Stadt und Kanton lehnen Vorschlag der IG Pilatusplatz ab
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Die Stadt und der Kanton Luzern beharren auf ihren Plänen: Sie lehnen den Vorschlag der IG Pilatusplatz ab. (Bild: les)

Verkehrsführung in der Stadt Luzern Stadt und Kanton lehnen Vorschlag der IG Pilatusplatz ab

2 min Lesezeit 01.12.2020, 09:04 Uhr

Die Stadt und der Kanton Luzern lehnen den Vorschlag der IG Pilatusplatz für eine neue Verkehrsführung am Pilatusplatz ab. Dies, weil die massgebenden Projektziele, Rahmenbedingungen und Normen nicht eingehalten werden könnten.

Am und rund um den Pilatusplatz planen die Stadt und der Kanton Luzern, gemeinsam mit der Real und der Ewl eine umfassende Sanierung und Erneuerung. Dazu gehört die behindertengerechte Anpassung der Bushaltestellen und die Erneuerung vieler Werkleitungen. Mit Letzterer wurde bereits begonnen.

Was die Verkehrsführung angeht, wird die Stadt an der sogenannten Y-Lösung festhalten (zentralplus berichtete). Dies, weil die Lösung den gesamten Bereich der Obergrundstrasse zwischen Stadthaus und Inselbau zu einem grossen Teil vom Verkehr befreien und aufwerten soll.

IG will Parkplätze sichern

Dagegen sträubt sich die IG Pilatusplatz mit einem Vorschlag zum Erhalt der Parkplätze. Denn: Sollte die Y-Lösung der Stadt umgesetzt werden, würde sich die Anzahl Parkplätze um den Inselbau reduzieren. Nun wird aber klar: Die Stadt und der Kanton halten wenig von diesem Vorschlag und lehnen diesen ab. Das teilt die Stadt Luzern in einer Mitteilung mit.

Der Vorschlag der IG sieht vor, neben der bestehenden Parkierung beim Inselbau eine Fahrgasse zu realisieren. Mitteils einer neuen Trenninsel soll sie gegenüber den anderen Fahrspuren abgegrenzt werden – identisch der Parkplatzsituation auf Seite Hallwilerweg.

Analyse zeigt: Vorschlag ist nicht mit den Plänen zu vereinbaren

Analysen der Stadt und des Kantons Luzern zeigen aber, dass dieser Vorschlag nicht mit ihrem Vorhaben zu vereinbaren ist: Behindertengerecht ausgestaltete Bushaltestellen seien mit dem Vorschlag der IG nicht umsetzbar, die Haltekante müsse nämlich von den Busfahrern durchgehend parallel angefahren werden können, was mit dem Vorschlag nicht mehr möglich wäre.

Auch die Veloverkehrsanlage, die ein wichtiges Projektziel und eine Massnahme aus dem kantonalen Bauprogramm und dem Agglomerationsprogramm des Bundes ist, hätte mit der Umsetzung des IG-Vorschlags keinen Platz mehr. Zu guter Letzt wäre die Verkehrssicherheit auf dem Pilatusplatz nicht mehr genügend gewährleistet. Die Fahrspuren müssten nämlich für die Einrichtung einer separaten Parkplatzzufahrt stark verschmälert werden. Aussderdem würde der Fussgängerstreifen am Hirschengraben gefährlicher.

Mit diesen Erkenntnissen kommen die Stadt und der Kanton Luzern zum Schluss, dass der Vorschlag der IG Pilatusplatz nicht bewilligungsfähig ist.

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