Rigi Charta 2030: Nun wird’s konkreter
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Die Rigikette. (Bild: Wikipedia/CC)

Ziel: Eine nachhaltige Entwicklung am Berg Rigi Charta 2030: Nun wird’s konkreter

2 min Lesezeit 19.08.2020, 16:11 Uhr

Die Rigi Charta 2030 verpflichtet. Sie verpflichtet die Unterzeichnenden zu einer nachhaltigen Entwicklung auf der Rigi. Um die definierten Charta-Grundsätze zu konkretisieren, erarbeitet eine Arbeitsgruppe unter der Projektleitung der RigiPlus AG und mit Unterstützung der Hochschule Luzern in den kommenden zehn Monaten einen darauf abgestützten Entwicklungsplan.

Die Entwicklung der Rigi, insbesondere die Zunahme der touristischen Nutzung, wurde in jüngster Zeit intensiv diskutiert (zentralplus berichtete). Diverse Organisationen und Unternehmen erarbeiteten 2019 in einem strukturierten Dialog zum Thema «Nachhaltige Entwicklung auf der Rigi» die sogenannte Rigi Charta 2030. Wie in der Charta vorgesehen folgt nun in einem zweiten Schritt die Konkretisierung der Charta-Inhalte.

Eine Arbeitsgruppe erarbeitet unter der Projektleitung der RigiPlus AG und mit Unterstützung der Hochschule Luzern in den kommenden zehn Monaten im Rahmen eines Projekts einen Entwicklungsplan. Das Stichwort: Nachhaltige Entwicklung. Dabei sollen Messgrössen und Zielwerte als Basis für ein kontinuierliches Monitoring festgelegt werden.

Zudem soll ein Projekt- und Massnahmenportfolio entwickelt werden, welches es ermöglichen wird, zukünftige Entwicklungen gemeinsam zu priorisieren und systematisch zu planen und so zu einer nachhaltigen Entwicklung der Rigi beizutragen. Dies schreibt die Rigi Bahnen AG in einer Mitteilung.

Rigi Konferenz im März 2021 geplant

Das Projekt sieht vor, dass der Entwicklungsplan erstmalig an der Rigi-Konferenz im März 2021 der breiten Öffentlichkeit vorgestellt wird. So werden Betroffene und Beteiligte frühzeitig über anstehende Projekte informiert und aktiv in den Entwicklungsprozess einbezogen.

An Informationsveranstaltungen und durch bilaterale Gespräche werden die Anspruchsgruppen laufend in den Prozess einbezogen. «Zudem wird der Projektfortschritt zukünftig auf einer Projektwebseite einsehbar sein», sagt Jeanine Züst, Projektleiterin und Geschäftsführerin der RigiPlus AG.

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