Zwischennutzungen sollen Pilatusplatz beleben
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Die Birken auf dem Pilatusplatz-Areal sollen einem Hochhaus weichen. (Bild: jal)

Luzerner SP verlangt einen Runden Tisch Zwischennutzungen sollen Pilatusplatz beleben

1 min Lesezeit 15.08.2017, 09:41 Uhr

Provisorisch ummantelte Bäume prägen den Pilatusplatz seit Jahren. 2022 soll ein Hochhaus auf dem Areal gebaut werden. Bis dahin will die SP den Platz für Zwischennutzungen bereit stellen.

Der Pilatusplatz in der Stadt Luzern erhält bald ein neues Gesicht: Im Februar hat das Parlament seinen Segen für die Planung eines Hochhauses gegeben. Vorgesehen ist, dass das Areal ab 2022 überbaut wird.

Bis dahin soll der Platz für Zwischennutzungen zur Verfügung stehen, verlangt die SP in einem dringlichen Postulat. Darin wird der Stadtrat gebeten, möglichst bald eine Runden Tisch mit allfälligen Interessierten, Experten und der ansässigen Bevölkerung zu organisieren. Die SP denkt dabei unter anderem an die städtische Wirtschaftsförderung, Wirtschaftsverbände, Neubad, Kulturinstitutionen, Experten der Hochschule Luzern und Vertreter des Quartiervereins.

Sinnvollere Nutzung

Für die Postulanten steht fest, dass der zentral gelegene und optimal erschlossene Boden bis zum Start der Bauphase sinnvoller als bisher genutzt werden soll. Das provisorisch errichtete «Schmitte-Wäldli» entspreche nicht der gewünschten Qualität, wie die Stadt mit leerstehenden Baulücken umgehen soll.

Die SP schlägt vor, eine Zwischennutzung in Form von provisorisch errichteten Gewerbe-, Atelier- und Showräumen zu prüfen und bei Interesse möglichst bald die Fläche beim Pilatusplatz in einem Projektwettbewerb auszuschreiben. Der Fokus soll besonders auf den wirtschaftlichen Aspekt gelegt werden.

Erst vor wenigen Tagen hat die SP mittels Motion eine Aufwertung des Bundesplatzes verlangt (zentralplus berichtete).

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