besitzer Toshiba und der Japanische Technologie-Staatsfond veräussern dabei ihre gesamten Anteile.

Die Landis+Gyr Holding AG gab am Montag seine Absicht bekannt, seine Aktien an der SIX Swiss Exchange zu kotieren (zentralplus berichtete). Der vorgesehene Börsengang soll voraussichtlich im dritten Quartal 2017 stattfinden. Die derzeitigen Aktionäre Toshiba Corporation (mit einem Anteil von 60% am Aktienkapital von Landis+Gyr) und der japanischen Technologie-Staatsfonds Innovation Network Corporation of Japan (im Besitz der verbleibenden 40%) planen bei diesem Börsengang die Veräusserung ihres gesamten Aktienkapitals.
 

Führender Anbieter integrierter Energiemanagement-Lösungen

Mit einem Umsatz von ungefähr USD 1,7 Mia. in dem zum 31. März 2017 endenden Geschäftsjahr, ist Landis+Gyr, ein weltweit führender Anbieter von Smart Metering- und Energiemanagement-Lösungen, der eine der branchenweit grössten installierten Messpunktebasen mit über 300 Millionen Stromzählern betreibt. Mit seiner Branchenerfahrung von über 120 Jahren wirkte Landis+Gyr bei der Entwicklung der weltweiten Energieversorgungsindustrie an vorderster Front mit und ermöglichte den Übergang von herkömmlichen Stromnetzen zu sogenannten «Smart Grids».

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Das Unternehmen ist klarer Marktführer im Bereich der intelligenten Stromzähler (Smart Metering) – dem grössten Marktsegment der Messtechnik – und nimmt weltweit sowie in Nord- und Südamerika und der Asien-Pazifik-Region (ausgenommen China) den ersten Platz und in der Region Europa, Naher Osten und Afrika den zweiten Platz ein.

Das Unternehmen bietet Versorgungsunternehmen ein umfassendes Portfolio durchgängiger Advanced Metering Infrastructure-(AMI)-Lösungen an, welches die komplexesten Herausforderungen adressiert – von der Beherrschung erhöhter Netzkomplexität und schwankender Stromversorgung bis hin zum Management dezentraler Energieressourcen und zur Laststeuerung.

Vom Zählerhersteller zum Netzwerk-Profi

Andreas Umbach, designierter Präsident des Verwaltungsrates von Landis+Gyr, hält fest: «Das Unternehmen hat die Transformation von einem Zählerhersteller zum führenden Anbieter von Lösungen für Netzwerke und das Internet der Dinge in unserer Industrie erfolgreich gemeistert. Mit F&E-Investitionen von rund 9% des Gesamtumsatzes in den vergangenen drei Jahren sind wir gut positioniert, um die globalen Technologietrends für die Energieversorgungsindustrie entscheidend zu prägen.»

Das Wachstumspotenzial, der erwartete starke Cashflow-Ausweis sowie die solide Bilanz wird es Landis+Gyr nach dem Börsengang voraussichtlich erlauben, eine attraktive und nachhaltige Ausschüttungspolitik zu verfolgen. Für das Geschäftsjahr 2017 sieht das Unternehmen (vorbehaltlich rechtlicher Erwägungen) eine Dividendenausschüttung von mindestens dem Äquivalent von USD 70 Mio. in Schweizer Franken vor, die 2018 ausgezahlt werden soll. Ab 2018 erwartet Landis+Gyr eine Ausschüttung von mindestens 60% des Free Cashflows des Eigenkapitals.

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