Leserbrief zum Zuger Hochhausreglement «Abschotten und Einfrieren war noch nie eine Lösung»

1 min Lesezeit 20.11.2017, 12:49 Uhr

Die Digitalisierung verändert alles – deshalb muss man flexibel und offen bleiben, findet SVP-Parlamentarier Bruno Zimmermann. Deshalb macht er sich im Leserbrief stark für das neue Hochhausreglement, dass seiner Meinung nach klare Grenzen setz und dennoch Spielraum biete.

Als Projektleiter in der IT weiss ich, dass die Digitalisierungswelle unser Leben total verändern wird. Aber wie dies geschehen wird und welche Branchen und Berufe als nächste betroffen sind, kann ich nicht sagen. Die Unsicherheit ist gross. Was tut man in so unsicheren Zeiten? Die Antwort ist eigentlich einfach: Wir versuchen möglichst flexibel und offen zu bleiben, um für viele Entwicklungen gerüstet zu sein.

Genau diese Absicht verfolgte die Stadt mit dem Hochhausreglement. Ein vernünftiger Rahmen, der klare Grenzen setzt (keine Hochhäuser am See, keine in der Altstadt, Neustadt, am Hang und in der Ebene!), aber trotzdem einen gewissen Spielraum für höhere Bauten im Bereich der Baarerstrasse lässt. Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Gegner des Reglements diese offene Haltung nun mit einem Hochhaus-Verhinderungsreglement torpedieren wollen.

Abschotten und Einfrieren war in schwierigen Zeiten noch nie eine Lösung. Wenn sich ein Unternehmen der Digitalisierung verschliessen würde, wäre dies der sichere Untergang. Auch der Stadt Zug können wir eine solche Politik der Angst nicht zumuten. Deshalb gibt es am 26. November nur ein klares Ja zum Hochhausreglement.

Bruno Zimmermann (SVP)
Vizepräsident Grosser Gemeinderat Stadt Zug
Schulkommission Stadtschulen Zug

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