FC Luzern
Nach der Vorrunde ist Schluss

FCL: Christian Gentner gibt seinen Rücktritt bekannt

Bald ist Schluss: Am Ende der Vorrunde wird Christian Gentner seine Fussballschuhe an den Nagel hängen. (Bild: Martin Meienberger/freshfocus)

Der deutsche FCL-Spieler Christian Gentner hat seinen Rücktritt bekanntgegeben. Er wird noch bis zum Ende der Vorrunde für Luzern spielen.

Für den FC Luzern war der Transfer von Christian Gentner ein grosser Coup. Mit ihm verpflichtete der Verein einen erfahrenen und altgedienten Bundesliga-Profi. Gentner absolvierte in Deutschland über 400 Bundesligaspiele und wurde mit Stuttgart und Wolfsburg je einmal Meister.

Gross waren darum in Luzern die Erwartungen an den Mittelfeldspieler. Diese konnte Gentner nur teilweise erfüllen. In der verkorksten vergangenen Saison gelang es auch dem Routinier nicht, den Unterschied auszumachen und den FCL in ruhige Fahrwasser zu führen (zentralplus berichtete). Sinnbildlich für seine durchzogenen Leistungen steht die Tatsache, dass er in der vergangenen Saison in 40 Einsätzen kein einziges Tor für die Luzerner erzielte.

Gentner hört auf

Mit seinem Treffer bei der 6:0-Gala gegen Winterthur gelang Gentner endlich die Erlösung. Und prompt gibt er am Tag darauf seinen baldigen Rücktritt vom Fussball bekannt. Wie der FC Luzern in einer Mitteilung bekannt gibt, wird Gentner nach der Vorrunde seine Fussballschuhe an den Nagel hängen. Somit bleiben ihm noch elf Spiele in seiner aktiven Karriere als Fussballer.

Für ihn geht es danach als Leiter Lizenzspielerabteilung beim VfB Stuttgart weiter. «Christian hat uns zu jederzeit transparent und ehrlich über seine Pläne informiert», sagt FCL-Sportchef Remo Meyer zum Rücktritt von Christian Gentner.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge beurteilt Christian Gentner seinen Entschluss, die Fussballschuhe an den Nagel zu hängen: «Ich bin mir bewusst, dass sich nun ein Kapitel in meinem Leben schliesst, welches für meine Familie und mich absolut prägend war. Ich glaube auch, dass ich das Kabinenleben und den sportlichen Wettkampf vermissen werde, denn ich bin Fussballer durch und durch.»

Er freue sich allerdings, dem Fussball in seiner neuen Funktion in Stuttgart treu zu bleiben. Zuletzt bedankt er sich auch beim FC Luzern: «Ich fühlte mich beim Klub und in der Region auf Anhieb wohl und durfte dabei tolle Menschen innerhalb und ausserhalb des Klubs kennenlernen. Auch war der Klub sofort bereit, mir den Einstieg beim VfB Stuttgart nach der Profikarriere zu ermöglichen, und dafür möchte ich mich aufrichtig bedanken.»

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