Dorfkern-Projekt kommt auf 15,3 Millionen Franken Gemeinde Ruswil wird nicht zum «Beizer» im Dorf

2 min Lesezeit 03.11.2017, 11:00 Uhr

Bekanntlich werden mit der Verwirklichung des Projektes Dorfkern West auch die Räumlichkeiten des heutigen Café Chrämerhus in Ruswil erneuert. Im Hinblick auf die Belebung des Dorfkernes wäre es grundfalsch, diesen Ort der Begegnung nicht aufrechtzuerhalten.

Die Gemeinde beabsichtigt aber keinesfalls, das Café in eigener Regie zu betreiben, wie die Gemeinde Ruswil in einer Medienmitteilung schreibt. Es besteht die Absicht, den Betrieb zu verpachten oder eventuell im Stockwerkeigentum weiter zu veräussern. Gemeinderat und Planungskommission waren sich einig, dass es für das Planungs- und Bauprojekt ungünstig wäre, bereits im heutigen Zeitpunkt eine eigentumsmässige Abtrennung der Gastroräumlichkeiten vorzunehmen.

Nach einer Phase von Schuldenabbau ist es laut der Gemeinde Ruswil Zeit, in dringend erforderliche Projekte zu investieren. Mit dem vorgesehenen Neubau der Gemeindeverwaltung im Dorfkern West mit gleichzeitiger Sanierung des Chrämerhus will der Gemeinderat zwei dringende und unbestrittene Anliegen in einem erfüllen.

Gemeindeverwaltung soll erneuert werden

Einerseits will er das Bedürfnis nach einer zentralen, modernen und effizienten Gemeindeverwaltung stillen und andererseits einen gewichtigen Beitrag an die längst fällige Dorfkernerneuerung leisten. Personen, die seit längerem in Ruswil wohnen, wissen, dass schon jahrzehntelang über die Dorfkernerneuerung diskutiert wird, aber bis heute nichts gelungen ist.

Jetzt liege ein Gesamtkonzept vor, so die Gemeinde, mit dem Dorfkern West und dem Dorfkern Ost, beide aufeinander abgestimmt. Indem die Gemeinde nun im Dorfkern West gleichzeitig die Erneuerung des Dorfkerns und die Erneuerung der Gemeindeverwaltung lösen könne, werde Substanz geschaffen für die Zukunft. «Das ist eine nachhaltige Investition und nicht nur ein Ausgeben von Geld. Es liegt ein entscheidender Gegenwert vor», so die Gemeinde in ihrer Medienmitteilung. Kostenpunkt für das Gesamtprojekt: 15,3 Millionen Franken.


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