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22,3-Millionen-Bau in Steinhausen fertiggestellt
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Der Neubau in Steinhausen. (Bild: zvg)

Amt für Verbraucherschutz bezieht Neubau 22,3-Millionen-Bau in Steinhausen fertiggestellt

2 min Lesezeit 30.06.2017, 17:01 Uhr

Das Warten hat sich gelohnt: Das kantonale Amt für Verbraucherschutz (AVS) kann dank dem Neubau in Steinhausen die Abteilungen für Lebensmittelkontrolle und Veterinärwesen zusammenziehen und damit entsprechende Synergien nutzen. Über den gelungenen Bau freuen sich gleich zwei Direktionen.

Freude herrscht bei der Übergabe des Neubaus in Steinhausen nicht nur bei Regierungsrat Urs Hürlimann, sondern auch bei seinem Amtskollegen Martin Pfister. Der Baudirektor stellt zufrieden fest, «dass sich der Neubau als kompakter dreigeschossiger Baukörper, der sich gut in die Topografie und die bestehende Bebauung einfügt, präsentiert.» Und Gesundheitsdirektor Martin Pfister ergänzt: «Die Freude ist gross, nicht nur bei mir als Gesundheitsdirektor und Amtsleiter Rainer Nussbaumer, sondern auch bei den Mitarbeitern. Sie konnten seit dem Umzug Anfang April die Vorzüge des neuen Gebäudes kennenlernen. Die hohe Arbeitsplatzqualität ist sehr motivierend und unterstützt die tägliche Arbeitsleistung positiv.»

Im Innern überzeuge der Neubau, so Urs Hürlimann, durch seine überlegte Raumanordnung rund um ein zentrales Atrium. Der Bau- und Energiedirektor weist auch auf das überzeugende Energiekonzept hin. «Es basiert auf der Nutzung von gespanntem Grundwasser, das sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen genutzt werden kann.» Im Erdgeschoss sind die Büros, Sitzungszimmer und Aufenthaltsräume des AVS untergebracht. Die Labors befinden sich alle im 1. Obergeschoss. Die Nutzung des 2. Obergeschosses ist noch nicht festgelegt.

Das Atrium ist das Herzstück

Der Neubau des AVS ist als dreigeschossiger kompakter Baukörper hinter dem bestehenden Amt für Lebensmittelkontrolle angeordnet. «Herzstück des neuen Gebäudes ist das zentrale Atrium, das die Büro- und Laborräume der beiden Ämter miteinander verbindet», erklärt Architekt Markus Schietsch. Als transparentes Zentrum ermögliche der Atriumraum den Mitarbeitern des AVS «ein offenes und kommunikatives Zusammenarbeiten sowie einen Ort für den gegenseitigen Austausch.»

Den Anforderungen der jeweiligen Nutzung entsprechend erhalte jedes Geschoss ein auf die funktionalen Bedürfnisse angepassten Fenstertypus, betont Schiertsch. «Die effiziente Grundrissanordnung ermöglicht ein kompaktes, ökonomisches Volumen, das von einem umlaufenden Grünraum eingefasst wird.»

Neubau kostete 22,3 Millionen Franken

Der Kanton Zug führt seit 2009 ein Amt für Verbraucherschutz (AVS). Entstanden ist die Verwaltungseinheit aus der Zusammenlegung des Amtes für Lebensmittelkontrolle und dem Veterinäramt. Räumlich operiert das junge Amt allerdings noch nicht als Gemeinschaft, sondern nach wie vor getrennt an den beiden Ursprungsstandorten in Steinhausen und Zug. Der Kantonsrat beschloss im Mai 2010 einen entsprechenden Neubau in Steinhausen und bewilligte dafür einen Objektkredit von 22,3 Millionen Franken.

Der Rat anerkannte die zahlreichen Vorzüge eines Neubaus, namentlich den Umstand, auf diese Weise die angestrebten Synergien der Ämterfusion nutzen zu können. Der Entscheid war aber auch deshalb unbestritten, weil das alte Labor der Lebensmittelkontrolle ohnehin hätte ersetzt werden müssen und weil für den geplanten Neubau ein kantonseigenes Grundstück an der Steinhauserstrasse 50 in Steinhausen zur Verfügung stand.

 

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