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Dario Burch: Winter in Neuseeland
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Ungewohnte Tierwelt mit Seehunden und Pinguinen an Neuseelands Küste. (Bild: Dario Burch)

Sommertraining am anderen Ende der Welt Dario Burch: Winter in Neuseeland

3 min Lesezeit 01.10.2019, 11:04 Uhr

Jedes Jahr, wenn in der Schweiz Hochsommer herrscht und die meisten Menschen nur einen Gedanken an den Winter verlieren, wenn sie gerade eine Abkühlung brauchen, beginnt in Neuseeland die Wintersaison. Für den Buchrainer Snowboarder Dario Burch eine willkommene Gelegenheit, einen Monat ohne Unterbruch auf dem Board zu stehen – und eine ungewohnte Umgebung kennen zu lernen.

Nach zwei Jahren, in denen ich wegen ständiger Verletzungen viel zu wenig zum Snowboarden gekommen bin, habe ich mich entschieden, nach Neuseeland zu reisen. Ich verbrachte einen Monat mit dem Swiss-Snowboard-Team in Wanaka, einem kleinen Örtchen ungefähr 40 Minuten von Cardrona, dem Skigebiet, entfernt.

Einerseits sollte dieser Trip als Teil der Vorbereitung für die kommende Saison helfen. Gleichzeitig bot sich so die Möglichkeit, diesen Teil der Welt mal ein bisschen kennenzulernen.

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Anreise

Die Woche vor der Reise herrschte eine gewisse Nervosität, da es schon zwei Jahre lang her war, seit ich das letzte Mal auf einen Snowboard-Trip ging. Ich wusste nicht wirklich, ob ich durch diesen Monat meine Vorfreude auf den Winter aufbauen werde oder ob meine Motivation danach schwinden wird. Ich war mir auch nicht sicher, ob es mir gelingen wird, alle Tricks, die ich schon so lange nicht mehr gemacht habe, wieder zu erlernen.

Doch als ich mich auf den Weg machte, wandelte sich die Nervosität mit jeder der 36 Stunden Reisezeit mehr in Aufregung und Vorfreude.

Snowboarden

Eineinhalb Tage nach dem Abflug in der Schweiz kam ich im kleinen, aber feinem Städtchen Wanaka an. Bereits am Tag darauf gings dann schon zum ersten Mal auf den Schnee in Cardrona.

Wie ich schnell feststellte, können sich die Bedingungen extrem schnell verändern, da das Wetter vom Meer beeinflusst wird. So war es des Öfteren etwas windig, nichtsdestotrotz trafen wir es ziemlich gut mit dem Wetter.

Der Snowpark eignete sich sehr gut, um das Gefühl auf dem Snowboard wiederzuerlangen sowie auch die meisten Tricks mal wieder zu machen.

Die Reise hat sich meiner Meinung nach sehr gelohnt, da ich das erste Mal seit einer gefühlten Ewigkeit mal wieder einen Monat ohne Unterbruch, ausser einer viertägigen Erkältung, snowboarden konnte.

Neben der Zeit auf dem Snowboard reicht es Dario Burch unter anderem für einen Ausflug nach Dunedin. (Bild: zvg)

Sightseeing

An den Schlechtwettertagen und während Wettkampfpausen hat es auch für ein paar Ausflüge gereicht. So sind wir einmal nach Dunedin, eine Stadt an der Küste etwa dreieinhalb Stunden entfernt, gefahren. Nebst der ungewohnten Tierwelt mit Seehunden und Pinguinen war vor allem das grossflächig unbesiedelte Land mal eine schöne Abwechslung.

Genau diese Ausflüge neben dem Snowboarden sind es, was die Erinnerungen an diese Reisen im Endeffekt prägen. Denn Snowboarden ist schlussendlich an den meisten Orten wieder mehr oder weniger dasselbe. Doch die verschiedenen Länder und Kulturen werden mir für immer in Erinnerung bleiben. 

Ich kann mit Sicherheit sagen, dass dies eine Reise sein wird, die mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird. Es hat auf dem Snowboard endlich mal wieder alles gepasst, auch dass dies gerade in einem so anderen Teil der Welt geschah. So kann ich mit Sicherheit sagen, dass sich diese Reise gelohnt hat.

Neben der Zeit auf dem Sportgerät gab es Zeit für Ausflüge in die Natur. (Bild: zvg)

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