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«S esch Määs be de Uni!»
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«Das Studi-Leben ist mit der Määs gerade etwas bunter. Und lauter.» (Bild: Pixabay)

6 Pros und 6 Contras zum Uni-Leben während der Määs «S esch Määs be de Uni!»

4 min Lesezeit 14.10.2019, 11:03 Uhr

Die Määs hat begonnen, was an sich schon ein Grund zum Feiern ist. Die Feststände glitzern, das Publikum feiert sich selbst und die Atmosphäre ist heiter bis feucht-fröhlich. Welche Hochgefühle die Traditionsmesse ermöglicht und welche Wermutstropfen sie bereithalten kann, weiss unsere Campus-Bloggerin.

Exakt 6 Vorteile und 6 Nachteile habe ich an der Lozärner Määs gefunden. Dabei wird klar, dass die Messezeit den Studis das Leben ziemlich versüssen kann. Aber nur denjenigen, die nicht übertreiben.

Vorteil 1: Allen voraus: die Attraktionen!

Ich persönlich teste mein Glück gerne bei der Tombola. Doch sicherlich finden auch die weniger beglückten Määs-Besucherinnen unter uns etwas, das gefällt! Vielleicht riskierst du gerne Zähne auf dem Auto-Scooter, vergisst deine Seminararbeit auf dem Chaos-Pendel oder turtelst auf dem Nostalgiekarussell rum – im Notfall bringe ich dir einen Ballon, da wird wirklich niemandem schlecht davon.

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Vorteil 2: Maronis statt Zigis

Diese Aschenbecher direkt beim Eingang könnten generell vorteilhafter platziert sein. Doch während der Määs ist mit ein wenig Glück alles anders… Mit dem richtigen Lüftchen schwadert der Duft von Popcorn, Raclette, gebrannten Mandeln, Maronis und neuerdings auch Churros bis zur Unipforte hinüber. Ein Fest für die Nase!

Vorteil 3: Eine bessere Gruppenaktivität als Lesekreise

Bist du ein Frischling an der Uni und hast noch keine Crew? Die Määs ist die perfekte Gelegenheit, in einem abwechslungsreichen Umfeld neue Freundschaften zu knüpfen! Wer kann Glühwein oder gebrannte Maroni schon ablehnen… und das bringt uns auch schon zum nächsten Vorteil:

Vorteil 4: Adrenalin sorgt für Glücksgefühle

Ihr sitzt nebeneinander im Seminar und versteht euch prächtig. Du bist dir aber nicht sicher: Ist da wirklich was in der Luft? Das Kennenlernen ist schwierig, wenn vorne jemand die ganze Zeit etwas erklären möchte. Also nimm deinen Mut zusammen und frage, ob er oder sie sich mit dir aufs Chaos-Pendel getraut…

Vorteil 5: Imbisse. Wo. Man. Hinsieht.

Ob Raclette, herbstliche Snacks, Leckereien der Confiserie oder Glarnerspezialitäten – während zwei Wochen eröffnet sich dem Luzerner Studierenden eine breite Palette an Optionen, um sich über den Mittag zu verköstigen. Doch aufgepasst: die Verlockung, einfach da zu bleiben und nicht mehr in Richtung Uni zurückzukehren, ist ernst zu nehmen…

Vorteil 6: Liebe (Weihnachts-)Streber…

Du gehörst zu den Leuten, die immer alles eine Woche zu früh bereit haben? Gratuliere, ich beneide dich! Was aber sogar ich realisiert habe, ist, dass man auf der Määs eine super Gelegenheit hat, Inspirationen zu sammeln für Weihnachtsgeschenke. Man muss nicht einmal in die Altstadt rüber, sondern kann auf «seiner» Seite der Reuss bleiben.

«Das Glänzen der Ballone kann am Bibliotheksfenster ganz schön ablenken.» (Bild: Pixabay)

Nachteil 1: Überfüllte öV

Besonders zum Feierabend und gegen das Wochenende hin spürt man die Besucher, welche zusätzlich in Luzern verkehren. Nur haben die nicht einen langen Tag an der Uni verbracht, sondern bringen ihre überzuckerten Kinder wieder nach Hause. Rette sich wer kann!

Nachteil 2: «Öffentliche WCs»

Die Toilettenanlage im EG ist sowieso schon ziemlich klein geraten. Doch während der Määs wissen erfahrene Besucher, dass sie an der Uni einen Porzellan-Thron statt Toitoi finden. Also liebe Studis: ab ins UG1.

Nachteile 3-5: «Alle haben Spass, ausser ich»

3) Zuerst sind da die Massen. Während man sich der Uni nähert, hüpfen einem Kinder um die Beine, welche mit ihren Opas auf die Määs dürfen. Am liebsten würde man da seinen Rucksack stehen lassen und sich auch an die Hand einer Oma hängen!

4) Dieser Punkt verstärkt sich, wenn man in der Bibliothek an der Fensterfront sitzt. Das Glänzen der Ballone zieht den Blick zum See und die freudigen Gesichter lassen einem die Lektüre vergessen.

5) Die Spitze des Leides wird ironischerweise zuoberst in der Uni erreicht, am weitesten weg von den Massen. Da gibt es Seminarräume, welche die Fenster zum Innenhof haben, wo ansonsten kreischende Möwen zu hören sind. Doch während der Määs hört man in regelmässigem Abstand das Kreischen der Achterbahnbesucher. Nämlich von jenen Helden, die auf dem Freier-Fall-Ding geschätzte 30 Meter in die Höhe gefahren werden, dann die Aussicht geniessen und von einem Moment auf den anderen in die Tiefe rasseln.

Nachteil 6: Das Studi-Budget

Nichts ist gratis im Leben. Wenn zwei Wochen lang jeden Tag die Verlockungen rufen, muss man sich schon beherrschen können. Denn bis Ende Monat sind doch noch ein paar Tage übrig und das Studi-Budget soll auch dann noch fürs Essen reichen!

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