Gesundheit & Fitness
Was das Spital nun genau baut

Das Luks gönnt sich eine neue Pathologie

er aufgestockte Ersatzbau ist Mitte 2024 bezugsbereit. (Bild: Visualisierung Luks)

Bevor es im Spital mit einer Behandlung losgehen kann, braucht es eine exakte Diagnose. Die Grundlage dafür liefert primär die Pathologie. Und genau diese braucht am Luks ein neues Zuhause. Die Gebäude sind veraltet und werden nun umgebaut.

Es ist schon fast ein antikes Gebäude, in welchem sich die Pathologie beim Luzerner Kantonsspital (Luks) versteckt. Das Institutsgebäude existiert seit 1933 und ist ein eingeschossiger Flachbau im Bauhausstil. Das Gebäude steht heute unter Denkmalschutz.

In den vielen Jahren haben sich die Bedürfnisse an ein Gebäude stark verändert, die Pathologie hat sich weiterentwickelt. Wie das Luks schreibt, habe man sich daher entschlossen, das benachbarte eingeschossige Werkstattgebäude zurückzubauen und durch einen 3-geschossigen Bau zu ersetzen.

Pathologie ist ein wichtiges Glied in der Spitalkette

Die neuen, grösseren Räume sind dringend nötig. Denn die Nachfrage in der Pathologie wächst stetig. «Damit kann die Luzerner Pathologie auch künftig ihre wichtige Rolle in der Gesundheitsversorgung wahrnehmen», sagt Prof. Dr. med. Joachim Diebold, Chefarzt Pathologie.

Das Luks habe auch ausserhalb des Spitals eine wichtige Rolle im Bereich der Diagnostik. «Wir sind Partner für alle Spitäler und für einen grossen Teil der Spezialarzt- und Hausarztpraxen der Region», erklärt Diebold. «Unsere Befunde sind für sie entscheidend, damit diese für ihre Patientinnen und Patienten die richtige Behandlung wählen können.»

Die Erschliessung erfolgt über eine von der Fassade abgesetzte Rampe ins Zentrum des Gebäudes. (Bild: Visualisierung Luks)

Für Arbeiten in Laborräumen seien optimale, gleichbleibende Lichtverhältnisse und ungestörte Arbeitsbedingungen extrem wichtig. Diesen Anforderungen wird der neue Bau erfüllen. Der aufgestockte Ersatzbau ist Mitte 2024 bezugsbereit.

Verwendete Quellen
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