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Umzingelt von Krankheitserregern – was der Gesundheit wirklich hilft
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Zuverlässig, wie jedes Jahr, gehen die Grippeviren um. (Bild: Elena Müller)

*hust und schnief* an der Uni Luzern Umzingelt von Krankheitserregern – was der Gesundheit wirklich hilft

3 min Lesezeit 09.12.2019, 10:55 Uhr

Es ist wieder diese Zeit im Jahr. Kommilitonen zwingen sich an die Uni trotz verstopfter Nase, schmerzenden Gliedmassen und geschwollenen Augen. Schon klar – es ist eben wieder diese Zeit im Jahr. Alle krank. Alle im Prüfungsstress. Was uns als Lösung vorgegaukelt wird und was wirklich hilft.

Im Vorlesungssaal sitzend, schnieft und trieft es um mich herum. In der Bibliothek lesend, schnäuzt und niest es um mich herum. Im Seminar zuhörend, die Diskutierenden um mich mit rauer Stimme ächzend.

Mich Glückspilz hat es noch nicht erwischt. Aber ganz ehrlich: Am liebsten würde ich bewaffnet mit Mundschutz, Desinfektionsmittel und Vitaminbomben an die Uni kommen. Noch lieber würde ich sogar zu Hause bleiben. Aber genau hier drin verbirgt sich ja die Krux. Schliesslich stehen bald wieder Prüfungen an, und um diese zu bestehen, muss ich nun mal die Vorlesungen besuchen und mit Menschen interagieren. Aber gesund bleiben muss ich dazu ja auch. Was tun?

Wer hat schon Zeit und Geld?

«Zehn Lebensmittel, die dein Immunsystem stärken», «Mit diesen Tipps und Tricks wirst du deine Erkältung wieder los», «Dieser neue Vitaminkomplex hält dich garantiert gesund.» Egal wohin ich gehe, mit solchen Slogans werde ich ständig konfrontiert. Iss gesund, bewege dich genug, stopfe dich mit fraglichen Vitaminpräparaten voll, dann bleibst du fit.

Ist ja alles schön und gut. Aber sorry, ich habe leider gerade nicht so Zeit, eigene Sprossen zu ziehen und mir mein Superfood-superhealthy-Wundermüsli selbst zu backen. Ausserdem freut es mein Portemonnaie auch nicht gerade, wenn ich ständig überteuerte Vitaminpräparate einwerfe. Wie zur Hölle soll ich da gesund bleiben?

Strategien, die sich wirklich bewährt haben

Ich will mich ja nicht als Überlebenskünstlerin darstellen, aber immerhin bin ich bis jetzt gesund geblieben. Hier nun also meine fundiert geprüften Strategien, gesund zu bleiben:

1. Kuscheln

Erst kürzlich habe ich gelesen, dass Berührungen und Nähe gut für unser Immunsystem sind. Mal ehrlich, wir kuscheln doch viel zu selten und einfach mal wieder in den Arm genommen zu werden, ist doch schön.
Dabei werden so viele Bakterien ausgetauscht – das kann nur gesund sein! Also lass mal wieder «free hugs» verteilen.

2. Ein bisschen Sport schadet wohl doch nicht

Okay, ich gebe es zu. Ich treibe Sport und esse brav mein Gemüse auf. Schaden tut es auf jeden Fall nicht. Solange es Spass macht. Und aus meiner Sicht macht es am meisten Spass, wenn ich mit Freunden Sport treibe. Also schnapp dir dein Gspändli, lüftet eure Köpfe und kuschelt danach auch noch gleich eine Runde.

3. Planen hilft

Ich mag dir vielleicht wie eine Mentaltrainerin vorkommen, welche dir eigentlich nichts Neues erzählt. Aber aus irgendeinem Grund hast du meinen Text ja bis hierhin gelesen. Und auch wenn es keine bahnbrechende Erkenntnis ist; Lernzeit zu planen und einzuteilen, hilft echt. Denn dann plane ich auch Pausen richtig ein und kann diese deshalb erst richtig geniessen. Und wenn die Pause aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen mal etwas länger dauert – tant pis. Immerhin geht Gesundheit ja vor.

4. Einfach mal krank sein, okay?

Letzteres wirft bei mir aber noch eine Frage auf. Was wenn es einfach okay ist, einmal krank zu sein? Ständig verschleimt und hustend zu lernen, ist eben auch nicht so sexy. Besser ist es doch, ein oder zwei Tage richtig flach zu liegen und dann wieder mit mehr Energie in die Lernphase zu starten.

Ich für meinen Teil übe mich noch etwas im Gesundbleiben, indem ich mich an meine eigenen Strategien zu halten versuche. Wie ich dabei dem Prüfungsstress standhalte, wird sich zeigen.

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