Stadt Luzern eröffnet neue Workout-Parks fürs Training an der frischen Luft
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Auf der Lidowiese können sich Sportfreaks jetzt so richtig austoben. (Bild: Stadt Luzern)

Unbeliebter «Muskelprotz» wurde verbannt Stadt Luzern eröffnet neue Workout-Parks fürs Training an der frischen Luft

2 min Lesezeit 5 Kommentare 22.04.2021, 11:22 Uhr

Corona hat den Trend befeuert: Kleinsportanlagen, um draussen seine Fitness zu trainieren, sind auch in Luzern beliebt. Jetzt gibt es zwei neue Angebote – im Lido und beim Schulhaus Unterlöchli. Und dieses Mal hat die Stadt Luzern sich bemüht, nicht erneut in ein politisches Fettnäpfchen zu treten.

Die Stadt Luzern wird sportlicher: Wie sie mitteilt gibt es neu eine Pumptrack-Anlage beim Schulhaus Unterlöchli und einen Workout-Park mit Outdoor-Fitnessgeräten auf der Lidowiese. Die beiden Anlagen stehen Fitness-Freaks ab sofort zur Verfügung. Sie können nun also coronakonform draussen trainieren.

Ziel der Kleinsportanlagen ist die Schaffung niederschwelliger und öffentlich zugänglicher Sportangebote f, wie die Stadt mitteilt. Das Gesamtkonzept sehe in den folgenden drei Jahren jeweils eine weitere Kleinsportanlage vor (zentralplus berichtete).

Die Lidowiese sei heute schon ein beliebter Treffpunkt für Freizeit und Sport. Die Nutzungsmöglichkeiten der Outdoor-Fitnessgeräte sei sehr vielfältig, schreibt die Stadt weiter. Eine Infotafel erläuterte einzelne Übungen und weise auf die Nutzungsregeln der Anlage hin.

Dabei zeigt die Stadt mehr Feingefühl als auch schon. Statt eines «Muskelprotzes» zeigt auf der Erklärtafel eine eher rundliche Person die eine Übung vorzeigt – die andere Übung eine Frau. Genau wie die SP-Politikerinnen jüngst in einem Vorstoss gefordert hatten (zentralplus berichtete). Dies nachdem der erste Workout-Park in der Stadt Luzern im Sommer 2019 auf der Ufschötti eröffnet worden war.

Statt eines Muskel-Manns werden die Übungen jetzt von eher rundlichen Figuren vorgezeigt.

Kosten von insgesamt 100’000 Franken

Beim Schulhaus Unterlöchli gibt es nun einen neuen Pumppark. Die asphaltierten Wellen können von Kindern und Erwachsenen mit BMX, Velos, Kickboards, Laufrädern, Inlineskates oder Skateboards befahren werden.

Es gilt, den Kurs durch schwungvolle Auf-und-ab-Bewegungen – dem sogenannten Pumpen – und ohne zu pedalen oder anzuschieben zu absolvieren. «Die Vorfreude und das Interesse der Jugendlichen im Gebiet Unterlöchli waren bereits im Vorfeld und während der Bauphase zu spüren», heisst es in der Medienmitteilung der Stadt.

Die Planungs- und Baukosten betrugen für die Kleinsportanlage auf der Lidowiese rund 35’000 Franken und für den Pumppark im Unterlöchli 65’000 Franken.

Der Pumptrack im Unterlöchli kostete 65’0000 Franken.

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5 Kommentare
  1. Yannick, 25.04.2021, 11:40 Uhr

    Danke für die Anlage, die ich fortan in meine Laufstrecke integrieren werde.

  2. Aschi, 22.04.2021, 17:05 Uhr

    Die Testosteron-Ausschüttung in diesen Parks ist übrigens bei Strafe untersagt!

  3. Hugo Ball, 22.04.2021, 16:09 Uhr

    Die Gender-Ideologie-Apologeten – hier namentlich federführend die SP-Frauen der Stadt Luzern – haben sich wieder bei den charakter- und rückgratlosen Befehlsempfängern durchgesetzt. Obwohl mutmasslich keine dieser getriebenen Weltverbesserinnen (oder korrekt: Weltverbesserys?) je dort trainieren werden, gar kein Interesse an solchen Proletarier-Beschäftigungen entwickeln. Aber wichtig ist, dass man die Gesellschaft nach seinen Vorstellungen, seinem Gusto, seinen Moralvorstellungen ungestraft umerziehen und bevormunden kann. Der Wille zur Macht; einfach nur Grundsätze für sich selber ausmachen und Folge leisten reicht nicht. Nein, man muss einer breiten Öffentlichkeit diktieren, aufoktroyieren, mit religiösem Eifer predigen, was die wollen sollen. Was richtig und was falsch ist – Bevormundung total. Ich krieg› echt die Krätze ab dieser Entwicklung. Warum kümmern die sich nicht z.B. mit derselben Inbrunst um politische Themen, die eine tatsächlich organische gewachsene Mehrheit angehen? Nun gut, man könnte einwenden, dass sich die Sozialdemokraten mit diesem fehlgeleiteten Politstil und diesen gesellschaftspolitisch und sozialpsychologisch schwer gestörten Projektli längerfristig natürlich unweigerlich selber zur Minderheit entwickeln. Folgerichtig hat man dann bereits in der Gegenwart die Politik betrieben, die einen später dann in einer fernen Zukunft protegieren wird. Well done, ihr Politikstrategen! Sehr clever.

    1. Stefanie Inderbitzin, 22.04.2021, 16:21 Uhr

      So viel Frust der sich hier über die ach so ungerechte Welt entladen muss. Nur gut, gibt es zur Psychohygiene Kommentarspalten, da geht es uns doch gleich viel besser… Sie sollten ihre Energie in die Mitgestaltung stecken, da könnte sich viel entwickeln.
      Solche Parks gibt es übrigens weltweit, sie sind auch in Schwellenländern sehr beliebt. Ob die Sozialdemokratenden dort auch so erfolgreich im Wegradieren von Muskelmännern sind, werde ich bei nächsten Besuchen mal checken.

    2. Peter Bitterli, 22.04.2021, 17:24 Uhr

      Morgen ist es ja dann verboten eine „eher rundliche Person die eine Übung vorzeigt“ zu umreissen, und übermorgen ist schon diese Formulierung verpönt. Die Euphemismustretmühle wird am Laufen gehalten. Man fragt sich ja, wie laut das Gegröle war und wie lange es andauerte in der Grafikbude, die die „Neugestaltung“ vorgenommen hat. Wo ist übrigens bei dem Herrn mit Hipster-Bart der Beutel mit dem Kleinkind abgeblieben?

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