Vor Bundeshaus

«König» aus Zug macht Sonntagsausflug mit Panzer

So inszeniert sich Jonas Lauwiner auf seiner Website. (Bild: Website «Lauwiner Empire»)

Einen Panzer zu besitzen, sei schon immer sein Kindheitstraum gewesen, sagt Jonas Lauwiner aus Zug. Er nennt sich selber «König von Burgdorf» und machte mit seinem Militärfahrzeug am Sonntag einen Ausflug.

Aus Deutschland hat der Zuger Jonas Lauwiner einen Panzer importiert. Er sei 5,5 Meter lang und 2,35 Meter breit. «Perfekt für die Schweizer Strassen», habe er gegenüber «20 Minuten» gesagt.

Mit dem Gefährt fuhr er am vergangenen Sonntag auf dem Bundesplatz vor. Mit der Aktion wolle er zeigen, dass alles machbar ist, wenn man nur fest genug daran glaubt, habe er gegenüber dem Onlinemagazin gesagt. Bereits als Kind habe er davon geträumt, einen eigenen Panzer zu besitzen.

Um das Fahrzeug für die Schweizer Strassen tauglich zu machen, sei ein grosser Umbau notwendig gewesen. Allein diesen kostet den Zuger 26'000 Franken, schreibt der «Blick». Wie teuer der Panzer war, wolle er nicht verraten.

Weiter habe Lauwiner noch den Führerausweis für Lastwagen machen müssen, um den Panzer fahren zu dürfen. Vom Kauf bis zur ersten Fahrt sei daher fast ein Jahr vergangen.

Jonas Lauwiner sei den Behörden bereits durch vergangene Aktionen bekannt. Sein Ziel sei es, sein eigenes Reich zu schaffen. Dafür habe er in den letzten Jahren nach und nach Schweizer Land gekauft. Nach eigenen Angaben besitzt er rund 65'000 Quadratmeter Land, schreibt der «Blick». Darunter gehören beispielsweise zwei Quartierstrassen in Roggwil im Kanton Bern (zentralplus berichtete).

Jonas Lauwiner ist nicht der erste Zuger, der sich seinen Traum vom eigenen Panzer erfüllt. Im Jahr 2021 kaufte sich der Krypto-Millionär Niklas Nikolajsen einen M18 Hellcat aus dem Zweiten Weltkrieg. Sein Ziel: Er will damit «badass» aussehen (zentralplus berichtete).

Verwendete Quellen
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