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Gegenbewegung Spange wehrt sich gegen «Reussportbrücke»
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Demonstrationszug gegen die Spange Nord durch die Luzerner Altstadt. (Bild: sah)

Widerstand hält an Gegenbewegung Spange wehrt sich gegen «Reussportbrücke»

2 min Lesezeit 01.11.2019, 17:02 Uhr

Um die Gegenbewegung Spange Nord war es ruhig, nachdem die Luzerner Regierung angekündigt hat, das Projekt nicht wie geplant umzusetzen. Nun wendet sie sich an die Öffentlichkeit. Und kündigt an, auch die nun vorgeschlagene Minimalvariante zu bekämpfen.

Die Gegenbewegung Spange Nord habe mit ihrer Kampagne aufzeigen können, dass städtische Verkehrsprojekte von den Einwohnern und Einwohnerinnen immer kritisch beurteilt werden, heisst es in einer Mitteilung. Dies «weil sie in ihrer Auswirkung einen sensiblen Bereich des Zusammenlebens berühren, ja oft bedrohen.»

Man habe die Ergebnisse der unabhängigen Studie (zentralplus berichtete) inzwischen studiert und sei zum Schluss gekommen, dass auch die vom Regierungsrat vorgeschlagene Variante «Inbetriebnahme Anschluss Luzern-Lochof mit Brücke über die Reuss» nicht zielführend sei.

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«Sie war schon Teil des ursprünglichen Gesamtprojekts Spange Nord und stellt einen unzumutbaren Eingriff in die betroffenen Quartiere dar», teilt die Organisation mit. Zur grossen bestehenden Belastung werde noch zusätzlicher Verkehr generiert und durch die Quartiere geführt, was spürbare negative Veränderungen zur Folge haben werde. «Damit wird in erster Linie den Bedürfnissen des motorisierter Individualverkehr (MIV) entsprochen. Wir wollen aber einen konsequenten Ausbau des ÖV und die Förderung des Langsamverkehrs.»

Massnahmen am Schlossberg werden abgelehnt

Die Gegenbewegung Spange Nord lehne auch die im Bericht empfohlenen Massnahmen im Rahmen eines «Basisausbaus» (Schlossberg, Friedentalstrasse, Spitalstrasse, Kreuzstutz, Kasernenplatz) ab. Diese sehen unter anderem die Verkleinerung des Schulhausplatzes Maihof vor (zentralplus berichtete). «Auch diese sollen nur die Situation für den MIV verbessern und verlangen «notwendige» Eingriffe in die Quartiere, die nicht weit vom bisherigen Projekt der Spange Nord entfernt sind.» Man wehre sich mit aller Entschiedenheit gegen diese Pläne, die einer etappenweisen Umsetzung der Spange Nord gleichkommen würden.

Man halte daher an der gestarteten Kampagne fest und engagiere sich weiterhin für eine Stadt ohne die geplanten zusätzlichen Brücken, Strassen oder Tunnel.

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